Zweite Konferenz der Freien Medien war ein voller Erfolg

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Die hochkarätig besetzte Konferenz wird allen Anwesenden und den Portalen der Freien Medien einen immensen Schub verpassen. Das Wochenende war nicht nur durch persönliches Kennenlernen und Vernetzen geprägt, sondern auch durch leidenschaftliche Diskussionen um kontroverse Themen wie Migration, Corona, EU, Islam, Innere Sicherheit und Meinungsfreiheit. Die Tatsache, dass diese offene Debattenkultur nur noch in geschützten Räumen möglich ist, zeigt die überlebenswichtige Notwendigkeit einer alternativen Medienkultur auf.

Von Stefan Schubert
Die eigentliche Konferenz fand am Samstag statt, doch viele Teilnehmer reisten bereits am Freitag an und erst wieder am Sonntag ab. Der englische Stargast war der britische YouTuber Carl Benjamin, dessen Hauptkanal mit knapp 950.000 Abonnenten durch die Zensurmaschinerie weitestgehend lahmgelegt wurde.
Stefan Schubert - Anis Amri und die Bundesregierung - Was Insider über den Terroranschlag vom Breitseidplatz wissen sollten - Kopp Verlag - 19,99 Euro
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Doch auch sein Zweitkanal Akkad Daily weist bereits 373.000 Abonnenten auf.

Wir (der Autor dieser Zeilen) trafen uns mitsamt seinem Kamerateam bereits am Freitag auf dem Berliner Breitscheidplatz, um ein Interview über die Hintergründe des islamistischen Terroranschlages durch den als Flüchtling eingereisten tunesischen IS-Terroristen Anis Amri zu führen. Während des Gesprächs und des Gedenkens an die Opfer gingen im Hintergrund passenderweise drei verschleierte Araberinnen durch das Bild, die zudem mit der Abaya, einem langen, schwarzen Gewand, verhüllt waren – »Welcome to Westberlin«.

Freie Medien und Journalisten müssen zur Marke werden

Auch mit einem Journalisten von infowars.com führte ich im Schatten der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ein Gespräch über Amri.

Wir sprachen ebenfalls über den erneuten islamistischen Terroranschlag Mitte August auf der Berliner Stadtautobahn, der ebenfalls von einem polizeibekannten, abschiebepflichtigen Asylbewerber verübt wurde, dem Iraker Sarmad A.

Alex Jones, der Gründer von infowars und zudem ein bekennender Trump-Unterstützer, hatte auf Twitter, Facebook, und YouTube jeweils um die 2 Millionen Abonnenten und wurde der medialen Elite damit zu einflussreich, sodass alle seine Accounts dauerhaft gelöscht wurden. Doch wie der Journalist von infowars mir berichtete, ging die Zensurwelle für den Mainstream nach hinten los, da seitdem die direkten Zugriffszahlen auf der Homepage geradezu explodiert sind. Insbesondere mit qualitativ anspruchsvollen TV-Formaten wie Gesprächsrunden erzielt die Website Spitzenwerte. All das zeigt, wie elementar wichtig es ist, dass sich jedes Medienportal und jeder Journalist als eigenständige Marke aufbaut und etabliert. Verfügen sie erst einmal über eine gewisse Bekanntheit und ein Stammpublikum, sind sie gegen die Mainstream-Zensur immun und versorgen ihre Leserschaft und ihre Abonnenten nach erfolgter Löschung so direkt über die eigene Homepage. Diese Hintergründe waren auch Thema bei einer der vielen Diskussionsrunden am Samstag. Der YouTuber Hagen Grell berichte von der Komplettlöschung seines YouTube-Kanals mit 90.000 Abonnenten und dem darauf erfolgten Aufbau der alternativen Plattform Frei3, die eine wachsende Gemeinschaft für Medienschaffende und Publikum darstellt und die Funktionen von YouTube, Twitter und Facebook zusammenführt.

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Das Who’s Who der Regierungskritiker war vertreten

Am Samstag auf der Konferenz waren unter anderem dabei: Matthias Matussek (Ex-Spiegel), Claudia Zimmermann (Ex-WDR), Nicolaus Fest (ehemaliger stellvertretender Chefredakteur der Bild am Sonntag), Alexander Wendt (Ex-Focus, jetzt bei Tichys Einblick und Publico), Boris Reitschuster, Michael Klonovsky (Ex-Chef vom Dienst beim Focus), der Philosoph und Medienwissenschaftler Prof. Dr. Norbert Bolz sowie der preisgekrönte Schriftsteller und freiberufliche PR-Berater Thor Kunkel, der im Kopp Verlag den Beststeller Das Wörterbuch der Lügenpresse veröffentlicht hat.

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Auch viele jüngere Journalisten und Blogger waren anwesend, die so weitere wichtige Kontakte knüpfen konnten. Neben Naomi Seibt ist hier Samira Kley zu nennen, die einen rasant wachsenden Twitter-Account betreibt

Dass bei dieser Konferenz nicht nur geredet, sondern auch gleich gehandelt wurde, ist am ersten Artikel von Samira Kley zu belegen, der noch aus dem Konferenzraum heraus auf PI-News freigeschaltet wurde. »Intoleranz zweiten Grades« heißt der lesenswerte Artikel. Natürlich waren auch die reichweitenstarken Medien wie PI, journalistenwatch und kopp-report.de mit zahlreichen Journalisten vor Ort vertreten, sowie Markus Gärtner mit seinem erfolgreichen YouTube-Kanal PI Politik Spezial.

Angesichts dieser geballten medialen Opposition durften Staatsjournalisten wie ein ARD-Panorama-Team natürlich nicht fehlen. Nach deren Fragestellungen zu urteilen, dürfte außer dem üblichen Verleumdungsbeitrag nichts dabei herauskommen, und dies für rund 9 Milliarden Euro Zwangsgebühren. So erinnerte das Auftreten der Reschke-Genossen eher an linksradikale Antifa-Aktivisten, von denen auch einige dubiose Gestalten ums Haus schlichen. Aufgrund der desaströsen Zustände auf Deutschlands Straßen sind seit 2015 nicht weniger als 2645 islamistische Terrorverfahren und 1,3 Millionen Straftaten durch Flüchtlinge – laut BKA-Daten – zu beklagen.

So betätigten sich die zwangsfinanzierten Aktivisten eher als mediale Blockwarte und meinten, Kongressteilnehmer über die außerhalb des Konferenzraumes verhängte Maskenpflicht belehren zu müssen. Den bisherigen journalistischen Tiefpunkt kann ein gewisser Henrik Merker für sich beanspruchen. Sein Artikel wirkt, als ob im Impressum Rigaer Straße steht, doch dem Zentralorgan der Gutmenschen, der Hamburger Zeit, ist es nicht zu peinlich, das miserabel recherchierte und mit einigen Falschbehauptungen angereicherte Stück zu veröffentlichen. Auf einer Brücke gegenüber dem Veranstaltungssaal hat sich einer dieser Aktivisten mit einem langen Teleobjektiv bewaffnet positioniert, um ja jeden Kongressteilnehmer abzuschießen. Dass solcherlei Bilder wenige Tage später auch auf linksextremen Websites der Antifa landen, wo oftmals unverhohlen zu Gewalttaten gegen die politisch Andersdenkenden aufgerufen wird, rundet das Bild passend ab. So behauptet Henrik Merker in dem Zeit-Artikel: »Öffentlichkeit, so scheint es, ist gleichsam nicht erwünscht: Als die Teilnehmer bemerken, dass sie fotografiert werden, sorgen sie für Abschattung.«

Der Fotograf verbrachte dort mehrere Stunden, und dass der Sonnenschutz irgendwann herruntergelassen wurde, war lediglich den blendenden Sonnenstrahlen geschuldet. Der Satz »Öffentlichkeit, so scheint es, ist gleichsam nicht erwünscht« ist entweder erbärmlich recherchiert oder eine bewusste Lüge, um einen negativen Kontext in den Artikel hineinzubekommen. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Auf dem YouTube Kanal der AfD-Fraktion im Bundestag wurde die gesamte Konferenz (Gesamtlänge über 8 Stunden) durchgehend live gestreamt und ist nach wie vor dort in voller Länge für jedermann anzusehen.

Weiterhin versucht Henrik Merker mit Spekulationen und vollkommen unbelegten Behauptungen, die junge Samira Kley zu diffamieren; angeblich hätten Konferenzteilnehmer mit dem Zeit-Mann geredet und ihn vor einem neuen Fall Lisa Licentia gewarnt. Doch als Anwesender kann ich diesem Schmierenjournalismus nur energisch widersprechen. Die Twitter-Bloggerin wurde offen aufgenommen und kam mit ihrer sympatischen Art überall gut an. Bei der Zeit scheinen Männer jederzeit frauenfeindliche Texte veröffentlichen zu können, wenn es denn im Namen der »guten Sache« geschieht. Dass dies zudem eine Frau mit Migrationshintergrund betrifft, scheint die Hamburger Schreibtischtäter auch nicht im Geringsten zu stören.

Da behauptet Herr Merkel – pardon: Merker – doch tatsächlich:

»Das bisherige CDU-Mitglied K. ist vor allem auf dem Kurznachrichtendienst Twitter aktiv. […] Zuletzt kündigte sie an, sie wolle der AfD beitreten.«

Diese Aussage ist schlicht falsch. Samira Kley hat bereits nach einem nur wenige Monate dauernden Intermezzo der CDU den Rücken gekehrt und ist seit April 2020 Mitglied der AfD.

Eine einfache Anfrage über Twitter an Frau Kley hätte diesen Sachverhalt klären können. Aber für diese Art eines Antifa-Journalismus sind ehrliche Recherchearbeit und Fakten natürlich pures Gift.

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Der Kollege Boris Reitschuster berichtet: »Alexander Wendt von Tichys Einblick, einer der Redner der Konferenz, mahnte, dass die Verengung des Meinungskorridors im Wesentlichen aus den Redaktionen selbst komme. […] »Es ist eine Selbstverengung.« Der Schriftsteller Thor Kunkel sagte: »Deutschland hat kein Politikproblem, Deutschland hat ein Medienproblem.« Er sprach auf der Konferenz von einer »geistigen Syphilis« und bezeichnete die großen Medien als »Wählertäuschungsanstalten«. Kunkel sieht ein »Denken mit Denkprothesen« und warf den großen Medien vor, die Realität gezielt zu verzerren.

Als Beispiel brachte er, dass etwa bei dem Feuer im griechischen Lager Moria durchgehend von »Brand« die Rede gewesen sei und nicht von »Brandstiftung«.

Die frühere WDR-Journalistin Claudia Zimmermann bezeichnete die öffentlich-rechtlichen Sender als »korrumpiertes System«. Der Bundestagsabgeordnete Martin Renner sprach in seiner Eröffnungsrede von »Kulturmarxismus«, der um sich greife.

Verehrte Leser, wie Sie sehen, herrschte bei den Reden das offene Wort. Die mediale Opposition ist nicht bereit, die angekündigten »gigantischen Transformationen« einer Frau Merkel und ihrer EU-Kumpanin Ursula von der Leyen zu akzeptieren.

Die lebendige Demokratie war dieses Wochenende der große Gewinner in Berlin!

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