Medienfreiheit in Gefahr? – Scheinheiliger Jammer im Tagesspiegel

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Albern: Leonard Novy im "Tagesspiegel" - Foto: Imago

Es steht schlecht um die Freiheit der Medien, jammert Leonard Novy im „Tagesspiegel“. Das stimmt zwar, aber Novy kommt einem mit seinen Erklärungen dazu vor wie einer, der den Schiffsrumpf anbohrt, um sich als nächstes über den Untergang zu beschweren. Die Medienkritik.

von Max Erdinger

„Dem westlichen Journalismus droht der Kollaps“, meint Leonard Novy in einem Gastbeitrag für den „Tagesspiegel„. Novy ist Direktor des Kölner Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik (IfM). Außerdem fungiert er als Beiratsmitglied des Medientreffens M100 in Potsdam, welches dieses Jahr unter einem Motto des Aufbruchs stand. „NEUSTART – Shaping the Post-COVID media order“, lautete es. Wie es um die Aufrichtigkeit eines Beiratsmitglieds bei M100 steht, stellt Novy in seinem Gastbeitrag für den „Tagesspiegel“ unter Beweis: schlecht.

Gesellschaften müssen jetzt debattieren, welche Informationssysteme sie sich leisten wollen. Denn die Vierte Säule der Demokratie bricht weg.„. So klingt es, wenn Leonard Novy das Alarmglöckchen bimmeln läßt. Damit ist er spät dran. Die vierte Säule der Demokratie, auch als die vierte Gewalt bekannt, bricht nicht erst jetzt weg, sondern sie ist bereits zusammengebrochen. Michail Gorbatschow bezeichnete die deutsche Presse vor Jahren schon als die bösartigste der Welt, Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen redete vor über einem Jahr bereits von der „Neuen Züricher Zeitung“ als dem neuen Westfernsehen, und das Shorenstein-Center für Medien, Politik und öffentliche Ordnung, ein Forschungszentrum der Harvard University, konstatierte nach einer internationalen Vergleichsstudie vor etwa zwei Jahren, daß die Berichterstattung zu US-Präsident Donald Trump noch nicht einmal in den USA selbst so haßerfüllt sei wie in Deutschland.

Die vierte Säule der Demokratie bricht nicht weg. Sie ist längst weggebrochen. Wäre es anders, hätte Maaßen nicht aus den Gründen, derentwegen er als Verfassungsschutz-Chef geschasst wurde, geschasst werden können, der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Christian Hirte, wäre noch im Amt, Thüringen hätte heute einen Ministerpräsidenten von der FDP, Merkel-Spezi Harbarth wäre nicht Vorsitzender des Bundesverfassungsgerichts, MAD-Chef Christof Gramm wäre noch im Amt – und last not least: Christine Strobl, Tochter von Bundestagspräsident Schäuble (CDU) und Ehefrau des baden-württembergischen Innenministers Thomas Strobl, würde nicht Programmdirektorin der ARD werden können. Daß die vormalige Bundesrepublik zu Angelas Bananenbude verkommen konnte, liegt wesentlich am Versagen der vierten Gewalt.

Der als Entlastung gedachte Verweis auf gelegentliche Beiträge von Cora Stephan beim NDR, auf „Welt“-Herausgeber Stefan Aust oder die Kolumnen von Jan Fleischhauer beim „Focus“ entkräftet diese Behauptung nicht. Das sind lediglich Indizien dafür, daß die Schamlosigkeit noch nicht groß genug ist, um auch auf die letzten Feigenblätter noch zu verzichten. Alles in allem wird der Medienkonsument mit Regierungspropaganda zugetextet. Die Servilität der vormaligen vierten Gewalt ist dermaßen abstoßend geworden, daß meinereiner den Ausschalt-Knopf auf seiner TV-Fernbedienung inzwischen als Haßbutton bezeichnet.

