Linksextremismus & Panik: Die Infantilität der Verpeilten

0
taz- "someone" heilt einen bösen Infantilisten - Foto: Imago

Bei der „taz“ fühlte man sich veranlaßt, einen Text zur „Infantilität des Bösen“ zu veröffentlichen. Gemeint sind „rechte Männer“. Da nun rechte Männer einen Ehrenkodex haben, der es ihnen untersagt, auf die intellektuell Wehrlosen einzuprügeln, bleibt es wieder an mir hängen, eine Medienkritik zu verfassen. Rechte Männer haben es einfach viel zu leicht im Leben. Das ist voll ungerecht, Alder, ey.

von Max Erdinger

Rechte Männer tun gerne so, als ginge es ihnen um Identität und Nationalstolz. Doch mehr als Hass und homoerotische Spannungen stecken nicht dahinter.„, erklärt die „taz“ gleich zu Beginn ihrer infantilen Analyse. Das bedeutet, daß „rechte Männer“ ein großes Faszinosum sein müssen für „taz“-ler, die von Identität und Nationalstolz gänzlich unbeleckt geblieben sind. Sich bei etwas nicht auszukennen und es dennoch zu dechiffrieren, ist schon ein Meisterstück. Donnerlittchen.

Moment. Es wäre womöglich ein Meisterstück geworden, wenn es nicht von linken „die Menschen irgendeines selbst konstruierten Geschlechts“ verfasst worden wäre. Da hakt es nämlich gleich zu Beginn schon. Wer mit der linken Infantilität bestens vertraut ist, weil er viel Kummer davon hat, stellt sofort die richtige Frage: Woher zum Teufel nehmen sich diese „taz“-ler das Recht, der „Infantilität des Bösen“ ein Geschlecht zuzuschreiben? Hätte die „taz“ nicht von „rechten Personen“ schreiben müssen? Was qualifiziert eigentlich Leute dazu, über die Identität anderer Leute zu schreiben, wenn sie noch nicht einmal dazu in der Lage sind, diejenige geschlechtliche Identität als die ihre zu erkennen, welche sie bei der Geburt mitbekommen haben? Und warum ist auf dem „taz“-Titelbild zu jener „Infantilität des Bösen“, welche in den Körpern von „rechten Männern“ haust, mittig eine Frau zu sehen? Ob sie sich wohl eine rechtsmännliche Identität selber konstruiert hat? Fragen über Fragen, schon bevor es mit dem „taz“-Artikel überhaupt richtig losgeht. Kein guter Einstieg.

Nehmen wir die „Proud Boys“ als Beispiel.„, heißt es in der „taz“. Und dieser altbackene Bauerntrick geht mir wirklich allmählich auf den Sack. Nein, ihr „taz“-ler, „wir“ nehmen die „Proud Boys“ nicht als Beispiel für „rechte Männer“, sondern „Ihr“ nehmt sie als Beispiel. Euren Artikel haben nämlich auch nicht „wir“ geschrieben, sondern Ihr. Meinereiner will mit Leuten wie Euch nichts zu tun haben und deswegen verbitte ich mir dieses impertinente „Wir“.

