Lady Gaga: „Queerfeministische Klimagerechtigkeit“ und „feministische Verkehrswende“

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Französische Feministinnen ehren "die Frau des unbekannten gefallenen Soldaten" am 26. August 2020 in Paris - Foto: Imago

Daß sowohl Deutschland als auch die EU unter der Knute selbsternannter Weltverbesserungsdespoten gehalten werden, die sich strikt weigern, nach den Kriterien von Logik, Verhältnismäßigkeit und Sinnstiftung zu handeln oder zu argumentieren, ist nun wahrlich keine Neuigkeit mehr. Das treibt immer bizarrere Blüten und hat katastrophale Folgen.

von Max Erdinger

Die hoffnungslose Verstiegenheit der heutigen Politisch-Korrekten führt mit historischer Zwangsläufigkeit an einen Punkt, an dem die Anerkenntnis der Realität für die Herrschenden nicht mehr möglich ist, selbst dann nicht, wenn ihnen ihre eigenen Irrtümer voll bewußt wären. Zu schwerwiegend wären die Konsequenzen, die sie selbst zu tragen hätten. Also werden die Irrwege weiter beschritten. Wer sie benennt, wird diffamiert und nach Möglichkeit aus dem ansonsten so hochgelobten „gesellschaftlichen Diskurs“ hinausmanövriert. Das ist ein Sachverhalt, der in der politischen Debatte viel zu wenig beachtet wird. Noch immer wird so getan, als seien das neueste Hirngespinst oder die jeweils neueste Sau, die durchs Dorf getrieben wird, der Gipfel des aktuellen Gestaltungswillens.

Obwohl es tausend Anzeichen dafür gibt, daß die politische Realität der Volksvertretung sich von einer Interessenvertretung für das Volk gewandelt hat in eine Bevormundung des Volks durch selbsternannte, ideologiegetriebene Volkspädagogen, ist die Unterstellung weithin Grundlage der medialen Berichterstattung geblieben, es gehe den Volksvertretern tatsächlich noch um die Vertretung von Volksinteressen – und daß sie das lediglich mehr schlecht als recht hinbekämen. Tatsächlich gibt es allerdings keine parlamentarische Demokratie mehr, wo fast jede Partei mit jeder anderen Koalitionen bilden kann, weil sie sich in den Grundsatzfragen einig sind, und wo die einzige wirkliche Oppositionspartei Diffamierungen und Schikanen ausgesetzt ist.

Wo der ideologische Wahnsinn regiert, sind auch immer neue Begriffskreationen zu bestaunen, allesamt geschaffen, um Sachverhalte zu verschleiern oder Irrelevantes mit Scheinrelevanz aufzuladen. Wir leben inzwischen in einem Land, in dem sich das Volk völlig inhaltsleere Phrasen und Begriffe wie „steigende Coronazahlen“, „Neuinfektionen“ und „Coronatote“ präsentieren läßt, und dennoch meint, es sei mit Informationen gefüttert worden, die zur Meinungsbildung taugen. Besonders Feministen sind wahre Weltmeister darin, Phrasen zu generieren, die angeblich etwas Substantielles transportieren, tatsächlich aber nur dazu geeignet sind, einen unsubstantiierten Ersatz-Klassenkampf zu etablieren, dem jede sachliche Notwendigkeit abgeht.

Feministische Verkehrspolitik

So gab es von den Berliner Grünen eine Veranstaltung zur „feministischen Verkehrspolitik„. Verständlich wäre die Vermutung, daß sie in einer Räumlichkeit des katholischen Bahnhofs stattgefunden haben muß. „Katholischer Bahnhof“ und „feministische Verkehrspolitik“ würden jedenfalls gut zueinander passen. Tatsächlich handelte es sich aber um eine Online-Konferenz. Wegen der Gefahren einer „Corona-Pandemie“. Was wiederum ein Indiz dafür ist, daß es sich um eine „GoToMeeting“- Veranstaltung gehandelt haben muß, bei der die Zivilreligiösen an die Existenz einer Pandemie lediglich glaubten, weil schließlich nirgends eine zu sehen gewesen war. Das Indiz erhärtet sich dadurch, daß der von der „LAG Frauen* und Gender“ veröffentlichte Teaser in der Einladung zur Veranstaltung den folgenden, stark zivilreligösen Text enthält:

Die Verkehrspolitik der vergangenen Jahrzehnte ist klar vom Auto dominiert. Bis heute verfolgt die gängige Art der Stadtplanung oft vorrangig das Ziel, dass der motorisierte Individualverkehr möglichst schnell fließt. Automobilität ist männlich dominierte Mobilität. Frauen* nutzen statistisch gesehen deutlich mehr öffentliche Verkehrsmittel als Männer*, fahren mehr Fahrrad und gehen zu Fuß. Weiterhin sind es die Frauen*, die leider immer noch drei Viertel der unbezahlten Sorgearbeit leisten. Besonders für diese Arbeit fallen zahlreiche Extrawege an. Gleichzeitig wird die Verkehrs- und Stadtplanung hauptsächlich von Männern gemacht. Wie soll dabei eine inklusive Politik herauskommen, die die Bedürfnisse von Frauen* und anderen marginalisierten Gruppen berücksichtigt?

Da stellen sich Fragen, die weit über jede Verkehrspolitik hinausreichen. Zum Beispiel die, wie jemand zerbral strukturiert sein muß, der simple und dümmliche Postulate als Begründung für ein planvolles Vorgehen in der Realität hernimmt.

„Automobilität ist männlich dominierte Mobilität“

Der erste Mensch, der jemals einen motorbetriebenen Wagen steuerte, war bekanntlich Bertha Benz. Bei Wikipedia lesen wir: „Cäcilie Bertha Benz war eine deutsche Pionierin des Automobils. Durch ihren unternehmerischen, technischen und finanziellen Einsatz schuf sie die Voraussetzungen für die Erfindung des Benz-Patent-Motorwagens durch ihren Mann Carl Benz.“ Aber geschenkt. Die „männlich dominierte Mobilität“ ist nämlich nicht nur Mobilität, sondern zugleich auch Balzplatz. Mit der „richtigen Karre“ lassen sich „Weiber aufreißen“, wie sich in zahlreichen soziologischen Experimenten hat nachweisen lassen. Das Auto ist für viele Männer also in etwa das, was für Frauen oft Schminke und scharfe Klamotten sind: Ein Appell ans jeweils andere Geschlecht. Je potenter, schicker und teurer die Karre, desto leichter der Aufriß. Automobilität ist also zumindest teilweise eine Statusangelegenheit.

Innerhalb der Mobilitätsdebatte selbst geht es allerdings ebenfalls um einen Status. Und zwar um den Status, den ein zivilisiertes Individuum dem plattfüßigen Höhlenmenschen gegenüber erreicht, wenn es nicht mehr an Fahrpläne und die Gegenwart ihm eventuell mißliebiger Personen gebunden ist. Zu jeder Tages- und Nachtzeit mit dem eigenen Wagen hinfahren zu können, wo auch immer man hinmöchte, ist eine großartige zivilisatorische Errungenschaft, die allein unter diesem Gesichtspunkt dem öffentlichen Personenverkehr haushoch überlegen ist. Wenn das dann auch noch Lebensfreude mit sich bringt, könnte eigentlich alles gut sein, möchte man meinen. Das gilt auch in der Stadt. Im Winter in ein von der Standheizung vorgewärmtes Auto einzusteigen und auf dem Weg zur Arbeitsstelle noch einen Kaffe aus dem Thermobecher zu schlürfen, steigert die Lebensqualität ganz erheblich gegenüber jemandem, der bei – 10° Celsius quer durch Berlin radeln müsste. Und nebenbei bemerkt, sind es oft Frauen, die solche Annehmlichkeiten sehr zu schätzen wissen.

Feministische Mündel: Alle Frauen …

Womit wir beim nächsten Punkt wären. Bis heute ist nicht klar, woher Feministen den Anspruch nehmen, jederzeit und in jeder Angelegenheit immer für alle Frauen zu sprechen. Diese Leute werden doch wohl nicht irgendwelchen Geschlechter-Stereotypen aufgesessen sein? Ausgerechnet die Feministen? Und wie kommen sie darauf, Frauen als „marginalisierte Gruppe“ zu bezeichnen? Stellen Frauen denn nicht sogar die Mehrheit der „die Menschen“ im Lande? Es ist wahrscheinlich so: Wenn grüne Landesarbeitsgemeinschaftler (LAGs) Frauen nicht als marginalisierte Gruppe begreifen würden, käme ihnen ihr heiß geliebtes Ersatzproletariat abhanden, mithin also die Grundlage ihres politischen Bewußtseins. Das ist nämlich die Lieblingsbeschäftigung von Linken in der klassenlosen Gesellschaft: Ständig irgendwelche Ersatzproletariate zu identifizieren, die sich die „linke Hilfe“ aufdrängen lassen sollen, gern unter notorischer Verwendung des Wörtchens „Wir“. Ein Linker ist ein Freund, den man, im übertragenen Sinne gesprochen, ohne Schußwaffen nie wieder los wird. Immer, immer ist des Linken größte Sorge, daß es seinen gekaperten Schützlingen „gut geht“. Dafür „kämpft“ er. Ein typischer Linker hält sich ungern mit Argumenten und Gegenargumenten auf, sondern er kämpft lieber gleich. Schließlich gibt es das bekannte Wort „Klassenkampf“, wohingegen das Wort „Klassenargument“ ein absolutes Schattendasein fristet. Das bekannteste linke Buch heißt nicht umsonst „Mein Kampf“. Lediglich, daß es von einem Linkspopulisten  verfasst wurde, ist weit weniger bekannt.