Und dann kommt von Leonard Novy so etwas: „Weder ihre Rekordreichweiten noch das in den vergangen Monaten wieder steigende Vertrauen in Nachrichtenmedien können darüber hinwegtäuschen, dass sich die Probleme, mit Journalismus Geld zu verdienen, mit Covid-19 nochmal dramatisch verschärft haben.“ – Was soll das Gejammer? Ohne die Medien hätte von Covid-19 niemand etwas bemerkt, so daß sich ohnehin immer mehr Medienkonsumenten fragen, ob das Virus seine pandemische Gefährlichkeit nicht tatsächlich dem Zusammenbruch jener „vierten Säule der Demokratie“ verdankt. Schließlich sind es die Medien, die sich bis zum heutigen Tag nicht dafür schämen, die Hirne der Medienkonsumenten fortgesetzt mit „Coronatoten“, „Neuinfektionen“, „steigenden Fallzahlen“ und „Coronatests“ der kompletten Schwachsinnigkeit zu überantworten. In einem Land mit einer funktionierenden vierten Gewalt könnte kein Politiker im Traum daran denken, dem Volk kontraindizierte „Alltagsmasken“ ins Gesicht zu paragraphieren. Da wird das Gejammer darüber, daß es für die Medien auch wegen Covid-19 schwieriger geworden sei, ein bißchen sehr lächerlich. Genau genommen wäre die Berichterstattung zur „Pandemie“ ein guter Grund, z.B. einen Sender wie „n-tv“ mit lebenslanger Mißachtung zu bestrafen. Was „n-tv“ zu Covid-19 zu „berichten“ hat, ist komplett unter aller Sau.

Abgesehen davon dürften inzwischen immer mehr „die Menschen“ schon deswegen an einer Medienallergie leiden, weil auch Leute wie Leonard Novy keinen Journalismus mehr abliefern, sondern unverschämte Forderungen. „Gesellschaften müssen jetzt debattieren …„, meint Novy? Dieses permanente „wir müssen“ und „wir dürfen nicht“, das sich die Redakteure angewöhnt haben, steht jedem Verstandesmenschen inzwischen bis Oberkante Unterlippe. Sie sind unerträglich geworden, diese hypermoralisierenden, selbsternannten Volkspädagogen in den Redaktionen. Wenn Gesellschaften schon „etwas debattieren müssen“, dann wäre wohl die erste Voraussetzung, daß eine solche Debatte überhaupt noch stattfinden kann. Die tonangebende Linke, die sich inzwischen in sämtlichen Redaktionen bereits in der zweiten und der dritten Generation seit dem „Marsch an den Institutionen vorbei“ breitgemacht hat, gefällt sich im Etikettenkleben, weniger im Debattieren.

Islamophober, Homophober, Xenophober, Frauenfeind, Rechter, Rechtspopulist, Ewiggestriger oder „Umstrittener“: Das sind die Etiketten, mit denen der Medien-Mainstream jeden Dissidenten beklebt, um als nächstes unter Verweis auf dessen Etikettierung scheinzubegründen, weshalb man auf die Debattenbeiträge „solcher Leute“ angeblich nichts zu geben braucht. Wer mitdebattieren darf und wer nicht, das entscheidet der politkorrekte Medien-Mainstream überaus selbstherrlich ganz alleine. Jeder Redakteur zugleich ein Richter. Bar jeglicher Fähigkeit zur Selbstreflexion fällt ihm noch nicht einmal mehr auf, daß er selbst seine potentiellen Zuschauer- und Leserschaft unterteilt in die lieben „die Menschen“ einerseits und die oben genannten „Unmenschen“ andererseits. Der Leser und Fernsehzuschauer als Mündel seiner Erziehungsberechtigten in den Redaktionen, sozusagen. Für die als noch existent unterstellte Demokratie kann es gar nichts besseres geben, als daß diese impertinente Volkspädagogenclique Monat für Monat immer mehr an Quote und Auflage verliert. Den „Scheiß“ braucht tatsächlich kein Mensch mehr. Geht einfach sterben!