Diese Schlägertruppe …„, – was? Seit wann besteht die weltbekannte – und in den USA weithin als Terrororganisation eingestufte – Schlägertruppe der Antifa aus solchen „die Menschen“, denen von der „taz“ ungerechtfertigterweise eine geschlechtliche Identität als „rechte Männer“ angedichtet wird? Bestehen denn die Schlägertrupps nicht mehr aus irgendwelchen Identitätsverwirrten und Hinübergeschlechtlichen aus dem ultralinken Spektrum der kulturmarxistischen Freiluftpsychiatrie, die früher einmal als die „freie Welt“ bezeichnet worden ist? Na, egal jetzt, weiter mit der „taz“: „(Diese Schägertruppe) … die in den Nachrichten ist, weil sie in Portland bewaffnet aufläuft und sich der US-Präsident nicht von ihnen distanzieren wollte. Diese „Stolzen Jungs“ sind zu einem nicht zu vernachlässigenden Teil Familienväter in der Midlife-Crisis, denen Bartpflege und männlich-weiße Weltherrschaft wichtig sind.“ – Friedlicher Unschubladisierbarer, der meinereiner in diesen schwierigen Zeiten zu bleiben gewillt ist, sehe ich mich also wieder einmal veranlaßt, die infantilen „taz“-ler erneut aus jener intellektuellen Sackgasse herauszulotsen, in welcher sie sich immer und immer wieder verrennen. Also, jetzt schon wieder einmal gut aufgepaßt, die Öhrchen gespitzt und die Äuglein fein herausgedreht, ihr linksgeschädigten Oberschlaumeier. Irgendwann werden selbst bei Euch Fragmente der Erkenntnis hängen bleiben wie der Virenschnipsel auf dem PCR-Test.

Es ist so: Es gibt tatsächlich ernstzunehmende Indizien dafür, daß die männlich-weiße Weltherrschaft „relativ“ segensreich sein könnte, wie man zum Beispiel an Donald Trump erkennen kann. Oder an Robert Koch. Oder an Albert Schweitzer. Oder sogar an mir. Auch, wenn ich nicht, so wie Donald Trump, für den Friedensnobelpreis nominiert worden bin. Aber ich bin ein weißer Mann ohne geschlechtliche Identitätszweifel, und wie Ihr gerade sehen könnt, eile ich Euch in Eurer argumentativen Not einmal öfter hilfreich zur Seite. Also Folgendes: Die Weltherrschaft des weißen Mannes ist natürlich nicht das absolut Gute. Aber relativ gut ist sie allemal, weil bisher nämlich noch nichts Besseres zu entdecken gewesen ist. Die Weltherrschaft diverser Idi Amins und ihrer Weiber bringt´s nämlich nicht. Das habt ihr doch verstanden jetzt, oder? Auch diverse Maos und ihre Weiber haben sich als glatter Fehlschlag entpuppt. Das mußte selbst die chinesische KP einräumen. Also Mao gestorben war, gab es einen Prozess gegen die sogenannte Viererbande seiner Witwe. Richtig schlau geworden ist die chinesische KP davon allerdings auch nicht. Vielleicht deswegen nicht, weil sie nicht aus weißen Männern ohne Zweifeln an ihrer geschlechtlichen Identität besteht?

„Konstruktiv“, bin ich mir sicher, ist ein Wort, das Euch gut gefällt. Könntet Ihr vielleicht im Dienste unserer arg distanzierten Zusammenarbeit bei der Aufklärung wabernder Mysterien mal bei Xi Jinping anfragen, ob er sich sicher ist, daß er ein linker Mann ist? Und wenn ihr schon dabei seid, – ob es ihm gefiele, von Euch als „gelber Mann“ bezeichnet zu werden? Bestimmt würdet Ihr eine freundliche Antwort erhalten, wenn Ihr Eurer Anfrage eine Scheibe Gelbwurst beifügt. Die kennt der chinesische KP-Chef wahrscheinlich noch gar nicht, weshalb seine Dankbarkeit Euch gegenüber garantiert grenzenlos wäre. Auf „grenzenlos“ steht Ihr doch mindestens so wie auf „konstruktiv“, oder? – Na also. Kurze Frage noch: Ist es wahr, daß man linke Schlägertrupps selbst dann, wenn sie crisismäßig besoffen in der Gosse herumliegen, an ihren ungepflegten Bärten erkennen kann? Und wenn ich schon dabei bin: Sind die „Proud Boys“ in Portland möglicherweise deswegen bewaffnet gewesen, weil die USA waffenrechtsmäßig noch nicht zum selben Kindergarten geworden sind, wie das Deutschland schon seit Hitlers Zeiten ist? Das müßt ihr doch wenigstens zugeben, daß hierzulande eine Menge an Unverschämtheiten seitens der Regierung und der geschlechtsverwirrten Antifa nur deswegen stattfinden, weil diese identitätsherausgeforderten Existenzen nicht mit bewaffneter Gegenwehr zu rechnen haben, oder? Und daß deutsche Kleinweiße, die sich für Männer halten, nur deswegen so frech und unverschämt sein können, weil ihnen die Großweißen wegen einer Verhältnismäßigkeit, die sie ebenfalls nicht selber definieren, nicht einfach eine aufs Maul hauen dürfen. Stimmt, oder? – Na also. Einfach mal mich die Dinge beleuchten lassen – und schon seht sogar Ihr klarer. Nichts zu danken.

