Wie der Spiegel die Schädlichkeit der Masken dementiert

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Und wenn der "Spiegel" kommt, dann laufen wir! (Foto: Collage)

Das frühere „Sturmgeschütz der Demokratie“ ist zum Desinformationsinstrument verkommen. Jedenfalls kann man sich dieses Eindrucks nicht erwehren, wenn man Artikel wie „Wie sich Masken auf das Atmen auswirken“, von einer Nina Weber, offenbar eine Relotius-Jüngerin, liest.

Von Vera Lengsfeld

Angeblich schürten Corona-Leugner Angst, indem sie grundlos behaupteten, durch die Masken würde die Sauerstoffversorgung des Körpers erschwert. Für die Verwerflichkeit des Treibens dieser „Leugner“ wird eine im Internet kursierende Behauptung angeführt, ein Kind in der Gegend von Schweinfurt wäre am Maskentragen gestorben. Wer das Gerücht in die Welt gesetzt hat, ist offenbar nicht bewiesen, was aber nicht daran hindert, es denen anzuhängen, die es wagen, auf die Schädlichkeit von Masken hinzuweisen.

Weil es in den USA ähnliche Gerüchte gäbe, wie in Deutschland, hätte  ein Team von Lungenfachärzten der University of Miami in Florida eine kleine Studie durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Studie sind in den “Annals of the American Thoracic Society” publiziert worden. Laut dieser Veröffentlichung wären 30 Menschen sechs Minuten spazieren gegangen, während sie eine OP-Maske trugen. Andere Masken wurden vom Ärzteteam nicht untersucht. 15 der Teilnehmer waren Ärztinnen und Ärzte, die anderen 15 waren Veteranen, die an einer schweren Lungenkrankheit leiden.

Nach diesem sechsminütigen Gang maß das Ärzteteam unter anderem die Sauerstoffsättigung im Blut sowie den Kohlendioxidgehalt in der ausgeatmeten Luft, um zu ermitteln, ob die Kranken eine Sauerstofftherapie benötigen. Es stellte sich heraus, dass die lungenkranken Teilnehmer einen gesenkten Sauerstoffgehalt aufwiesen, was zu erwarten war. Abgesehen davon gäbe es keine Veränderungen. Ähnlich sahen die Resultate aus, nachdem die Teilnehmer 30 Minuten mit Maske gesessen hätten.

Diese Studie zeige angeblich, dass die Maske nur geringe Auswirkungen, selbst auf Lungenkranke hätte.

Zwar räumt der Spiegel ein, dass die Studie dadurch beschränkt sei, dass es nur wenige Teilnehmer waren. Sie gäbe aber trotzdem „einen deutlichen Hinweis, dass OP-Masken unter Alltagsbedingungen eben keinen relevanten Effekt auf den Gasaustausch hätten“.

Das ist die hohe Kunst der Fake News. Natürlich soll der Text den Eindruck erwecken, Maskentragen allgemein sei kein Problem. Nur hat diese Studie nichts, aber auch gar nichts, mit dem alltäglichen Maskenzwang zu tun.

Erstens trägt die überwiegende Mehrheit keine OP-Masken, sondern Stofflappen und das nicht nur für sechs Minuten pro Tag, sondern Stunden. Kellner, um nur ein Beispiel zu nennen, werden gezwungen, auch im Außenbereich Masken zu tragen – und das bei körperlich schwerer Arbeit. Kinder und Jugendliche werden durch Lehrer, Kindergärtner und Schulleiter gezwungen, Masken zu tragen, obwohl es lediglich die politische „Empfehlung“ gibt, keine Anweisung, für die irgendein Politiker Verantwortung übernehmen müsste, wenn sich die gesundheitlichen Folgen des Maskenzwangs nicht mehr leugnen lassen.

Im Spiegelartikel ist noch eine andere Studie erwähnt, die männliche Maskenträger untersucht hat, die mit OP-Maske laufen oder Rad fahren sollten. Hier wurden Auswirkungen auf das Volumen der Atmung, auf die Geschwindigkeit der Ausatmung und der Kraft festgestellt. Auch fühlten sich die Maskenträger „weniger wohl“. Aber die Ärzte hätten lediglich diskutiert, ob Menschen unter Belastung mit Maske mehr Pausen bräuchten.

Bei Kindern scheinen keine Untersuchungen gemacht worden zu sein. Man weiß aber sehr wohl, dass sich mangelhafte Sauerstoffversorgung schädigend auf im Wachstum Befindliche auswirkt. Besonders das Gehirn ist auf Sauerstoffzufuhr angewiesen. Der Mensch kann wochenlang ohne Nahrung, tagelang ohne Wasser, aber nur wenige Minuten ohne Atemluft auskommen. Mit dem ersten Atemzug beginnt das Leben, mit dem letzten hört es auf. Der Atem ist unser Lebenselixier per excellence. Die Atmung einer ganzen Bevölkerung zu erschweren ist ein historisch noch nie da gewesenes Experiment mit ungewissem Ausgang. Dabei dient die Maske nicht einmal zu unserem Schutz, denn das Virus passt mühelos hundert Mal durch die kleinste Pore der Masken. Die Maske ist ein Machtmittel, um mittels Angstmache ein politisches Ziel, die „große Transformation“ zu erreichen.

Dieser Beitrag erschien zuerst hier

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