Wie meinen Herr Novy dennoch? – „Mit der unfreiwilligen Entschleunigung durch den Lockdown weitet sich bei vielen der Blick, auf den Wert jener Dinge, auf die es wirklich ankommt. Eine freie Publizistik gehört dazu. Die Niederschlagung der Naziherrschaft und das Ende des Kalten Krieges sind untrennbar mit diesem Ideal verbunden. Der Ausnahmezustand hat gezeigt, dass nicht nur medizinisches Personal oder Supermarktangestellte systemrelevant sind, sondern auch Journalistinnen und Journalisten.“ – Hopfen und Malz verloren. Wenn schon einer mit „Journalistinnen und Journalisten“ daherkommt. Es hat einmal Zeiten gegeben, in denen ein „Journalisten“ ausreichend gewesen ist. Allein dieses zwanghafte „Mitnennenmüssen“ verrät den selbsternannten Volkspädagogen bereits. Unbedingt auszuschließen ist, daß auch nur ein Leser nicht an eine Frau denken könnte, wenn er „Journalisten“ liest. Obwohl es Heerscharen von „Journalistinnen“ gibt, bei denen man sich fragt, ob sie wenigstens kochen können. Da merkt er auf, der Leser, weil er sich fragt, wie es wohl kommt, daß im Medien-Mainstream keiner mehr danach fragt, ob „Journalistinnen“ wenigstens kochen könnten. Das ist der Unterschied zwischen der Mainstream-Presse und „jouwatch“: Ich kann das. Und der Mainstream muß es total bescheuert finden und mich einen widerlichen Chauvi nennen. Im Mainstream hast du da keine Wahl mehr. Du darfst einfach nicht mehr fragen, ob Journalistinnen wenigstens kochen können, wenn du dort auch morgen noch von jemandem bezahlt werden willst. Ganz arme Säue, ehrlich. Gottfroh müssen wir sein, daß es die freie Presse tatsächlich noch gibt. Der Medien-Mainstream zählt da schon lange nicht mehr dazu.

Um den Mythos seiner eigenen Hochanständigkeit dennoch aufrecht zu erhalten, empfiehlt es sich aber, wie hier geschehen, noch immer auf die „Niederschlagung der Naziherrschaft“ zu rekurrieren – har-har-har. Als nächstes, meine Damen und Herren, ein wohlwollender Bericht zum „Social-Scoring-System“ in China. Von der SS zum SSS, sozusagen (szs). Wenn meinereiner ein unsterblicher Nazi wäre, so um die 120 Jahre alt ungefähr, ich würde Leonard Novy für eine Auszeichnung vorschlagen. „Niederschlagung der Naziherrschaft“ ist allein schon eine herrlich dämliche Formulierung. Ob es wohl Journalisten gewesen sind, die diesen Niederschlag gegen die Nazis durchgeführt haben? Oder waren es doch Armeen, die einen Zweiten Weltkrieg gewonnen haben? Niederschlagung mit zig-Millionen Toten? Was für eine gewaltige „Niederschlagung“. – „Herr Keitel, warum kapitulieren Sie?“ – „Weil ich niedergeschlagen wurde.“ Geht´s eigentlich noch?

