Demokratischer Tiefschlaf: Die Coronadiktatur ist da – und keiner will es wahrhaben

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George Soros und Bill Gates; Foto: © jouwatch Collage
George Soros und Bill Gates; Foto: © jouwatch Collage

Das Virus ist vergleichweise uninteressant. Die Mortalitätsraten liegen unaufgeregt im langjährigen Mittel. Wer wie hypnotisiert die ganze Zeit auf Covid-19 starrt, anstatt seine Augen wandern zu lassen, sieht kaum, was währenddessen sonst noch passiert. Ein Blick hinter die Kulissen.

von Max Erdinger

Die AfD-Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst machte auf einen sehr langen Brief aufmerksam, der wohl von einem Fraktionsreferenten stammt. Daß der Mann anonym bleiben wollte, wird verständlich, wenn man liest, was er zu sagen hatte. Ob es sich bei dem Verfasser tatsächlich um einen Fraktionsreferenten handelt, ist nicht zweifelsfrei festzustellen.

Nicole Höchst selbst erklärt hierzu: „Nun stellt sich möglicherweise die Frage, ob ich nicht allzu leichtfertig das Risiko eingehe, einer Fälschung aufzusitzen. Die Antwort darauf lautet aus meiner Sicht: Ja und Nein. Natürlich kann dieser Bundestagsmitarbeiter — nicht zu verwechseln mit Bundestagsabgeordneter — rein fiktiv sein. Wir erfahren von ihm auch kaum Interna aus den Bundestagsreihen sondern er entwirft ein großes Bild der Politik. Was sich jedoch authentisch anfühlt, sind die Inhalte und die Art und Weise ihrer Vermittlung durch diese(n) Menschen. Der Verfasser verfügt über ein komplexes Wissen und ist in der Lage, Beziehungen zwischen unterschiedlich gelagerten Sachverhalten zu erfassen und präzise zu beschreiben. Er offenbart ein profundes Wissen zu technischen und wirtschaftlichen Aspekten wie auch zu Politik und Geopolitik. Es ist vorstellbar, dass dieser Mensch tatsächlich als Parlamentarischer Berater (p2) — auch Fraktionsreferent genannt — einer Fraktion des Deutschen Bundestages zuarbeitet. Was weiterhin ersichtlich wird: Wir lesen nicht die Abhandlung, gar Abrechnung eines “Nestbeschmutzers” sondern die eines tiefgründigen, reflektierenden, um seine und die Zukunft seiner Mitmenschen besorgten, Verantwortung wahrnehmenden Bürgers dieses Landes. Seine Botschaft ist achtungsvoll, empathisch und verbindend, die angebotenen Informationen sauber recherchiert, mit Quellen unterlegt und sachlich dargestellt. Sie ist es allemal wert, einem größeren Publikum vorgestellt zu werden. Aufgrund seiner Länge wird der Brief in zwei Teilen veröffentlicht.

Brisant ist es allemal, was der Verfasser des Briefes zu berichten hat. Es ist nachvollziehbar und gut mit Quellen belegt, so daß die Frage nach der Person des Verfassers nachrangig wird. Er selbst stellt sich als „Parlamentarischer Berater des Deutschen Bundestages“ vor.

Der Mann schreibt: „ … ich wende mich als Mitarbeiter des Deutschen Bundestages mit der Funktion eines parlamentarischen Beraters an Sie. Durch meine Tätigkeit im Parlament habe ich Kenntnis davon, dass den Menschen in unserem Land wichtige Informationen in Zusammenhang mit der Coronakrise gezielt vorenthalten werden, obwohl diese zur Beurteilung der Situation von entscheidender Bedeutung sind. Ich sehe es, bedingt durch die enorme Tragweite der jüngsten Ereignisse als Pflicht gegenüber meinen Mitbürgern an, diese Dinge öffentlich zu thematisieren. Vermutlich werden viele diesen Text bereits nach wenigen Zeilen zur Seite legen, weil sie sich eine vorsätzliche Täuschung der Bevölkerung nicht vorstellen können. Ich habe Verständnis dafür, denn auch ich hätte früher eine derartige Vorstellung als “Verschwörungstheorie” abgetan. Doch mittlerweile musste ich, nicht zuletzt durch meine Erlebnisse im Bundestag erkennen, welche Methoden weltweit von Regierungen, Medien und einflussreichen Akteuren der Privatwirtschaft zu unser aller Nachteil angewendet werden und dass die Bevölkerung dem leider zu häufig zu unkritisch begegnet. Ich hoffe dennoch, dass der eine oder andere meine Hinweise zumindest überprüfen wird.

