Keine Übersterblichkeit, immer mehr zweifelnde Ärzte: Der größte Fehlalarm aller Zeiten

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Intensivstation: Viel Personal, kaum Patienten - aber Panik vor der 2. Welle (Foto:Imago)

Das Maß ist voll, mehr als voll – und inzwischen dämmert einer immer größeren Zahl von Ärzten, welch ein mieses Spiel mit Todes- und Infiziertenzahlen die Politik zur Aufrechterhaltung der Dauerkrise betreibt und wie wenig die medizinische „Fundierungsarbeit“ der Corona-Maßnahmen mit Kriterien gesundheitspolitischer Verhältnismäßigkeit zu vereinbaren ist. Reihenweise mehren sich nun auch in Deutschland die kritischen Stimmen von Medizinern, die ihr Schweigen brechen und nicht länger zusehen wollen.

Lockdown, Vernachlässigung der medizinischen Regelversorgung gegen den Preis von um Größenordnungen schwerwiegenderen und schädlicheren Kollateralschäden (von ausgesetzten OPs bis Selbstmorden), Maskenpflicht und sonstige Maßnahmen zu Lasten der physischen und psychischen Allgemeingesundheit: In Belgien ging diese Woche deswegen eine große Zahl von Vertretern des Gesundheitssystems auf die Barrikaden. 358 Ärzte, 1.271 Gesundheitsfachkräfte und 8.092 Bürger, viele mit mit Bezug zum Pflege- und Gesundheitswesen, brachten in einem Offenen Brief ihre tiefe Besorgnis über die Entwicklung der Corona-Politik zum Ausdruck und wandten sich mit beißender Kritik an die Regierung.

Hauptsorge ist für sie der fortgesetzte Zwang zum Bruch des Hippokratischen Eides; die gegenwärtigen Maßnahmen „zwingen uns, gegen diesen Eid zu handeln“. Auch andere Angehörige von Pflege- und Gesundheitsberufe mit einem ähnlichen Kodex fühlen sich in diesem Dilemma hilflos. Das Prinzip „primum non nocere“ (Latein für „am wichtigsten ist es, nicht zu schaden“), das jedem Arzt und jedem Angehörigen eines Gesundheitsberufes vorangeht, werde durch die Corona-Maßnahmen ebenso untergraben wie durch „…die Aussicht auf die mögliche Einführung eines allgemeinen Impfstoffs, der keinen umfangreichen vorherigen Tests unterzogen wird.“ Der komplette Offenen Brief kann hier auf „Eigentümlich Frei“ nachgelesen werden, das in Deutschland als erstes darüber berichtet hatte.

Was die Ärzte im Nachbarland dem nationalen (und europäischen) Krisenmanagement anlasten, lässt sich Eins zu Eins auf Deutschland übertragen – und gehört der Merkel-Bundesregierung, insbesondere Gesundheitsminister Jens Spahn, ebenso ins Stammbuch geschrieben wie dem Corona-Profilneurotiker Markus Söder in München.

Zaghafter Ärzte-Widerstand nimmt an Fahrt auf

In Deutschland erhebt sich der fachliche „Widerstand“ eher zaghaft. Nur allmählich beginnen hierzulande die Vertreter des Ärzestandes, der Gesundheits-, Pflege- und Heilberufe, die bittere Wahrheit zu erahnen – oder sie trauen sich nur sehr zögerlich, diese zu artikulieren, sicher auch abgeschreckt vom warnenden Beispiel einzelner unerschrocken vorpreschender Vertreter ihres Standes, die für ihre „dissenting votes“, ihre abweichende Meinung bei der Bewertung der „Pandemie“, mit Verlust ihrer fachlichen Reputation, gesellschaftlicher Ächtung und öffentlicher Diffamierung bezahlten. Die Namen Wodarg, Bakhdi, Schiffmann lassen grüßen. Doch diese Einschüchterung zieht immer seltener, eine kritische Masse derer, denen die Augen aufgehen oder die den Mund nicht mehr halten können, scheint zu schweigen.

Es ist vor allem die nun – nach einem Halbjahr Corona – belastbar vorliegende, statistisch unverleugbare Tatsache, dass es so etwas wie eine „Pandemie“ im Sinne einer gesundheitlichen Allgemeinbedrohung durch dieses Virus schlichtweg nicht gegeben hat: Die Normalsterblichkeit ist völlig unauffällig und – im Gegensatz zu noch jeder echten früheren Pandemie oder auch nur Epidemie – NICHT gestiegen; im Gegenteil. Und genau hier entstehen immer heftigere Zweifel bei Ärzten, die die Relation der ergriffenen Maßnahmen mit ihren massiven schädlichen Nebenwirkungen für grotesk fehljustiert halten: Corona war – und ist weiterhin – ein Riesen-Fehlalarm.

Dass Ende der Geduld

Internationale Experten suchen die Öffentlichkeit, um Ungereimtheiten anzuprangern. Um das weiterhin essentielle Problem der PCR-Testungenauigkeiten sorgt sich der ehemalige Wissenschaftsvorstand des US-Pharmariesen Pfizer, Mike Yeadon, einst sogar Vizepräsident und 16 Jahre lang Chief Science Officer in dem Konzern. In einem denkwürdigen Statement von Montag, das verschiedene freie Medien und Blogs (bezeichnenderweise nicht die US-amerikanischen geschweige denn deutschen Mainstream-Medien) stellt Yeadon klipp und klar fest, dass es „keine wissenschaftliche Studie (gibt), die auf eine zweite Welle schließen lässt“. Im Gegenteil: „Positive Ergebnisse von inhärent unzuverlässigen Covid-Tests“ würden zur „Fingierung einer ‚zweiten Welle‘ auf der Grundlage ’neuer Fälle‘ missbraucht.“ Es ist exakt das, was in Deutschland zahlreiche Allgemeinmediziner seit langem monieren, die das Fehlen einer Teststrategie und die unseriöse, ausschließlich kumulierte Zählung aller Positivtestungen als „Neuinfektionen“ zur Grundlage von „Ampeln“ und Restriktionsmaßnahmen kritisieren.

Ermutigt durch den „Gegenwind“ spielen nun offenbar auch namhafte Mediziner in Deutschland nicht länger mit. Im Internet veröffentliche so gerade der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes, René Gottschalk, eine aufschlussreiche Bilanz der Corona-Politik veröffentlicht – die sich, wie „reitschuster.de“ schreibt, „so gar nicht mit dem Alarmismus der Kanzlerin, der Bundesregierung und vieler Medien deckt„. Denn Gottschalk stellt klipp und klar fest: Es gibt keine Übersterblichkeit durch Covid-19 in Deutschland; vergleichbar ist Corona diesbezüglich allenfalls mit der saisonalen Grippe und Hitzewellen. Sogar „Bild“ gab dem Professor hierfür eine Plattform – ein Zeichen, dass zumindest bei manchen Journalisten ein Umdenken einsetzt. Doch Gottschalk geht noch weiter – und stellt in zwei Artikeln auf der Webseite der Landesärztekammer Hessen der offiziellen Corona-Politik eine vernichtende Bilanz aus: Mangelnde Fachexpertise, eine „massive Gefährdung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Strukturen“ sowie eine „Verengung des politischen und gesellschaftlichen Diskurses über die Krankheit“ habe eine Hysterie bedingt, die verhindert habe, dass „über rein virologische Fragen hinaus, ethische Aspekte sowie rechtliche Fragen zum legitimen Zweck, der Geeignetheit, Erforderlichkeit und Angemessenheit der Maßnahmen“ ausreichend berücksichtigt wurden.

Unter Berufung auf Daten des Statistischen Bundesamtes, so Reitschuster, schreibt Gottschalk: „Eine Übersterblichkeit ist weder in der Gesamtbevölkerung noch in der Gruppe der Hochrisikopatienten (Bewohner von Altenpflegeheimen) zu verzeichnen. Die Sterbestatistik (tägliche Sterbefälle) zeigt im ersten Halbjahr 2020 keine Auffälligkeiten – im Gegensatz zu der erkennbar höheren Sterbezahl während der Influenza-Zeiten 2017 und 2018 sowie während der Hitzeperiode im Juli 2018″. Auch den Nutzen der Maskenpflicht hinterfragt Gottschalk, weil sich die Diskussion über Übertragungsmöglichkeiten durch Aerosole „von der Realität weit entfernt“ habe: „Wäre dies ein wichtiger Übertragungsweg, hätten wir eine gänzlich andere epidemiologische Ausbreitung“. Und auch die strengen Maßnahmen in Kindergärten und Schulen stellt Gottschalk in Frage.

Kein Unterschied zu Grippe- und Hitzewellen

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