Linksextremisten bekennen sich zu Kabelbrand auf S-Bahn-Ring

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Linksextremisten, Antifa und Chaoten -natürlich mit Maske (Symbolfoto: Shutterstock.com/Von Gorb Andr)

Berlin – Linksextremisten haben sich zum Anschlag auf den S-Bahn-Verkehr im Norden Berlins am Montag bekannt. Sie geben die geplante Räumung der Liebigstraße 34 als Motiv an. Der Staatsschutz ermittelt wieder einmal. 

Nachdem am Montagvormittag ein Kabelbrand massive Störungen im Berliner S-Bahn-Verkehr ausgelöst hat, haben sich Linksextremisten zu dem Anschlag am Ostring bekannt. Auf der linksextremistischen Internetplattform „indymedia.org“ teilen die mutmaßlichen Täter unter der Überschrift: „Anschlag Lockdown fürs kapitalistische Patriarchat!“ mit:

„[…] Im kapitalistischen Patriarchat ist es Gang und Gebe Rechnungen zu stellen. Eine militante Gruppe hat 34 Millionen Euro für die Räumung der Liebig 34 veranschlagt. Wir greifen diese Aufforderung auf. Da dies die einzige Sprache ist, die verstanden wird, servieren wir die dazugehörige Quittung. 

Gestörte Arbeitsabläufe, Verspätungen, kaputte Infrastruktur, economic damage: Jede Räumung, jede Zwangsräumung wird teuer werden für die Stadt. Eine Stadt, die alles vermarkten lässt. Die mit hohler HipsterCulture die Kieze kaputt macht. Eine Stadt, die weltoffen tut – für diejenigen, die Geld haben. Wir haben schon lange die Nase gestrichen voll von dem verlogenen liberalen Mist.

Wir fahren die Stadt runter.
Wir stoppen den Nahverkehr.
Wir stiften Chaos in der Stadt.
Wir behindern Arbeitsabläufe.“

Unterzeichnet ist der linksextremistische Terror von der „FRAZ – Feministisch-Revolutionär-Anarchistische-Zelle“, die androht, dass „jede Räumung, jede Zwangsräumung“ teuer für die Stadt Berlin werde. Die Linksterroristen kündigen seit langem heftigen Widerstand gegen die Räumung des „anarcha-queer-feministischen Hausprojekts Liebig 34“ an. Bereits vor zwei Wochen hieß es: „Jetzt gilt es das Haus mit allen Mitteln zu verteidigen“. Dafür seien „dezentrale Aktionen“ gegen die „Infrastruktur“ von Polizei und Staat besser als Sitzblockaden.

Wegen des mutmaßlichen Brandanschlags war es am frühen Montagmorgen zu massiven Störungen bei der Berliner S-Bahn gekommen. Auf den Ringbahnlinien S41 und S42 sowie auf den Linien S8, S85 und S9 muss seitdem mit Verzögerungen und Ausfällen gerechnet werden. Die Polizei geht nach derzeitigen Erkenntnissen von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittele, heißt es laut dem RBB weiter. (SB)

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