Maskenterror gegen Kinder: Wie unseren Jüngsten die Immunabwehr abtrainiert wird

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Atemschutzmaske für Kinder (Symbolfoto: Von L Julia/Shutterstock

Was die Politik im Jahr 2020 im Namen eines fragwürdigen „Lebensschutzes“, der jedes Maß eingebüßt hat, den Jüngsten der Gesellschaft – den Kindern und Schülern – antut, ist ein Verbrechen auf Generationen, und es soll hier nicht die Rede sein von den bereits zur Genüge beschriebenen Folgeschäden für Bildung und Persönlichkeitsentwicklung durch die Schulschließungen. Es geht vor allem um die Folgen der als „AHA“-Regel verniedlichten Verhaltensvorschriften, namentlich des Maskentragens.

Es ist von der Natur vorgesehen, dass jedes höhere Säugetier zu Beginn seiner Menschwerdung, in der frühen Entwicklungsphase – bei Primaten umfasst dies die gesamte Kindheit – mit Krankheitserregern, Keimen und gewissen Schadeinflüssen in Berührung kommen muss – eben um seine individuelle Abwehr zu stimulieren; das Immunsystem muss lernen. Je öfter Kinder krank werden, herumrotzen, fiebern und husten, umso abgehärteter sind sie im späteren Leben. Die Prägung und Formierung des Immungedächtnisses sind ebenso wichtig wie körperliche und geistige Entwicklung.

Durch den Wahnsinn einer Hyper-Hygienisierung, Kontaktvermeidung und nun auch noch praktisch durchgehende Maskenpflicht werden nicht nur – bzw. womöglich am geringsten – Sars-CoV2 und andere Coronavirenstämme von Kindern ferngehalten – sondern auch jede Menge anderer Erreger, mit denen im späteren Leben frühzeitig fertigzuwerden potentiell überlebenswichtig sein kann. Besonders dramatisch sind die Auswirkungen bei Säuglingen und Kleinkindern, denen manche Eltern ebenfalls schon die Stofflappen vors Gesicht binden. Indem unsere Kindern von jeder Erreger-Exposition künstlich ferngehalten werden, züchten wir eine Generation hochgradig anfälliger, unter-immunisierter Bürger heran, die später Gefahr laufen, von jedem Schnupfen geschweige denn Bronchitis umgehauen zu werden und für die jede Lungenentzündung tödlich wird. Von Allergien und Autoimmunstörungen ganz zu schweigen.

Es ist erschütternd, dass diese simplen Lebensweisheiten, die das kollektive kulturell-soziale Erbe von hunderten Generationen abbilden, heute nicht nur keiner mehr anerkennt, sondern dass dessen Weitergabe vom Staat praktisch unter Strafe gestellt wird. Geht es hier wirklich nur um Corona? Oder soll womöglich die immer weitere Abhängigkeit von Impfstoffen, Antibiotika und Medikamenten, letztlich also von der Pharmaindustrie, frühzeitig sichergestellt werden?

Abhärtung und Immunisierung Fehlanzeige

Man muss nicht die romantisierenden anekdotischen Weisheiten der Erwachsenen – „früher haben wir als Kinder zur Abhärtung Dreck gefressen und uns jeden Tag im Freien die Knie blutig geschürft“ – bemühen. Auch nicht Anleihen an den grausamen Selektionsritualen im antiken Sparta nehmen, die Kleinkinder ins Eiswasser schickten und die Überlebenden großzogen. Doch was wir hier erleben, ist das andere Extrem.

Apropos Eiswasser: Die „Lüftungspflicht“ selbst bei Minustemperaturen im Winter in Schulen und Kitas ist in diesem Zusammenhang gerade keine Stimulation der Abwehr – im Gegenteil: Die durch Dauersterilisation und Infektionsvermeidung unterforderte Immunabwehr der Kinder begünstigt, dass diese sich dennoch einen Zug oder Entzündungen holen können. Was läuft in einer Gesellschaft schief, in der der Philologenverband die Schüler ernsthaft auffordert, mit dicken Daunenjacken, Schals und Wolldenken in die Schule zu gehen?

Nur noch krank ist die übertriebene „Compliance“ von Eltern, die geradezu stolz darauf sind, dass ihre Kinder zu den unkritischsten, frühzeitig abgerichteten „Regelbefolgern“ gehören; hier werden Fehljustierungen vorgenommen, die ein Leben lang nachwirken – wie dieses Prachtexemplar einer konformistischen Mutter in Corona-Zeiten (man beachte die Zahl der Likes):

Andere Eltern posten mit demselben Stolz, mit dem sie einst ihre Kleinen beim Spielen, mit Schultüte, mit dem Freischwimmerabzeichen oder der Ehrenurkunde der Bundesjugendspiele ablichteten, Fotos wie dieses:

(Screenshot:Facebook)

Die Regierung hat wahrlich ganze Arbeit geleistet, um eine zukünftige Generation von verhaltensgestörten, von Impfungen und Medikamenten abhängigen Soziopathen heranzubilden, denen in Fleisch und Blut übergeht, dass ein unverhülltes Gesicht etwas Verbotenes, Unerwünschtes ist; dass Viren und Keime unnatürlich seien; dass man andere nicht anfassen und ihnen nahekommen darf; und dass Masken so selbstverständlich sind wie Unterhosen; ihr Gesichtssinn ist darauf konditioniert, Maskenverweigerer zu meiden, und die prägende Geruchserfahrung ihrer Kindheit ist der aseptische Gestank von Desinfektionsmitteln.

Und gar nicht anfangen möchten wir hier mit den Kommunikations- und Verhaltensstörungen, durch Einbußen bei der nonverbalen Kommunikation, dem Lesen in Mimik und Gesichtsausdrücken, all das, was für zwischenmenschliche Empathie unerlässlich ist und was hinter der Masken vereitelt wird. Masken stehen immer für Undurchsichtigkeit, für Verstellung und Selbstverleugnung – und das sind genau die Eigenschaften, die hier im kognitiven und sensitiven Bereich sublim mitgefördert werden. Die psychischen Folgeschäden dieser verstörenden Nebeneffekte sind noch nicht annähernd abzusehen.

Es gibt unzählige Eltern und Erwachsene in diesem Land, die diese Fehlentwicklung auch noch befördern und begrüßen. Sie reden sich und uns ein, die Panikmache sei lächerlich – „das bisschen Maske“, es sei doch bloß temporär und eben derzeit „nötig, weil es andere schützt“. Irrtum – keiner der drei Punkte trifft zu: Es ist nicht nur „das bisschen Maske“; diese ist vielmehr ein neues Attribut der Unfreiheit, das an immer mehr Orten Vorschrift ist, jetzt schon im Freien und in absehbarer Zeit wohl auch im Privatbereich. „Es“ ist auch nicht temporär, sondern ein Ding, das uns nicht mehr loslassen wird. Und: Die Maske schützt, unter wissenschaftlichen Aspekten, auch niemanden vor Viren. So richtet man die Kinder zu allem Übel auch noch ab auf ein trügerisches Sicherheitsgefühl, das nichts als Aberglaube darstellt. Kein Autor der großen Dystopie des 20. Jahrhunderts hatte sich dieses Szenario ausgemalt – oder für möglich gehalten. (DM)

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