Lehrer verprügeln ist in Deutschland ganz normal

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Foto: Von neotemlpars/Shutterstock

Immer wenn man denkt, es könne in diesem vermerkelten Land nicht noch schlimmer kommen, gibt es einen Keulenhieb mit der Aufschrift: „Realitätsschock! Vorsicht! Sie betreten die finstere Ereignisrepublik Deutschland!“

Von Hans S. Mundi

So auch jetzt wieder. Bevor die Medien nach den Sommerferien erneut zu Propagandisten der GrünInnen und der linksradikalen Fridays for Untergang-Bewegung avancierten, gab es ausnahmsweise mal kurze Einblicke in die echte deutsche Realität. Tagelang kursierten Meldungen und Berichte über „Gewalt an den Schulen“, was in der Sache eigentlich nichts wirklich Neues mehr darstellt, aber im Kontext hier und dort doch erschreckende Tendenzen enthüllte.

Deutsche Schulleiter sind unsicher, wenn ihre KollegInnen von Schülern zusammen geschlagen werden

In Tageszeitungen gibt es Rubriken wie „Pressestimmen“, wo dann Redaktionen Texte und Kommentare von Kollegen auszugsweise nachdrucken. Zwar mit Quellenangabe wie „Mitteldeutsche Zeitung“ aus Halle, aber ohne Datum, war so folgende Randnotiz in einigen Tageszeitungen des Landes zu finden (Thema war die zunehmende „Gewalt in Schulen“ und entsprechende Berichte in den letzten Wochen in den überregionalen deutschen Medien): „Bedenklich ist, dass eine zunehmende Anzahl von Schulleitern selbst unsicher ist, ob sie Opfern in der Lehrerschaft angemessen helfen konnten. Das größte Hindernis dabei sind aus Sicht der Direktoren übrigens nicht uneinsichtige Schülerinnen und Schüler, sondern Eltern, die nicht zur Zusammenarbeit mit der Schule bereit sind. Dieser Befund ist zutiefst beschämend.“

Deutschland hat fix und fertig

Wenn es in ferner Zukunft in Museen Ausstellungen über den „Niedergang des einst großen Deutschland“ geben sollte, könnte diese kleine Fundsache in einer Vitrine liegen und ein eindeutiges Dokument über eine Gesellschaft im Verfall und ihrem Abstieg in den Untergang sein. Man sollte dieses kleine Stück Wahrheit drei- oder fünfmal lesen, darüber nachdenken, denn selten stecken in so wenig Zeilen so deutliche und klare Hinweise, welche große Abhandlungen und endlose Analysen über Deutschlands Zustände fast schon überflüssig machen.

Wehrlos, hilflos, deutsch

Erinnern Sie sich noch? Vor gar nicht langer Zeit gab es an deutschen Schulen auch den einen oder anderen Rabauken. Wenn der mal wieder über die Strenge schlug, wurden die Eltern dann von der Schulleitung vorgeladen, Widerspruch sinnlos, Maßnahmen gleich angedroht. Bei solchen Gesprächen, meist mit den Fachkollegen oder den Klassenlehrern, gab es an die Eltern gerichtete Standpauken, angedrohte und auch exekutierte Strafen für den/die Rabauken und die Eltern wurden in die Pflicht genommen, es gab eine noch funktionierende Schulaufsicht und auch Zwangsversetzungen o.ä. kamen ins Spiel. Das war gestern. Dreimal dürfen Sie raten, welche Art Eltern da heutzutage den verprügelten oder beschimpften oder bespuckten Lehrer mit „Arsch und Stinkefinger“ grüßen und sich gar nicht erst auf einen Gesprächstermin einlassen. In welchen Vierteln mit welchen Bevölkerungsstrukturen kommt so etwas wohl besonders häufig vor? Voll krass, ey, halt’s Maul du deutsche Kartoffel…!

Deutsche sind nur noch Opfer, ewig schuldige Opfer

„Bedenklich ist, dass eine zunehmende Anzahl von Schulleitern selbst unsicher ist, ob sie Opfern in der Lehrerschaft angemessen helfen konnten.“ – Dieser eine Satz könnte in die Geschichte eingehen, als fast schon tragisches Dokument eines untergehenden Volkes, welchem man jeglichen natürlichen Wehrwillen, jedes souveräne Selbstbestimmungsrecht, jeden Sinn für praktische und zulässige Notwehr, jegliche Selbstbehauptung und damit jedes natürliche und auf eigener Stärke basierende Selbstbewußtsein geraubt und restlos ausgetrieben hat(te).

Deutsche lassen sich treten und schlagen, die Eliten lieben den wehrlosen und unmündigen Bürger

Man stelle sich das bildlich vor. Da kommt ein Lehrer mit blutigen Lippen und blauem Auge zum Schulleiter und der sagt nur, „Mensch Meier, jetzt waschen sie sich erstmal das Gesicht, aber wir wollen das mal nicht an die große Glocke hängen, sonst heißt das noch wir wären eine Problemschule“. Und eine Kollegin fragt, ob man ihm denn helfen könne, wenn man den Vorfall in der kommenden Woche mal im Gender-Ausschuss diskutieren würde. Oder ein Lehrer wird verprügelt und drei andere KollegInnen schauen aus sicherer Entfernung dabei zu und einer sagt: „Tja, da können wir auch nichts machen, ich riskiere doch nicht meine Beamtenpension, nachher heißt das noch, wir würden Jugendliche mit Migrationshintergrund schlagen und dann sagt die GEW, an unserer Schule gäbe es rechtsradikale Tendenzen im Lehrerkollegium.“ Und dann wenden sich alle ab und keiner wehrt sich mehr. Deutschland ist so kaputt und marode, es kann nur noch schlimmer werden – aber das dicke Ende kommt, es kommt immer näher.

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