Testen und impfen, bis der Arzt kommt: Jens Spahn im Drogenrausch?

0
Foto: Von DC Studio/Shutterstock

Völlig durchgedreht und fanatisch muten die jüngsten Ankündigungen von Gesundheitsminister Jens Spahn an, was die aktuelle Testpraxis sowie die zukünftige Impfstrategie betrifft. Nicht nur Schulkinder werden gegen ihren Willen zu Tests gezwungen, sondern auch Bewohner von Pflegeheimen müssen fortan damit rechnen, pausenlos und im Schnitt mehr als einmal Pro Tag zum Abstrich geführt zu werden.

In einem 23 Seiten starken Entwurf zur „Nationalen Teststrategie“ plant Spahn am 15. Oktober „großzügige Corona-Tests“ in durchführen – und zwar vor allem in Alten- und Pflegeheimen, aber ebenso in Krankenhäusern, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Arzt- und Zahnarztpraxen, Dialyseeinrichtungen, Praxen humanmedizinischer Heilberufe sowie ambulanten Pflegediensten. Vordergründig geht es darum, wie der „Spiegel“ berichtet, „Personal, Besucher und Bewohner besser vor dem Virus zu schützen“.

Tatsächlich dient die damit einhergehende Massenausweitung von Labortests der politisch gewünschten Levelerhaltung positiver Ergebnisse im „kritischen“ Bereich, um die „nationale epidemische Notlage“ weiterführen zu können. Diesem Ziel, das für das Corona-Regime längst Selbstzweck geworden ist, wird alles untergeordnet – in diesem Fall sogar das gesundheitliche Wohlergehen und die körperliche Unversehrtheit von Pflegebedürftigen und Senioren, die damit rechnen müssen, ab sofort buchstäblich dauergetestet zu werden – was jedesmal mit einer belastenden Prozedur verbunden ist und einer Folter gleicht: Bis zu 50 Tests pro Monat und Patient sollen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden.

Testen bis zum Abwinken

Die durchgeknallte Test-Manie wird, soviel steht bereits, fest nahtlos in eine Impf-Manie übergehen, sobald die ersten Impfstoffe in hinlänglicher Dosis verfügbar sind. Der Gesundheitsminister erging sich bereits in ausschweifenden Visionen von ganzen Messezentren und Turnhallen, in denen Massenimpfungen durchgeführt werden – im Rahmen einer „Priorisierung“ nach Bedarfsgruppen, weil es zu Beginn schlicht zu wenige Impfdosen geben wird.

„Impfzentren“ für Massenabfertigung

So sollen zuerst die Beschäftigten des Gesundheitswesens oder bestimmte Risikogruppen an die Nadel – und dann natürlich die  Personengruppen, die „nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Covid-19-Krankheitsverlauf haben“, wozu das RKI laut „Berliner Kurier“ unter anderem „Ältere ab 50 bis 60 Jahren, Menschen mit Herzkreislauferkrankungen, mit Diabetes oder Erkrankungen des Atmungssystems sowie Patienten mit unterdrücktem Immunsystem“ zählt – vor allem dann, wenn mehrere dieser Merkmale gemeinsam zutreffen.

Bruce Fife - Die Pandemie - Profitstreben, Korruption und Täuschung hinter der COVID-19-Pandemie - Kopp Verlag - 18,99 Euro
Bruce Fife – Die Pandemie – Profitstreben, Korruption und Täuschung hinter der COVID-19-Pandemie – Kopp Verlag – 18,99 Euro

Um diese Massenabfertigung zu realisieren, plant Spahn „große Impfzentren„; losgehen soll es „Dezember, Januar, Februar, März“ als möglichen Zeitraum – sobald die von EU und Bundesregierung aus verschiedensten Quellen bunt eingekauften, vorreservierten oder durch vorsorgliche Beteiligung an den Entwicklerfirmen sichergestellten Vakzinen im Eilverfahren genehmigt und verfügbar sind. Wie die Lagerlogistik, Kühlketten und Sicherung des riesigen Präparateaufgebots gewährleistet werden soll, ist noch völlig unklar. (DM)

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram