ARD gegen „Covid-Opfer“ Trump: Hasspropaganda auf Nazi-Niveau

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WDR-Kommentatorin Meier gestern in den Tagesthemen beim Anti-Trump-Hetzen (Screenshot:Youtube)

Trump auf dem Wege der Besserung – wie ärgerlich! Die Nachrichten aus Washington wollen seit heute Mittag so gar nicht mehr zu den Schlagzeilen und Kakophonien deutscher Journalisten passen, die schon einmal den Sekt kaltgestellt haben – in sehnlicher Erwartung der Meldung, ihr großer Dämon Donald Trump könne endlich der Statistik der „Corona-Toten“ zugefügt werden. All dies ficht die Propagandisten, vor allem die der öffentlich-rechtlichen Meinungsmacher, nicht an.

Auch dass Trump wohl schon viel länger mit Corona infiziert war als diese gestrige Sensationsmeldung und der „schwere Verlauf“ somit wohl eher ein Hirngespinst, eine hoffnungsfrohe Phantasie des deutschen Medienbetriebs war, zu dessen obersten „Gemeinschaftsstandards“ leidenschaftliche Hassreden gegen Trump gehören – geschenkt. Das Bewusstsein bestimmt das Sein, deshalb halten Menschenfreunde mit dem Vokabular des Unmenschen, in der Fassade moralinsauerer Haltungsjournalisten an der vermeintlichen „Pointe der Vorsehung“, an der „Ironie“ eines angeblichen „Schicksals“ fest, das den US-Präsidenten gerechterweise ereilt habe. Die Unvereinbarkeit von Dichtung und Wahrheit wird dann bisweilen in ebenso kreativen wie schizophrenen Schlagzeilen aufgelöst, wie etwa jener des „Tagesspiegels“ heute Abend:

(Screenshot Tagesspiegel)

WDR-Kommentatorin Christine Meier durfte dabei gestern in den ARD-Tagesthemen den Vogel abschießen und sich in Formulierungen abmühen, die kaum verhohlene Anleihen an der biologistischen Sprache des NS-Regimes nehmen. Wörtlich sagte Meier etwa dies: „Der positive Covid-Test wirkt wie eine zynische Antwort der Natur auf seine bizarren Lügen und die endlose Irreführung.“

Hier schlägt dann gleich ein Doppel-Frame der Eigenhirnwäsche durch, wie er sich immer dann einstellt, wenn die täglich perpetuierten Tatsachenbehauptungen das eigene Denken noch mehr bestimmen als das der eigentlichen Adressaten der Propaganda: Der unbedingte Glaube, bei Corona handele es sich um einen tödlichen Virus (was er in Relation selbst zur saisonalen Grippe nachweislich nicht ist), triggert dann auch gleich die Bereitschaft, ihn als Gottesgericht zu sehen und sein Wüten, sofern es den oder die Richtigen trifft, dankbar herbeizusehnen.

„Die Rache“ wie bei HIV, Teil 2

Auf demselben Niveau begrüßten übrigens stockkonservative katholische Geistliche in den 1980er Jahren Aids als Strafe für sündigen Lebenswandel, zuerst für Homosexualität und dann, als die heterosexuelle Inzidenz nicht mehr zu leugnen war, für Freizügigkeit und Promiskuität. Es ist ein Reflex des Mythischen, so etwas wie „ausgleichende Gerechtigkeit“ zur scheinbaren Bestätigung der eigenen Weltsicht durch höhere Mächte am Werk zu sehen. Dass Trump hierbei die Rolle des Antichristen, des Hexenmeisters und großen Satans innehat, passt gut zur religiösen Inbrunst seiner Basher und Hater. Wer sich nur die Bilderauswahl anschaut, mit der sogar die „Tagesschau“ im US-Wahlkampf die Kandidaten zeigt – Biden stets in vorteilhaft-seriösen Porträts, Trump mit möglichst unsympathischen, zähnefletschenden und entstellten Schnappschüssen – der weiß Bescheid.

Donald Trump wird an diesem Virus, so bitter dies für WDR-Kommentatorinnen und zwangsgebührenfinanzierte Volkserzieher auch sein mag, ebensowenig an Corona eingehen wie zuvor Boris Johnson oder Jair Bolsonaro. Im Gegenteil, er wird höchstwahrscheinlich ebenso wie die beiden Letztgenannten auch weiterhin felsenfest im Sattel sitzen. Deutsche Journalismus-Aktivisten können derweil senkrecht die Wand hochgehen, wenn sie wieder Zweierlei realisieren müssen: Dass deutsche Journalisten nicht die Wahlentscheidung anderer Länder in der Hand haben, und dass Corona auch in diesem Fall wieder einmal die behauptete Gefährlichkeit schuldig geblieben ist. (DM)

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