Tolle Hechte, für die Ihr Euch identitätsstiftend halten dürft, habt Ihr aber natürlich nicht nur die „Proud Boys“ in den USA auf dem Kieker, sondern auch noch die Identitären im „Heiligen Römischen Reich“. Unerhörtes erlauben sich diese. „Hier drüben im Heiligen Römischen Reich haben wir die rechtsextremistischen „Identitären“, die sich im Sommer in einem Sägewerk in der Lausitz getroffen haben, um nach antikem olympischen Vorbild Nahkampf zu trainieren und sich im Lagerfeuerschein gegenseitig ihre gestählten Herrenrasse-Waden zu bewundern.“ – Ja, was hätten sie denn machen sollen? Bei der „taz“-Redaktion anklopfen und höflich fragen, ob von Euch jemand den Nahkampf mit ihnen trainieren will? Und selbst wenn: Was wäre ihnen an Euch nach dem Training noch als bewundernswert übrig geblieben? Euer linksarisches Dummgejammer? – Ehrlich, das zu bewundern, wäre wirklich ein bißchen zu viel verlangt. Ich empfehle Euch einfach mal ein wenig Abwechslung. Geht doch mal in die Kampfsportschulen, die nicht von Identitären, sondern mehr von den Islamisten und der „Partyszene“ frequentiert werden. Seht genau hin, was das für Waden sind, die dort bewundert werden – und berichtet dann in einer Sonderausgabe davon. – Na? Ist das ein Vorschlag zur Güte?

Die lustigen „taz“-ler: „Die „Identitären“, ebenso wie die „Proud Boys“, Prepper und andere Iterationen der maskulinistischen Neuen Rechten, versuchen ihr Tun mit Historie, mit Mythos aufzuladen, mit Rückgriffen auf projizierte alte Ideale und angebliche Former Glory – dabei geht es bloß um Sport, Minderheitenhass und homoerotische Spannung. Also nichts weiter als deutsches Vereinswesen.“ – Seht Ihr nun, wie schön Ihr es habt in einem Staatswesen, das wesentlich auf den Idealen von identätsfesten weißen Männern gegründet worden ist? Und jetzt überlegt Euch einmal, wenn das noch irgendwie geht, ob Ihr in dem von Euch präferierten Multikulti-Mutterland auch Sätze schreiben dürftet wie den folgenden: „Die „taz“-ler, ebenso wie die „Zeit“-ler, „Spiegel“-er und andere Iterationen der feministischen Linken, versuchen ihr Tun mit dem Mythos ihrer Gescheitheit aufzuladen, mit Vorgriffen auf neue Ideale und angebliche Zukunfts-Glory – dabei geht es bloß um Klugscheißerei, Selbsthaß und sexuelle Orientierungslosigkeit. Also nichts weiter als deutsches Parteiwesen“. Glaubt Ihr, daß Ihr nach einem solchen Satz irgendwo unbehelligt bleiben würdet, wo identitätsfeste weiße Männer nichts mehr zu melden hätten? – Na ja, so wie Ihr „drauf“ seid, glaubt Ihr das wahrscheinlich tatsächlich. Wußtet Ihr übrigens, daß zum Beispiel die „Proud Boys“ … „Loud Boys“ im Iran ebenfalls Arier sind? Was denkt Ihr wohl, was die Mullahs für Waden haben? Ich sage es Euch lieber gleich, bevor Ihr wieder auf die falsche Lösung kommt: Iranische Waden sind arische Waden. Und bewundern kann man sie erst, wenn ein homoerotischer Arier an einem Baukran baumelt. Und zwar von unten. Ihr seht also: Weil es solche und andere Arier gibt, ist „arische Wade“ eine Eurer üblichen inhaltslosen Blödmannsphrasen. Wobei ich mit „Blödmannsphrase“ niemandem zu nahe treten wollte, der sich seiner geschlechtlichen Identität noch nicht ganz sicher ist in der Früh um halb Elfe. Das dürft Ihr mir glauben. Euch würde ich niemals zu nahe treten. Pfui Teufel.

Und dann, oh Wunder, obwohl ein Autorenname über dem „taz“-Geschreibsel fehlt: „Ich frage mich dann oft: Wie kann man euch heilen? Worum geht es euch wirklich? Vielleicht ist es ja doch diese Zukunfts-, diese Globalisierungsangst oder die Furcht vorm Machtverlust. Adressierbare, bearbeitbare Themen also. Maybe you should talk to someone?“ – Laß gefälligst meine weißen Brüder in Ruhe, Du „taz“-ler. Ich talke doch schon die ganze Zeit zu „someone“. „Someone“ hat schließlich diesen saudummen Artikel für die „taz“ verfaßt, oder? Und überhaupt, „someone“: Bist Du eigentlich ein Heiler? Grüßen Dich die Kollegen in der Redaktion der ungepflegten Bärte täglich mit „Heil Someone“? Da kannst Du mal sehen, welche ungewöhnlichen Fragen ein einzelner „taz“-Artikel zu generieren in der Lage ist. Dennoch: Der Stil, in dem dieser „taz“-Artikel wieder verfaßt ist, diese amateurhafte Arroganz, die schonungslos sichtbar wird anhand der perfekten Arroganz meiner gegenständlichen Medienkritik, läßt den Schluß zu, daß es sich bei „taz“- someone um eine Schreibende (schreibende Person) handeln muß, die sich zum Zwecke ihrer Eigenidentifikation ein Geschlecht als Frau selbst konstruiert hat. Moment … – Ja bitte, da hinten? Der Volksmund möchte etwas einwerfen? Eines dieser notorischen „taz“-Weiber ist es wieder gewesen, das diesen Artikel zur Infantilität des Bösen verfasst hat? – Das wäre in der Tat eine sehr einleuchtende Erklärung für den ganzen Stuß. Ob „someone“ vielleicht kochen kann? Oder putzen, wenigstens? Har-har-har … alte weiße Männer und ihr respektloser Humor: Das bin ich. Da kann sie einfach nicht mithalten, diese sauertöpfische „taz“-ler-Spaßbremse. Nimm mich einfach als Vorbild, „someone“, dann wird´s schon. Vielleicht erlebe ich Deine Besserung sogar noch, bevor mich Deine gottverdammte Totalitaristenblase ins Umerziehungslager steckt.

Aber sicher ist sicher: Bevor nicht feststeht, daß Donald Trump auch nach dem 3. November noch sieg- und segensreich das vierte Reich des furchtbar böslinken Infantilismus beerdigen wird, hält meinereiner sich mit einer weiteren Steigerung seiner quasiperfekten Arroganz lieber etwas zurück. Noch besser: Hiermit entschuldige ich mich in aller gebotenen Höflichkeit bei „taz-someone“ für die süffisante Arroganz, mit der ich dem oder der Artikelnden mit dieser Medienkritik gegenübergetreten bin. Gaaanz ehrlich. Und meine arische Wade entschuldigt sich extra, gell, Wade? Meine linke Wade ist übrigens arischer als die rechte.

Alles wieder gut, „taz“-someone, alte Wursthaut, humorlose? Laß uns einen trinken gehen. Du dort hin, ich da hin. Auf Nimmerwiedersehen derweil. Und tschüß!

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram