🎙️ Podcast: Tröpfchen-Migration auf Lampedusa – Boote landen im Stundentakt

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Mehr als 1.200 Migranten warten auf der Insel Lampedusa darauf, wie es für sie weitergeht. Dabei ist die Insel mit 20 Quadratkilometern Fläche gerade einmal so groß wie die Insel Amrum in Deutschland. Es sind nicht nur die kleinen Boote, die mit Migranten gefüllt von Afrika ankommen. Am Sonntag kam auch ein Schiff der deutschen NGO „Sea Eye“ vor Lampedusa an. Die „Alan Kurdi“ hatte 133 Migranten an Bord und forderte, in einen Hafen einlaufen zu dürfen, berichtet der österreichische „Standard“.

Letzten Meldungen zufolge brachte die italienische Küstenwache am Dienstagmorgen, 22. September, von der „Sea Eye“ zwei Frauen, einen Mann und fünf Kinder an Land. Das deutsche NGO-Schiff musste dann weiterreisen und nimmt derzeit Kurs auf den französischen Mittelmeerhafen Marseille.

Die Mittelmeerroute gilt als eine der tödlichsten der Welt. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) starben allein im vergangenen Jahr 1.283 Menschen bei dem Versuch, nach Europa zu kommen. Dennoch wagen viele den riskanten Weg, um in Europa ein besseres Leben führen zu können. Diese Wünsche werden von Schleppern angestachelt und finanziell ausgenutzt. Nach Angaben der „Zeit“ kostet eine Schlepperfahrt aktuell 600 bis 1.100 Euro. Kritiker werfen den NGOs vor, mit den Schleppern gemeinsame Sache zu machen und Teil der Transportkette zu sein.

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(Quelle)

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