Jetzt droht auch noch das Magen-Darm-Virus. Müssen wir im Winter alle Windeln tragen?

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Foto: Von Rocksweeper/Shutterstock

Was für eine schreckliche Zeit. Zu Beginn des Jahres wurde Deutschland von der heimtückischen Grippe heimgesucht, dann folgte das Corona-Virus, das – glaubt man den Wellenreitern wie Söder, Spahn und Lauterbach – die halbe Bevölkerung dahinraffen wird, wenn man nicht mit entsprechenden Maßnahmen die komplette Bevölkerung eliminiert.

Und nun beginnt bereits die nächste Grippesaison, ohne dass ausreichend Stoff vorhanden ist, der die Impf-Junkies über die kalten Monate einigermaßen retten könnte.

Doch damit nicht genug. Jetzt droht auch noch das Magen-Darm-Virus, ein echtes Scheiß-Ding, dass das Zeugs hat, unsere Gesellschaft vollends zu zerstören.

Das „RKI“ weiß von der Gefährlichkeit dieser durchschlagenden Krankheit:

„In Deutschland sind Infektionen mit Noroviren nach dem Infektionsschutzgesetz § 6 und § 7 meldepflichtig. Noroviren zählen wie im Epidemiologischen Bulletin 24/2020 berichtet wird neben den Influenzaviren zu den am häufigsten in Deutschland gemeldeten Erregern. In den Jahren 2010 bis 2019 wurden jedes Jahr durchschnittlich 94.000 Norovirus-Infektionen durch die Gesundheitsämter über die jeweiligen Landesgesundheitsbehörden an das Robert Koch-Institut übermittelt.“

Die Symptome treiben einen direkt aufs Klo. Bereits einige Stunden bis zu zwei Tage nach der Norovirus-Infektion beginnt die Krankheit meistens sehr plötzlich mit Übelkeit, starkem Erbrechen, Bauchkrämpfen und Durchfall. Die Betroffenen fühlen sich dann elend, matt und schwindelig. Leichtes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sind häufige Begleitsymptome.

RP-Online“ sagt uns, wie und wo man sich mit dem Norovirus ansteckt:

„Die hoch ansteckenden Erreger breiten sich immer dann besonders schnell aus, wenn viele Menschen auf engem Raum zusammen kommen. Ideale Voraussetzungen für die Übertragung findet der Virus in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, Schulen und auch Krankenhäusern und Altenheimen, vor allem im Herbst und Winter, wie das Robert Koch-Institut (RKI) schreibt. In dieser Zeit werden die meisten Erkrankungen gemeldet.“

Das kommt doch einem sehr bekannt vor.

Im Gegensatz zum Coronavirus erfolgt die Übertragung vor allem über die sogenannte Schmierinfektion: Über Handkontakt mit kontaminierten Flächen oder Gegenständen. Sogar über Lebensmittel können die Viren übertragen werden. Aber eben auch durch die Luft – zum Beispiel beim Erbrechen kann das Virus von Erkrankten auf andere Personen übertragen werden.

Das muss man dazu auch wissen: Jährlich erkranken weltweit rund 300 Millionen Menschen an diesem Magen-Darm-Infekt.

Wie schützt man sich nun dagegen? Lockdown ins Toilettenhäuschen. Husch, husch aufs Stille Örtchen – Klopapier müsste ja noch aus der letzten Pandemie reichlich vorhanden sein. Vielleicht geht’s ja auch schon mit den klassischen Abstands- und Hygieneregeln. Händewaschen, Händewaschen, Händewaschen und keinen direkten Kontakt mit anderen aufnehmen, also mindestens eine Furz-Länge Abstand. Auch das kennen wir schon.

Falls das alles noch nicht helfen sollte: In China ist man gerade dabei, massenweise Wegwerf-Windeln für die wartende Welt zu produzieren.

Wer nicht so lange warten kann oder will: Nur Not tut es auch so ein Gesichtslappen, den man hinterher auswaschen kann.

Wie sagte es der wundersame Herr Drosten doch noch gleich: Wir haben es selbst in der Hand.

Übersetzt dann für das Norovirus: Wir haben es selbst in der Hose.

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