Jetzt wird es sogar Lauterbach zu bunt: Gaga-Testausnahmen für idiotische Reisebeschränkungen

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Karl Lauterbach (Foto:TropenVerlag/SPDPresse)

Anscheinend hat Corona sogar bei denen, denen es zu Kopf gestiegen ist, noch nicht alle Gehirnzellen zerstört: Erstaunlicherweise wird nun sogar dem Oberalarmisten und Panikpriester Nummer 1, Karl Lauterbach, der Unsinn aktionistischer Kurzschluss-Maßnahmen der Politik wahrscheinlich zu viel: Bei „Maischberger“ platzte ihm der Kragen über die verhängten Reisebeschränkungen und vor allem unsinnige Negativtest-Ausnahmetatbestände.

Vor allem die Tatsache, dass zu deren Umgehung bzw. zur Aussetzung des Beherbungs- und Unterbringungsverbots (auf das sich gestern nach Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz dann auch die übrigen Bundesländer unter der Regie von Merkels Kanzleramtschef Helge Braun geeinigt hatten) ein negativer Corona-Test vorgelegt werden muss, kritisiert Lauterbach: Da dieser Test „nicht älter als 48 Stunden“ sein darf, die Testresultate jedoch 48 Stunden noch gar nicht vorliegen, wird die gesamte Maßnahme zur Farce.

Es handele sich daher um „nicht nur eine unsinnige Regelung, sondern sie kostet auch viele Tests„, so Lauterbach (übrigens zur Überraschung Maischbergers und wohl auch vieler Zuschauer, die angesichts seines Dauer-Geunkes und seiner kakophonischen Katastrophenbeschwörungen schon abgestumpft waren). Die Regelung der Reisebeschränkungen sei daher nicht nur verwirrend, sondern könnte die Eindämmung der Pandemie so faktisch noch zusätzlich erschweren.
Wirkungslos – und daher entbehrlich
Denn wenn einerseits Reisen für gar nicht Infizierte unmöglich gemacht werden, die von vornherein darauf verzichten, sich dann andererseits aber jene, die dann tatsächlich reisen wollen (oder müssen) durch invalide und unaktuelle Testresultate die Sondergenehmigung verschaffen, obwohl sie eigentlich bereits wieder potentiell infektiös sein könnten: Dann ist die gesamte Maßnahme entbehrlich, da wirkungslos.
Und dies sogar nach der inneren Logik derer, die tatsächlich an einen Zusammenhang zwischen „Neuinfektionen“ (eigentlich: Positivgetesteten) und angeblichen Gesundheitsgefahren glauben – obwohl dieser Zusammenhang, was Erkrankungs-, Intensivbett-Belegungen und Sterbezahlen anlangt – gar nicht existiert. (DM)

 

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