Und dann kommt es knüppeldick.

I. – Das Weltwirtschaftsforum (WEF)

– Sprachrohr der einflussreichsten internationalen Konzerne und Großbanken.
– Nutzt Krise zur Neuordnung der Weltwirtschaft.
– Sog. „Great Reset“ ist Mogelpackung. Eigentliches Ziel: weitestgehende Zentralisierung der politischen Macht in Institutionen wie der UN, EU und dem IWF, Schaffung neuartiger, supranationaler Organe.
– Aushebelung der demokratischen Kontrolle der Weltwirtschaft und -politik durch De-facto-Entmachtung von Parlamenten.
– Verdrängung des Mittelstandes.
– Übernahme freiwerdender Marktanteile durch int. Großkontzerne und Verstaatlichung im Rahmen einer “vierten industriellen Revolution”.
– Künstlich verlängerte „Krise“ als Zeitgewinn für Umbau der Weltwirtschaft.
– „Global Governance“ (Weltregierung) wird lediglich verkauft als humaner Neustart einer antikapitalistischen Globalisierung.
– Mißbrauch der Vereinten Nationen zur Durchsetzung privatwirtschaftlicher Interessen.
– Machtkonzentration in den Händen Weniger.

II. – Digitalkonzerne und Regierungen

– Künstlich geschürte Virenhysterie zur Installierung umfassender digitaler Überwachungs- und Kontrollsysteme.
– Vorbildmodell China: digitale Identitäten, biometrische Gesichtserkennung sowie digitale Immunitätsnachweise ermöglichen totalitäre Kontrolle der gesamten Bevölkerung.
– 5G-Mobilfunkstandard ermöglicht Massenüberwachung jedes Bürgers in Echtzeit.
– Prognose: digitale Immunitätsnachweise werden in den kommenden Monaten von Medien, Regierung und Vertretern der Digitalkonzerne als alternativlos für Rückkehr zur Normalität präsentiert werden.
– Abgabe der Kontrolle über elementarste Grundrechte an private Betreiber der digitalen Infrastruktur.
– Zu geringe Skepsis gegenüber dem technisch Machbaren.
– Debatte über ethische Aspekte neuartiger Technologien dringend erforderlich (Transhumansimus).

III. – Der Finanzsektor

– Internationale Großbanken instrumentalisieren Krise, schaffen durch enorme Kreditvergaben an Staaten sowie Unternehmen neue Abhängigkeiten und erweitern dadurch ihren politischen Einfluss.
– Akuter Kapitalbedarf infolge der Krise macht Staaten für private Geldgeber erpressbar. Demokratische Kontrolle wird unmöglich. Privater Bankensektor wird zum politischen Akteur.
– Politik rettet mit geliehenem Geld nicht die Wirtschaft, sondern erspart dem Finanzsektor Verluste infolge der Krise.
– IWF schafft Junktim für wirtschaftlich angeschlagene Staaten. Hilfskredite (Weißrussland 940 Mio. Dollar) nur im Gegenzug für Corona-Maßnahmen wie Lockdown, Maskenzwang und Quarantäne.
– Berichte über derartige Bestechungsversuche des IWF aus mehreren Ländern (z.B. Madagaskar)
– Bargeldabschaffung wird weiter vorangetreiben. Komplettkontrolle des gesamten Zahlungsverkehrs wird angestrebt.
– Finanzsektor installiert eigenes Personal in höchsten politischen Ämtern. Goldman Sachs-Manager oder IWF-Vorsitzende werden Präsidenten der Europäischen Zentralbank.
– BlackRock-Vertreter wird in Deutschland als Kanzlerkandidat gehandelt. Bevölkerung über Absichten und Methoden des Finanzsektors zu wenig informiert und daher weitgehend unkritisch.