Daß die Stadtplanung hauptsächlich von Männern „gemacht“ wird, hat einen einfachen Grund: Praktisch alles, was Feministen heutzutage benutzen, um sich hörbar zu machen, wurde ebenfalls von Männern erfunden oder gemacht. Feministen sind Leute, die selbst nie etwas gemacht oder erfunden haben. Legendär ist die selbstbewußte Frau, die mit ihrem Smart-Kleinwagen an die Tankstelle fuhr, mit dem Fluch „Das hat doch bestimmt wieder ein Mann erfunden!“ am Aufschrauben des Tankdeckels verzweifelte, um als nächstes das, was sie für den Tankdeckel gehalten hatte, mit roher Gewalt abzureißen. Das war jedoch eine kreisrunde Plastikabdeckung über dem Schlauch, durch den sich der Turbolader die Luft holte. Danach noch 100 Liter Sprit in und neben den Turbolader eines Smart eingefüllt, bis die ganze Tankstelle ein potentielles Explosionsgebiet gewesen ist – und fertig war die männliche Schuld.

Aber zurück zur Stadt-und Verkehrsplanung: Tatsächlich machen das überwiegend Männer. Schon deswegen, weil sie sich für solche Sachen interessieren. Die Forderung nach einer „inklusiven Politik für die Bedürfnisse von Frauen“ ist zugleich die Behauptung, Frauen hätten Schwierigkeiten damit, sich in der ganz normalen Welt zurechtzufinden. Das Genöle deutscher Feministen ist übrigens – gemessen an der Lebenswirklichkeit in anderen Ländern – Genöle auf einem solch hohen Niveau, daß man befürchten muß, die Zustände könnten auch paradiesisch sein, ohne daß sich an diesem Genöle irgendetwas ändern würde. Realistisch ist leider, daß es gerade die übergroße Sorge um das Wohlergehen der Frauen sein könnte, die zum wahren Desaster führt.

Angela Merkel, Ursula von der Leyen, Chrstine Lagarde repräsentieren längst keine „marginalisierte Gruppe“ mehr, sondern den Zustand einer Welt, in der das Wünschen & Wollen den Realitätssinn abgelöst hat. Und diese drei sind wahrlich nicht die einzigen, die die Verdrängung des Verstandes zugunsten eines höchst subjektivistischen (Gerechtigkeits)gefühls versinnbildlichen. Es wimmelt überall vor Frauen mit dem „richtigen Gefühl“.

Im Übrigen dürfte es wohl so sein, daß die Behauptung, Frauen legten mehr Wegstrecke zu Fuß oder per Fahrrad zurück, als Männer, die Frage rechtfertigt, woher sie eigentlich die Zeit haben, das so zu machen. Wer heute noch die Zeit hat, an einer Haltstelle stehend auf die nächste Bahn zu warten, zu radeln oder zu Fuß zu gehen, der dürfte sich wohl in einer privilegierten Situation demjenigen gegenüber befinden, der diese Zeit nicht hat – und deshalb sofort ins Auto steigt, um sein terminliches Pensum zu erfüllen.

Die feministische Pestilenz

Als ob feministische Gaga-Clubs wie die „LAG Frauen* und Gender“ der politdekadenten Überflüssigkeit noch nicht genug wären, gibt es noch ein Heer feministisch tickender „Intellektuell*Innen“, die ein Blatt Papier nicht einfach weiß sein lassen können. Mit beispielloser Penetranz befinden sie sich auf permanenter Missionsreise durch die Pupillen ihrer Leser direkt in deren armes Gehirn hinein. Besonders gern überläßt man bei der „Zeit“ den Östrogenalreligiös*Innen Raum zur Ausbreitung dessen, was sie für ihre Gedanken halten. Hier zum Beispiel: „Nehmt ihnen das Steuer weg„, eine Kolumne von Frau Petra Pinzler.

