Ausdekoriert – KaDeWe nimmt Polizisten-Hasserin Yaghoobifarah aus der Werbung

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KaDeWe (Bild: shutterstock.com/Von Sorbis)

Der personifizierte Polizistenhass in Gestalt der taz-Schreiberline Hengameh Yaghoobifarah wurde vom KaDeWe offensichtlich ausdekoriert. Der iranische Hassimport ist nach nur einer Woche und massiven Protesten aus dem Schaufenster des Luxuskaufhauses verschwunden. Ob die Werbeaufnahmen des wohlgenährten, linksradikalen Modepüppchens auf dem „Müll entsorgt wurden“, ist nicht bekannt. 

Nur eine Woche hatte die Plus-Size-Modellkarriere der hauptberuflichen Polizeihasserin Hengameh Yaghoobifarah beim Superkapitalisten KaDeWe gedauert. Nun wurde sie ausdekoriert. Auf Nachfrage der BZ, wo die überdimensionalen, in den KaDeWe-Schaufenstern platzierten Werbeaufnahmen der taz-Autorin, die gerne Polizeibeamte auf dem Müll entsorgen würde, abgeblieben sind, wurde mitgeteilt: „Wir haben Platz für acht weitere Persönlichkeiten geschaffen“. Ein irgendwie eventuell vorhandener Restanstand bei den KaDeWe-Verantwortlichen zeitigte diese Maßnahme nicht. Dies sei geplant gewesen und habe nichts mit der massiven Kritik an Yaghoobifarah zu tun, heißt es dazu weiter.

Das Kaufhaus hatte die mobblige Antikapitalistin für eine neue Werbekampagne in einen 3.900 Euro teuren Designerledermantel gepresst und ihre Fotoaufnahmen -samt der kommunistischen Parole „Alles allen!“  – in die Schaufenster des Konsumtempels trapiert. 

Auf Instagram postet die Kolumnistin ein Foto von sich vor dem KaDeWe – und meint ironisch: „Offenbar sind heutzutage nicht einmal Luxus-Kaufhäuser ein sicherer Ort vor kommunistischer Propaganda.“

Auf Rückfragen, was sich das bekannteste Kaufhaus Deutschland dabei gedacht habe, mit einer Gestalt wie Yaghoobifarah zu werben, kam die Pressestelle des KaDeWe mit einer nur noch als abgehoben zu bezeichnenden Erklärung um die Ecke: „24 ProtagonistInnen geben der Kampagne ein Gesicht – Sie verkörpern diese Vielfalt, vermitteln ihren Lifestyle und ihren speziellen Look. Zur Inspiration, aber auch zur Diskussion und zum Widerspruch. Sie lösen damit auch Kritik aus.“ Und: „Das KaDeWe toleriert andere Meinungen, auch wenn wir sie nicht immer teilen. Wir alle halten das aus.“

Aushalten wollten dies weder KaDeWe-Mitarbeiter, die sich für die Werbung ihres Arbeitgebers schämten, noch die Berliner Gewerkschaft der Polizei (GdP) – trotz Zugehörigkeit zum weit links operierenden DGB. „Mehr als peinlich, dass ausgerechnet diese Frau für unser Haus werben soll“, so eine Service-Mitarbeiterin gegenüber der B.Z. Ein Verkäufer ist „regelrecht wütend“. Er sagt: „Das geht gar nicht!“.

GdP-Sprecher Benjamin Jendro erklärte gegenüber der JF: „Es ist schon verwunderlich, dass jemand, der sich sonst immer antikapitalistisch gibt, fürs KaDeWe modelt.“ In der Gewerkschaft der Polizei sehe man Yaghoobifarah nicht mehr unvoreingenommen, seitdem sie pauschal Polizisten auf die Müllhalde gewünscht habe. „Das KaDeWe sollte sich schon fragen, ob es nicht vielleicht auch Polizisten gibt, die dort gerne einkaufen.“ (SB)

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