Unabhängiger Journalismus ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr„, erklärt Herr Novy. – Ach? Ist das so? – Überraschung! Na ja, nicht wirklich. Oben habe ich bereits geschrieben, daß die Tochter des Bundestagspräsidenten und Ehefrau des Innenministers von Baden-Württemberg neue Programmdirektorin der ARD wird. Und weder die „Zeit“ noch der „Spiegel“ bestreiten, sich von der Bill & Melinda Gates-Stiftung pampern lassen zu haben. Beim „Spiegel“ hat man satte 2,5 Mio. Dollar von Gates dafür kassiert, „unabhängigen Journalismus“ abzuliefern. Also „abliefern“ im Sinne von „weggeben“ oder „abgeben“. Unvergeßlicher Höhepunkt des Regierungsfernsehens wird jener denkwürdige Abend im November 2016 bleiben, als Jörg Schönenborn in den „Tagesthemen“ der ARD die Wahlprognose der Zuschauer zum voraussichtlichen Ausgang der US-Wahlen präsentierte: Hillary Clinton – 82. Donald Trump – 9. Unabhängiger Journalismus war schon vor vier Jahren nicht nur keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern praktisch inexistent. Und dazugelernt wurde gar nichts. Es ist nachgerade grotesk, Ende September 2020 einen Artikel von Leonard Novy zu lesen, in welchem man erfährt, daß es ein Medientreffen names M100 gegeben hat, bei welchem darüber debattiert wurde, wie wohl die „Nach-Covid-19-Medienordnung“ zu gestalten sei. Dabei ist es ganz einfach: (Fast) alle Redakteure und Journalisten rausschmeißen und das eingesparte Geld an die freie Presse überweisen, also an „jouwatch“, „pi-news“, „Tichys Einblick“, „ef-magazin“, „die unbestechlichen“, „1984“ – und was es inzwischen alles an unterbezahltem journalistischem Idealismus gibt. Aber die freie Presse ist es gerade nicht, an die Leonard Novy denkt, wenn er von einer „Nach-Covid-19-Medienordnung“ schreibt.

Und dann der absolute Novy-Hammer: „Doch das, was wir lange als „normal“ betrachtet haben, wenn es um unabhängigen Journalismus geht, ist längst keine Selbstverständlichkeit. Dafür muss man nicht in die Geschichtsbücher schauen. Ein Blick nach Ungarn, dem Heimatland des ehemaligen Chefredakteurs von index.hu Szabosz Dull, der für seinen Kampf gegen außerredaktionelle Einmischung gerade mit dem M100 Media Award ausgezeichnet wurde, reicht.“ – Novy! Novy! Hier her! Es wird noch viel besser! Niemand muß bis nach Ungarn schauen. Ein Blick auf das Foto unter diesem-deinem Absatz zur „außerredaktionellen Einmischung“ reicht völlig aus. Ist das nicht ganz formidabel? Wer grient uns denn da direkt neben dem ausgezeichneten ungarischen Helden im Kampf gegen die außerredaktionelle Einmischung fröhlich vom Bild herunter an? Ist das nicht der deutsche Bundesfinanzminister von der SPD, Herr Olaf Scholz? Der wird sich doch wohl nicht recht „dull“ in die Preisverleihung an unseren ungarischen Unabhängigkeitshelden eingemischt haben? Was tut der da auf diesem Foto? Was in aller Welt tut ein deutscher Finanzminister auf dem Foto einer Preisverleihung an einen ungarischen Unabhängigkeitspressehelden namens Szabosz Dull? Noch einmal kurz zurück zum Thema Selbstreflexion: Merkt er eigentlich noch irgendwas?

Entschuldigung, das gerade war doch noch nicht der absolute Novy-Hammer. Das hier dürfte er sein: „Ungarn ist kein Einzelfall. Medienfreiheit, Pluralismus und Journalismus im Dienste der Demokratie sind in Europa so großen Gefährdungen ausgesetzt sind wie seit Jahrzehnten nicht. Autokraten und Populisten fahren mitten in Europa unbehelligt Angriffe gegen „unpatriotische“ Berichterstattung und nutzen Notstandsregelungen dazu, unabhängige Journalisten zum Schweigen zu bringen.“ – Schon mal daran gedacht, psychiatrische Hilfe in Anspruch zu nehmen oder dem Optiker einen Besuch abzustatten? Ehrlich, Leonard Novy: Niemand glaubt, daß es sich ausgerechnet bei den „Medientreffenden und Medientreffendinnen“ in Potsdam um unabhängige Journalisten gehandelt haben könnte. Medienfreiheit, Pluralismus und Journalismus im Dienste der Demokratie sind in Europa nicht etwa so großen Gefährdungen ausgesetzt wie seit Jahrzehnten nicht, sondern Medien, die eigentlich frei zu sein hätten, haben sich willfährig zu Hofberichterstattern degradieren lassen, zu servilen Winslern, die vor lauter Angst, keinen Zutritt zur Bundespressekonferenz mehr zu bekommen, ihre Dienste an der Demokratie eingestellt haben. Demnächst lassen sie sich, wenn nicht schon geschehen, mit bis zu 220 Mio. Euro Steuergeld aus der Patsche ihrer eigenen Rückgratlosigkeit helfen. Warum? – Na klar, damit sie sich unabhängig von Auflage und Quote auch weiterhin „in den Dienst der Demokratie“ stellen können. Wenn schon der genervte Medienkonsument nichts mehr bezahlen will für den propagandistischen Schund, dann subventioniert eben die Regierung mit dem Geld der Medienverächter jene Berichterstattung, die ihr selbst am besten gefällt im „Dienste an der Demokratie“. Wirklich wahr, Leonard Novy, gegen einen wie deineneinen sind die Pharisäer richtige Waisenknaben gewesen.

