Maskenfrei und Spaß dabei: SPD-Superheuchler als Superspreader

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Da freut sich Lauterbach: "Vorbildliche" SPD-Regelbefolger gestern in Köln (Screenshot:Youtube)

Der Medienrummel um die gestrige „Wahlparty“ der Kölner SPD anlässlich der gestrigen Kommunal-Stichwahlen in NRW, wo die Genossen dicht gedrängt und ohne Mundschutz beieinandersitzen, reflektiert die öffentliche Empörung. Diese ist allerdings weniger an der vermeintlichen Ansteckungsgefahr auszumachen, die auch in diesem Fall vernachlässigter ist, sondern an der widerlichen sozialdemokratischen Doppelmoral.

Denn ausgerechnet die Partei Karl Lauterbachs, des schamlosesten Hysterikers und haltlosesten Paniktreibers in dieser „Pandemie ohne Kranke“, die keine Gelegenheit auslässt, für „Vorsicht“, „Umsicht“ und „Rücksicht“ zu trommeln, zeigt wieder einmal im vermeintlich unbeobachteten Moment, was sie von den anderen auferlegten Regeln selbst hält: Nämlich gar nichts. Es ist genau diese Heuchelei, die für SPDler geradezu paradetypisch ist, und die sich – quod erat demonstrandum – keineswegs auf Konsum und Wohlstand beschränkt: Die Parole „Wasser predigen, Wein trinken“ gilt auch für Freiheitseinschränkungen, die anderen abverlangt und dann selbst nicht eingehalten werden.

Wie der „Merkur“ schreibt, blieb eine eine offizielle Erklärung der Kölner SPD – zumindest blieb bis heute Nachmittag – aus. Unklar ist, ob man lediglich die Niederlage des eigenen Gegenkandidaten Andreas Kossiki noch nicht verkraftet hatte, der letztlich der parteilosen Amtsinhaberin Henriette Renker unterlegen war – oder ob es den auf frischer Tat ertappten „Maskensündern“ schlichtweg die Sprache verschlagen hat. Die einzige logische Konsequenz, die auch aus dieser neuerlichen Posse wieder gezogen werden kann, lautet: SOFORT die Maskenpflicht abschaffen! Denn wenn sich nicht einmal die mehr daran halten, die permanent für sie trommeln. Dann bräuchte die SPD zumindest in diesem Bereich nicht mehr zu heucheln.

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