Corona-Staat im Kontrollrausch: Armee und Polizei machen mobil

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Foto: Bundeswehr-Soldaten (über dts Nachrichtenagentur)

Der Corona-Staat macht ernst: Die Zahl der Soldaten im Corona-Einsatz hat einen neuen Höchststand erreicht. Insgesamt sind derzeit rund 1.350 Soldaten der Bundeswehr – davon rund 160 Soldaten des Sanitätsdienstes – im Rahmen der Hilfeleistungen im Einsatz, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). Nie zuvor seien in der Pandemie so viele Soldaten gleichzeitig im Corona-Einsatz gewesen, hieß es dazu aus Regierungskreisen.

Laut Verteidigungsministerium sind derzeit rund 320 Soldaten in zwölf Bundesländern unter anderem mit mobilen Teststationen im Einsatz. Um die Gesundheitsämter zu entlasten, würden darüber hinaus 426 Soldaten in 33 örtlichen Ämtern bei der Nachverfolgung von Infektionsketten helfen. Zudem stelle die Bundeswehr Lagerflächen für medizinisches Material bereit.

Insgesamt stehe ein Kontingent von bis zu 15.000 Soldaten kurzfristig für die Hilfe bereit. Deutschlandweit habe die Bundeswehr bislang über 950 Unterstützungsanfragen aus allen Bundesländern und der Bundesregierung erhalten, hieß es aus dem Ministerium. Bislang seien über 635 Hilfeleistungen gebilligt worden – davon seien noch rund 130 in der Durchführung.

463 Hilfeleistungen seien bereits abgeschlossen, weitere 49 befänden sich derzeit in der Planung.

Noch sind die Soldaten auf „friedlicher Mission. Das kann sich aber schnell ändern, wie man in einem anderen Bereich gerade erlebt:

Der Druck auf die Bundesregierung, mehr für die Sicherheit und die Einhaltung der Maskenpflicht in Zügen zu unternehmen, wächst nämlich. Der Fahrgastverband Pro Bahn fordert den Einsatz von Bundespolizei in der Bahn, berichtet der Focus. „In jedem Fernverkehrszug sollten mindestens ein oder zwei uniformierte Beamte mitgeschickt werden“, sagte der stellvertretende Pro-Bahn-Vorsitzende Lukas Iffländer dem Magazin.

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Die Zugbegleiter bräuchten Unterstützung von Autoritätspersonen. „Solche Train-Marshals könnten dann auch sofort Bußgelder von Maskenverweigerern erheben“, so Iffländer. Auch die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) verlangt mehr Bundespolizei-Einsatz in der Bahn.

„Unangekündigte Kontrollen der Bundespolizei im Zug, in deren Rahmen Bußgelder verhängt werden können, würden hier nachhaltig wirken“, sagte EVG-Vorstand Kristian Loroch dem Focus.

Erst die Bahn, dann der öffentliche Raum und schließlich Privatwohnungen, in denen Familienfeiern abgehalten werden.

Der totale Corona-Staat kennt keine Grenzen mehr. Hoffen wir, dass die Soldaten und die Polizei ihre Arbeit weiterhin überwiegend unbewaffnet verrichtet. (Mit Material von dts)

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