Die Öffentlich-Rechtlichen

Passend zum Brief dieses wahrscheinlichen Fraktionsreferenten gab es dieser Tage eine erstaunlich hilflose Einlassung von Kai Gniffke, seines Zeichens Intendant des Südwestdeutschen Rundfunks (SWR). In Österreich gibt es nämlich bei „Servus TV“ das pandemiekritische „Corona-Quartett„, eine Sendereihe mit hochspezialisierten Talkgästen, die in Deutschland u.a. Buch-Bestseller verkaufen (Prof. Bhakdi und andere), während diese in Deutschland als „Coronaleugner“ Diffamierten bei den Öffentlich-Rechtlichen systematisch totgeschwiegen werden. SWR-Intendant Gniffke hatte seine liebe Not, dieses „Mysterium“ plausibel zu erklären. Reitschuster zitiert aus einem Antwortbrief Gniffkes an einen Arzt in seinem Artikel „SWR-Chef entlarvt sich„. Kai Gniffke: „Solch strittigen Thesen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine Plattform zu bieten, widerspricht unserem Auftrag.“ Reitschuster dazu: „Wenn die Verantwortlichen noch einen Rest an Objektivität hätten und auch nur noch zu einem Bruchteil ihrem Programmauftrag verbunden wären, müsste ihnen spätestens die Sendung mit den Corona-Kritikern im österreichischen Fernsehen klar machen, wie sie sich von ihren journalistischen Pflichten entfernt haben – und wie offensichtlich das für alle ist, die keine ideologischen Scheuklappen haben und sich mit dem Thema beschäftigen. Wenn Experten, die in einem österreichischen Sender ein eigenes TV-Format haben, im größten öffentlich-rechtlichen Sendern Deutschlands – und nicht nur da – einen Maulkorb haben, ist das eine Bankrotterklärung des Gebühren-TVs.

Kommentar

Tatsächlich ist es höchst verdächtig, daß der deutsche Medien-Mainstream, schon längst pauschal als „gleichgeschaltet“ bezeichnet und als „Lügenpresse“ gescholten, sich der öffentlichen Debatte um den Regierungskurs in der angeblichen Pandemie insofern entzieht, als daß er nicht einmal den Versuch unternimmt, der Ausbreitung „coronakritischer Thesen“ etwa durch Prof. Bhakdi, Dr. Wodarg, Prof. Homburg und ungezählter anderer Leute vom Fach argumentativ etwas entgegenzusetzen und sich stattdessen aufs Totschweigen verlegt. Wenn der Regierungskurs in der „Pandemie“ tatsächlich so alternativlos wäre wie behauptet, sollte es ein Leichtes sein, die Kritiker dieses Kurses zu widerlegen. Zudem wäre es äußerst unwahrscheinlich, daß eine Regierung, der die Einwände gegen ihren Kurs bekannt sind, dann, wenn sie diese Einwände problemlos als unsubstantiiert abqualifizeren könnte, die Gelegenheit verstreichen lassen würde, genau dies auch zu tun. Schließlich könnte sie dadurch für ihre Maßnahmen nur Akzeptanz gewinnen, was sich zweifellos positiv auf die Wahlergebnisse 2021 auswirken würde. Leider entsteht angesichts des Umgangs gerade der Öffentlich-Rechtlichen mit dem Thema „Pandemie und die Maßnahmen“ der Eindruck, als gäbe es beim Staatsfunk sehr viel weniger ein Interesse daran, eine ergebnisoffene Debatte zuzulassen, als eines, unbequeme Fragen erst gar nicht bekannt werden zu lassen.

Zu beobachten ist, daß die Bündelung des Zuschauerblicks auf die vermeintliche „Lebensgefahr durch das Virus“ insofern „erfolgreich“ ist, als daß die grotesk übertriebene Konzentration auf die je individuelle Gefahr einer Ansteckung zu einem Desinteresse an der Darstellung jenes Gesamtzusammenhangs führt, in welchem diese „Virenkrise“ zweifellos steht. Daß es die Journalisten der Öffentlich-Rechtlichen unterlassen, die erste Frage aller Fragen überhaupt zu stellen, nämlich die, wem das alles nützt, verrät im Grunde genommen schon viel über eine ganz andere Panik. Das wäre die Panik, von der alle diejenigen in Politik und Medien zwingend ergriffen werden müssten, wenn sich herausstellen sollte, daß sie mit ihren bisherigen Behauptungen und Prognosen meilenweit danebengelegen hatten. Wenn dann noch der Nachweis geführt werden könnte, daß sie aus ideologischen Gründen (Errichtung einer neuen Weltordnung) mit voller Absicht wissenschaftlich unhaltbaren Quatsch verbreitet haben, würde es zweifellos ziemlich ungemütlich werden für die entsprechenden Herrschaften.

