FlinkFeed Browser-Plugin entfernt Gender-Sprache – Linke sind empört

0
Geht es auch der Gestensprache bald an den Kragen? (Symbolfoto: Von oscardimalva)

Viele Autoren und Blogger wollen nicht anecken und verfassen ihre Texte vorauseilend mit Gendersternchen und Binnen-I. Das Lesen wird dadurch umständlich und dauert auch länger. Ein simples Plugin für Internet-Browser hat die Lösung und bringt Linke zum Ausrasten.

zuerst erschienen auf flinkfeed

Es gibt viele Gründe, gegen die ideologisch motivierte Manipulation von Sprache zu sein. Der Augenfälligste: Gendersprache schadet der Lesbarkeit, ohne einen tatsächlichen Mehrwert zu bieten.

Das Problem mit der Lesbarkeit

Egal ob „LehrerInnen“, „Lehrer*Innen“, „Lehrer_Innen“ oder „LehrerInnen und Lehrer“ – „gendergerechte“ Sprache ist nervig. Die deutsche Sprache hat dafür eine Lösung: das generische Maskulinum. Aber Linken genügt es nicht, dass mit „Lehrer“ auch Frauen gemeint sein können.

Birgit Kelle - Noch normal - Das lässt sich gendern - Kopp Verlag 19,99 Euro
Birgit Kelle – Noch normal – Das lässt sich gendern – Kopp Verlag 19,99 Euro

»Binnen-I: Weg mit dir!«

Das ist die wörtliche Übersetzung des Plugin-Namens, der buchstäblich Programm ist. Deutschsprachige Internetseiten können automatisch oder per Klick gefiltert werden. Aus einem unlesbaren Pamphlet wird so ein schnell erfassbarer Text ohne die Umständlichkeit gendergerechter Sprache.

Chrome Web Store / Binnen-I be gone

 

Das Plugin wird immer wieder aktualisiert und bietet zum Beispiel eine Funktion, bei der nur ausgewählte Seiten gefiltert werden. Wer also einfach nur die Texte seiner Uni bereinigen will, kann das problemlos tun.

Linke Tränen

„Binnen-I be gone“ erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Im Zuge der immer unsinnigeren Gendersprache wollen viele Menschen die Texte, die sie lesen, von den Versatzstücken linker Ideologie befreien.

Firefox Addons

Linke selbst finden es dagegen gar nicht gut, dass man sich ihrer als omnipräsent gedachten Sprachregeln per Mausklick entziehen kann. Die linksliberale Zeitung „Der Standard“ klagte schon vor langem darüber, dass es den Nutzern von „Binnen-I be gone“ nicht um die Bewahrung der Sprache, sondern um Politik ginge. Sprache sei ja auch „kein statisches System“. Und wenn man im Internet Abkürzungen akzeptiert, müsse man doch auch Gendersprache anerkennen.

Der Standard

Das scheinen die meisten Nutzer allerdings anders zu sehen. Bei Google hat das Tool 5 von 5 Sternen, bei Firefox eine durchschnittliche Bewertung von 4,7.

»Endlich wieder lesbare Texte!«

Gendersprache wird rausgefiltert, Linke werden getriggert – aber hat das Plugin auch Nachteile? Natürlich hat es, wie jedes Programm, auch Macken. Einige Nutzer beschweren sich beispielsweise, dass das Plugin bei schottischen Namen wie „McInnes“ das „Binnen-I“ herausfiltert. Übrig bleibe in diesem Falle ein „Mcnes“

Wer aber über das bisher ungelöste Problem der schottischen Namen hinwegsehen kann, wird viel Freude haben. Das bestätigen zahlreiche positive Rückmeldungen:

Chrome Web Store
Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram