Von der Partyszene bis zur Zigeunerhochzeit: Massenschlägereien von „Menschen“

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Bunte Massenschlägerei (Symbolbild: JouWatch)

Es ist Wochenende – und in Deutschland prügeln sich wieder „Menschen“, in großen Gruppen. Nähere Informationen, was das für Personenkreise sind, die da in hemmungsloser Brutalität aufeinander losgehen, sucht man in deutschen Qualitätsmedien wie üblich vergebens. Austragungsorte der jüngsten Revierkämpfe: Nürnberg und das niedersächsische Harsbergen.

In Nürnberg kam es zu einem Kräftemessen der üblichen Party- und Eventszene, die den tristen spießigen Alltag der Postkartenidylle in der Frankenmetropole durch multikulturelle Gewaltexzesse bereicherten: In der Nacht auf Sonntag trafen laut Polizeibericht zwei Gruppen von je 40 Jugendlichen unter der Steubenbrücke aufeinander, brüllten sich gegenseitig an und schlugen kurz darauf aufeinander ein. Wie die „Frankenpost“ berichtete, feuerten 20 weitere Jugendliche die Prügelnden frenetisch an.

Meldungen von Anwohnern zufolge, die wegen Ruhestörung die Polizei hinzuriefen, handelte es sich durchweg um „Leute mit Migrationshintergrund“. Als die Beamten eingriffen, flüchteten die Beteiligten. Doch die Ruhe war nur von kurzer Dauer: Am gestrigen Tag wurden die Nürnberger Beamten erneut zu einer Prügelei gerufen – diesmal nahe der U-Bahn-Station Wöhrder Wiese, wo die Auseinandersetzung anscheinend in die Verlängerung ging. Platzverweise wurden erteilt und Personalien festgestellt; Übergriffe gegen die Vertreter der – frei nach Saskia Esken – „in weiten Teilen strukturell rassistischen“ deutschen Polizei blieben diesmal aus.

Polizisten als Ringrichter

Wie viel ihr Arbeitsalltag noch mit den ihrer Berufswahl wohl vorausgehenden Vorstellungen vom Polizistenberuf gemein hat, das durften sich gestern Nacht auch die Beamten im niedersächsischen Harsbergen vor Augen führen, die gegen 1.50 Uhr laut „Bild“ zu einer „Familienfeier“ von rund 50 Sinti und Roma in einem alten Gasthof gerufen wurden. Es handelte sich wohl um eine Hochzeit – wobei hier typischerweise einmal wieder die Frage unterging, ob und inwiefern hier eigentlich Corona-Regeln eingehalten wurden (bei über vier Dutzend Gästen auf engstem Raum). Es kam dort jedenfalls zu einer „wüsten Schlägerei“, die sich vor das Haus an der Rheiner Landstraße verlagerte. Schockierte Anwohner wählten den Notruf – woraufhin es zu einem veritablen Großaufgebot diverser Polizisten aus dem angrenzenden Emsland, Leer und Oldenburg kam, wo die Einsatzleitungen „alles in Bewegung setzten, was ein Blaulicht hat“.

Wie die Zeitung schreibt, kam am Ende auf einen Schläger ein Polizeiauto. Bilanz dieses bunten Zusammentreffens der Kulturen: Etliche Leicht- und Schwerverletzte, drei Männer und eine Frau wurde „vorläufig in Gewahrsam genommen“, und mehrere Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollsteckungsbeamte, Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung. Wir schaffen das. (DM)

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