Im „Tagesspiegel“ gibt es aber noch mehr grundverlogenes Gewinsel. Es geht um die Rolle der sozialen Medien, die auch bei Leonard Novy noch Thema geworden wären. Weil sich aber der notorische Sebastian Leber in einem anderen Artikel, hier nämlich, schon damit befaßt hat, bin ich an dieser Stelle mit Novy durch und komme vom Dachschaden zum Leberschaden. Sebastian Leber schüttet sein kummervolles Herz zum Thema „Telegram“ aus, einer zunehmend populären Alternative bei den Messenger-Diensten, seit „WhatsApp“ so etwas geworden ist, wie eine Stasi-Akte, die man auch noch selber führen muß. Recht scheinheilig fragt der Leber: „Telegram gilt als Messenger-Alternative zu WhatsApp. Seit sich dort immer mehr Rechte tummeln, ist sein Ruf zweifelhaft. Zu Recht?“ – Wer sich schon immer gefragt hat, wie Selbstkritiksimulation aussieht, hier ein perfektes Beispiel. Glaubt Sebastian Leber ernsthaft, daß irgendjemand ausgerechnet ihm unterstellt, er sei der richtige Mann, um zu beurteilen, ob etwas zu Recht als zweifelhaft gilt? – Da lachen ja die Hühner. Der Grund für die zunehmende Popularität von „Telegram“ ist kurz & bündig zu erklären: Dort ist man weit von jener Zensur entfernt, die inzwischen bei Facebook, Youtube und WhatsApp zur täglichen Routine gehört. Nebenbei: Auch solche „Qualitätsmedien“ wie der „Tagespiegel“ können die Lesermeinung kaum noch ertragen, weshalb sie die Kommentarbereiche immer öfter gleich geschlossen halten, anstatt das realistisch kalkulierte Risiko einzugehen, von der eigenen Leserschaft Zunder zu bekommen. Wo man die Leute hintreibt, da gehen sie eben auch hin. Ein Vermögen wird heute jeder machen, der einen zensurfreien Nachrichtendienst aufzieht.

Leonard Novy, Sebastian Leber und so viele andere: Faßt euch an eurer eigenen Nase. Dann habt ihr das Problem schon im Griff. Mit der anderen Hand einfach das schreiben, was ist, anstatt das, was gewünscht wird, und schon klappt es auch wieder mit – wie Leonard Novy so poetisch formulierte – der Medienfreiheit, dem Pluralismus und dem Journalismus im Dienste der Demokratie. Nur Mut! Manchmal muß man zur eigenen Ehrenrettung eben riskieren, daß man gefeuert wird. Traut euch einfach, anstatt hier unsubstantiiert herumzuwinseln. Hättet ihr früher euren Job gemacht, dann gäbe es die wirklich freien, erfolgreichen und alternativen Medien wie „jouwatch“ gar nicht. Und ohne das nicht nur von mir deinstallierte „WhatsApp“ gäbe es auch den Erfolg von „Telegram“ als Immunreaktion der Freiheitlichen auf euer bescheuert volkspädagogisches Meinungsdiktat nicht. So schaut´s aus, Freunde der Buchstabenzunft. Macht´s einfach besser, dann wird´s schon wieder.

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