Für das Volk wiederum könnte viel gewonnen werden, weil dann die Tür zu einer viel weiterreichenden Debatte aufgestoßen werden würde. Plötzlich würden wieder Themen interessant, die von fundamentaler Bedeutung in jeder Hinsicht sind. Der Irrsinn hinter der Behauptung könnte aufgedeckt werden, wir lebten im 21. Jahrhundert eben im „postfaktischen Zeitalter“. Ebenso könnte die dogmatische Gültigkeit des ersten Axioms der (deutschen) Sozialpsychologie endlich breitenwirksam in Zweifel gezogen werden, etwa anhand der Frage, ob die behauptete Pandemie deswegen als existent durchgeht, weil sich jeder Mensch „seine eigene Realität konstruiert“. Diese These bildet nämlich inzwischen das Fundament für den allgemeinen Umgang mit der Wirklichkeit. Logisch wäre, daß, wer sich seine eigene Realität konstruiert, seine eigene Angst vor dem Tod dabei ins Zentrum dessen stellt, was er für seine „Überlegungen zur Realität“ zu halten geneigt ist. Dann könnte man einmal darüber diskutieren, ob die Dinge wirklich so sind, wie sie einem vorkommen, oder ob es hinsichtlich der Frage, wie die Dinge sind, völlig egal ist, wie sie einem vorkommen. Das wären zwei lähmend überfällige Grundsatzdebatten, bestens geeignet, eine flächendeckende Betrachtung zum linken Subjektivismus generell loszutreten, welche dann dazu geeignet sein könnte, dem ganzen politischen System die „Wünschen & Wollen-Maske“ von der idealistisch verlogenen Gutseinsfratze zu reißen. Es bestünde längerfristig die Chance, die notorischen Wunschdenker und Wolkenkucksheimer endlich loszuwerden und sie durch Pragmatiker und Realisten zu ersetzen.

Sei es wie es sei: Ob wir „pandemiegeplagten Europäer“ uns aus dem immer deutlicher zutage tretenden Geflecht aus ideologischen Postulaten, eine daran angepaßte Medienberichterstattung und den daraus resultierenden „Gewißheiten in der Illusion“ jemals wieder werden befreien können, hängt nicht allein am medialen Umgang mit der Realität in Deutschland oder in der EU. Die Musik spielt ganz woanders. Die zwei wichtigsten Figuren auf der politischen Weltbühne sind (nicht nur) in dieser Frage Donald Trump und Wladimir Putin als die einflußreichsten Opponenten jener per Corona und der Umtriebigkeit einer chinesischen KP weiterbeförderten „neuen Weltordnung“. Der 3. November 2020 wird der historisch wichtigste Tag seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs werden. Bleibt Donald Trump US-Präsident, wird in den kommenden Jahren die gesamte „transatlantische Unterstützerszene“ demontiert werden, an welcher sowohl in der Bundesrepublik und der EU, als auch bei der WHO und beim IWF die politisch und medial Verantwortlichen hängen wie die Junkies an der Nadel. Möglichwerweise implodieren auch jene Vereinten Nationen, die heute nicht mehr viel mehr sind, als ein doktrinärer Linkspopulisten-Club unter der Anführerschaft eines portugiesischen Sozialisten. Dann besteht auch die Chance, daß die Deutschen endlich begreifen, wer seine Pflichten als Volksvertreter für die je persönliche Karriereplanung verhökert hat an global agierende Stiftungen und NGOs. Und dann kommt er endlich, der längst überfällige „furor teutonicus“. Danach wird wieder das Volk der Souverän sein. Das vielbeschworene „große Erwachen“ findet im Moment bereits statt. Immer mehr „die Menschen“ reiben sich verwundert den Sand aus den Augen. Das ist sehr gut so. Noch ist nicht aller Tage Abend.

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