AfD nun auch im Osten auf dem absteigenden Ast

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Foto: Collage

Berlin Die permanente Medienhetze, aber vor allen Dingen die ständigen Flügelkämpfe und parteiinternen Auseinandersetzungen zeigen jetzt auch in den einstigen Hochburgen im Osten ihr Wirkung:

Die AfD hat nämlich jetzt auch dort an Zustimmung verloren. Im aktuellen Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Kantar/Emnid wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, kommt die AfD im Osten nur noch auf 18 Prozent. Vor genau einem Jahr lag die Partei in den Neuen Ländern bei 24 Prozent und war damit einen Prozentpunkt vor der CDU stärkste Kraft.

Sie liegt damit knapp hinter der Linken (19 Prozent) und deutlich hinter der CDU (30 Prozent). Die SPD kommt im Osten auf 13 Prozent, die Grünen auf neun Prozent, die FDP auf fünf Prozent und die Sonstigen Parteien auf sechs Prozent. Bundesweit verliert die Union einen Punkt, bleibt aber mit 35 Prozent deutlich stärkste Kraft, die Linkspartei gewinnt einen Punkt hinzu und kommt nun auf neun Prozent.

Alle anderen Parteien bleiben auf dem Niveau der Vorwoche: Die Grünen bei 18 Prozent, die SPD bei 16 Prozent, die AfD bei elf Prozent, die FDP bei sechs Prozent und die sonstigen Parteien bei fünf Prozent. Für die „Bild am Sonntag“ hat das Meinungsforschungsinstitut Kantar/Emnid isngesamt 2.397 Menschen im Zeitraum vom 22. bis zum 30. September befragt. Frage: „Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären“

Wenn sich die AfD nicht schnell genug am Riemen reißt, geht das noch weiter den Bach runter, werden dann aber auch die Existenzkämpfe in der Partei noch brutaler.

Leider aber gibt es zur Zeit niemanden, der mal kräftig auf den Tisch haut und den immer noch gärigen Haufen zur Raison bringen kann. (Mit Material von dts)

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