Wer anfängt, Verkehrspolitik mit den Augen einer Frau zu sehen, stößt auf weitere Merkwürdigkeiten.„, schreibt die Pinzlerin in ihrem Wahn, daß alle Frauen gefälligst mit denselben Augen in die Welt zu schauen hätten. Wenn das mal nicht die erste Merkwürdigkeit ist, die einem als Mann auffällt. „Die Menschen“, „die Frauen“, „die Männer“ – das geht alles. Gleichzeitig geht nicht: Die Ausländer, die Moslems, die Schwarzen, die Zigeuner und was-weiß-ich-noch-alles.

Und gleich geht´s weiter im östrogenalen Buchstaben-Rodeo: „Was ich damals noch nicht kannte, war eine Untersuchung des Versicherungsverbands GDV. Die hat alle Abbiegeunfälle eines Jahres analysiert hat und kommt zu einem erschreckenden Ergebnis: Zwei Drittel der Opfer sind Frauen, viele von ihnen über 65 Jahre alt und die meisten mit höchstens Tempo 15 unterwegs. Viele Täter sitzen in Lkw. Um das kurz und brutal zu sagen: Männer, die Lkw fahren, töten Frauen auf Rädern.“ – Anders ausgedrückt: Frauen auf Fahrrädern sind dann, wenn sie zwei Drittel der Geschädigten von Abbiegeunfällen mit LKW sind, offenbar zu dämlich, die Gefahren zu erkennen, die von einem nach rechts abbiegenden LKW allein dadurch schon ausgehen, daß es sich eben um einen LKW handelt.  Wer sich mit dem Fahrrad rechts neben einen LKW hinstellt, womöglich noch neben einen Sattelschlepper, der offensichtlich auf Grün wartet, um dann nach rechts abzubiegen, der ist einfach brunzdämlich – und genau das ist das eigentliche Problem, nicht der LKW und das Geschlecht seines Fahrers.

Die Weltmeister*Innen

Und das nächste, generelle Problem mit den Pinzler*Innen dieser infantilen Östrogenalrepublik ist, daß sie Weltmeister*Innen darin sind, für jede ihrer eigenen Beschränktheiten einen Schuldigen zu identifizieren, dessen „Opfer“ sie geworden sind. Die armen Hascherln, die ignorierten und vom Patriachat unterdrückten. Die Folge: Ein moderner LKW ist mit Spiegeln bestückt wie ein afrikanischer Diktator mit Ordenslametta. Ein Spiegel für direkt vor dem LKW, einer für die Bordsteinkante rechts neben dem Führerhaus usw. – um nur ja keine toten Winkel mehr zuzulassen, in denen irgendein Depp stehen könnte, der sich darauf verläßt, daß ihm sein Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit schon niemand streitig machen wird. Nebeneffekt: Alles, was sich vom LKW-Fahrer aus gesehen hinter seiner Spiegelarmada befindet, bleibt unsichtbar. Die direkte Sichtfeldeinschränkung durch diese Spiegelbäume ist enorm. Doch selbst um einen solchen Preis kann das ausgefeilteste Spiegelsystem nicht verhindern, daß der Fahrer eines Sattelzuges beim Rechtsabbiegen in seinem rechten Außenspiegel nur noch die rechte Seitenwand seines Aufliegers sieht. Weil der ganze Zug abknickt. Aber „mitdenken“ scheint keine Alternative für die Pinzler*Innen dieser Republik mehr zu sein. Wenn die mit dem „Denken“ durch sind, dann steht als Resultat ein Satz wie dieser auf dem gänzlich unschuldigen Papier: „Männer, die Lkw fahren, töten Frauen auf Rädern.“ – Wahnsinn!  Und das in der „Zeit“, einem Blatt, das früher einmal als Leib- und Magenlektüre der intellektuellen Elite galt.

Was wäre wenn?

Man muß sich einfach einmal vorstellen, was die Pinzler*Innen heutzutage machen würden, gäbe es jene männlichen Unholde nicht, zu deren Opfern sie andauernd werden als von der Ungerechtigkeit Verfolgte in Permanenz. In Höhlen würden sie vermutlich sitzen und stinken. Kein Feuer, kein warmes Wasser, keine Seife, kein Shampoo, keine Kleidung, kein Papier, kein Strom, kein Computer, kein Internet – gar nichts hätten sie, um ihre Umgebung an ihrer feministischen Umnachtung teilhaben zu lassen. Noch nicht einmal den Lippenstift gäbe es, sogar als Auszubildenden in der Praxis des Gynäkologen nicht. Und last not least: Die eklatante Differenz in der statistischen Lebenserwartung von Männern und Frauen zu ihren eigenen Gunsten gäbe es ebenfalls nicht. Frauen leben generell von Voraussetzungen, die sie selbst nicht geschaffen haben, außer indirekt dadurch, daß sie evtl. den späteren Erfinder des pinkfarbenen USB-Sticks zur Welt bringen.

Entlarvend

Daß sich die Differenz in der statistischen Lebenserwartung der Geschlechter in einer Gesellschaft, die praktisch für alles soziologische Erklärungsmuster heranzieht, innerhalb nur eines Jahrhunderts von 1920 – 2020 zu ihren eigenen Gunsten fast versechsfacht (!) hat, von gut einem Jahr damals auf sechs Jahre heute, ist kein Thema für die Pinzler*Innen dieser Mumukratie. Das ist entlarvend hinsichtlich ihres so übergroßen Sinnes für Gerechtigkeiten aller Art. Sie werden lieber zu Frauen auf Rädern (auch nicht von ihnen erfunden), und als solche dann Opfer von Männern, die jenen rechtsabbiegenden LKW fahren, mit dem alle die Dinge zum Supermarkt transportiert werden, die sie dort dann kaufen würden, wenn – ja wenn – sie nicht auf dem Weg zum Supermarkt von ebendiesem LKW beim Rechtsabbiegen final am Einkauf gehindert worden wären. Das ist alles kein Pinzler*Innen-Thema. Es ist überhaupt kein Thema in einer Republik, in welcher inzwischen Heerscharen von progressiven Vrouwenspersonen angetreten sind, um Verantwortung für alle „die Menschen“ zu übernehmen. Männer zählen evident nicht dazu.

Fühlst du die Gerechtigkeit?

Aus der Bewerbungsrede von Rebecca Morsch als Beisitzerin zum Bundesvorstand der Grünen Jugend: „Mit euch will ich gegen Antisemitismus eintreten, für queerfeministische Klimagerechtigkeit kämpfen und Kapitalismus und Patriarchat überwinden.“ Wunderbar dechiffriert wurde dieses Östrogenalgeschwurbel bei WikiMannia:

Versucht man nun, einen Sinn in diesem grünen Geschwurbel, diesem Neusprech zu finden, dann findet sich nur dieses Substrat: Es geht um die sehr gründliche Vernichtung der Gesellschaft. Berücksichtigt man die Radikalität der Aussagen, kann man auch sagen, dass es um eine Art „Endlösung“ geht. Es geht um die gezielte Keulung[wp] aller tragenden Säulen westlicher Gesellschaften. Es geht um die Abschaffung/Überwindung/Vernichtung/Ausrottung:

Und dies unter Einsatz, beziehungsweise Androhung von Gewalt („Antifa in die Offensive!“)

Weiterpennen

Oder doch lieber einmal ungewöhnlich denken? Das ist die Frage in diesen Zeiten. Das Zusammenspiel der Vereinten Nationen mit wirklich sehr mächtigen, sehr reichen und auch nicht ganz dummen, männlichen „Philanthropen“ wie Gates, Soros oder Bloomberg bei der Etablierung einer „neuen Weltordnung“ (Zwischenstufe „neue Normalität“) könnte durchaus auf einem besonders abgefeimten Kalkül beruhen, welches sich weibliche Eigenarten zunutze macht einerseits, und das andererseits deswegen funktioniert, weil die Existenz eben dieser Eigenarten zugleich aufs Heftigste bestritten wird, auf daß niemand erkenne, daß …

Die beiden größten Kontrahenten der sogenannten Kabale sind bekanntlich ausgesprochene Unholde (Männer): Donald Trump und Wladimir Putin, zwei schwer aus dem Weg zu räumende Hindernisse auf dem Weg zu dieser „neuen Weltordnung“. Ungewöhnlicher Gedanke: Wäre es tatsächlich abwegig, sie aus der offensichtlichen Tatsache, daß Frauen in den einflußreichsten Positionen völlig lila verpudelter Nationen wie Deutschland allein schon ihres Geschlechtes wegen weit mehr „Narrenfreiheit“ (Zitat: Georg Friedenberger) genießen, als das Männern jemals gestattet werden würde, über ihre „Eitelkeit der Benachteiligten“ für die eigenen „philanthropischen Ziele“ zu nutzen? Aus ihrem ganzen Gehabe geht schließlich hervor, daß sie die Ämter, die sie bekleiden, eher als eine Auszeichnung ihrer selbst „als Frau“ begreifen, die nun „endlich“ stellvertretend für alle Frauen –  quasikompensatorisch sozusagen – zum jahrhundertelang versagten Zuge gekommen sind, denn als eine schwere Bürde.

„Philanthropie “ und Feminismus

Hätte man es als milliardenschwerer „Philanthrop“ mit seinen globalen Vernetzungen und Stiftungen nicht mit Männern wie Putin, Trump oder Orban wesentlich schwerer, als mit Frauen á la Merkel, von der Leyen, Lagarde usw.? – Doch, man hätte es als „Philanthrop“ sehr viel schwerer, wie die Realität anhand der Herren Trump, Putin und Orban beweist. Was wäre für einen solchen „Philanthropen“, einen „Weltordnungsplaner“ also naheliegender, als seine wirklich gefährlichen Gegner, andere Männer nämlich, dadurch auszuschalten, daß er sie an jenen feministoiden Gewißheiten packt, derentwegen sie sich jegliche Kritik an Frauen generell verkneifen, um sich stattdessen in Dauerschleife von Frauen kritisieren zu lassen? – Wäre ich Soros, Gates oder Bloomberg, dann würde ich mir überlegen, ob ich nicht zwischen mich und meine echten Gegner eine einflußreiche Frau bringen könnte, die einerseits brav das nachvollzieht, was ich ihr vordenke, die andererseits aber ihres Geschlechtes wegen für jede Kritik durch jene wahren potentiellen Gegner sakrosankt ist, die ich mir vom Leibe halten will. Mir wäre klar, daß ich ihr nur versprechen müsste, nie für das zur Verantwortung gezogen zu werden, was sie in meinem Auftrag als ihr eigenes Handeln aus Überzeugung ausgibt, weil ich meine schützende Hand über sie halten werde.

Daß ein solches Versprechen in der Realität noch lange zu halten sein wird, sollte es sinngemäß so gemacht worden sein, daran gibt es vernünftige Zweifel, seit Generalstaatsanwalt Barr in den USA den „Philanthropen“ samt ihren Stiftungen und NGOs explizit den Krieg erklärt hat. Wenn, wer auch immer die Entscheidungen einer Frau Merkel protegiert, erst einmal weg vom Fenster ist, dann wird es auch für Frau Merkel und ihre hypermoralistische Entourage eng werden. Hoffentlich erlebe ich es noch.

Patriarchen

So viel steht fest: In einer Welt der Patriarchen, die ihre Verantwortung ernstnehmen und sich tatsächlich um diejenigen sorgen, denen ihre Sorge wie einer erweiterten Familie gegenüber qua Amtseid zu gelten hat, würden weder der sozialistische UN-Vorsitzende Guterres noch die globalistischen „Philanthropen“ mit ihren milliardenschweren, global agierenden Stiftungen und NGOs einen Stich machen.

Die „neue Weltordnung“ wurde durchaus nicht von Frau Merkel oder von Frau von der Leyen im Alleingang ausgeheckt. Aber sie erweisen sich als brave Mädchen, die gehorsam das nachdenken, was ihnen clevere Männer als Berater und Experten vordenken. Nützlich sind sie allein schon wegen ihrer Immunität gegen Kritik dank feministischer Glaubenssätze. Wäre ich Soros, Gates oder Bloomberg, – ich würde dem globalen Feminismus so unter die Arme greifen, daß er nie wieder Achselschweiß bekommt. Sehr zu meinem eigenen Nutzen.

Nichts ist ein isoliertes Phänomen

Es mag ja sein, daß der Feminismus ursprünglich einmal als eine Bewegung für Frauenrechte angetreten ist. Das Frauenwahlrecht wird immer wieder angeführt als Beleg für die Berechtigung feministischer Bestrebungen. Die unausgesprochene Unterstellung, die dabei jedesmal mitschwingt, ist die, daß Frauen früher aus höchst eigennützigen Gründen der Männer kein Wahlrecht gehabt hätten. Meinereiner kann sich allerdings auch andere Gründe vorstellen. Einer fußt auf der Überlegung, daß es eher unwahrscheinlich ist, alle Generationen bis vor etwa einem halben Jahrhundert könnten sich fundamental über prinzipielle Unterschiede in der Wesenshaftigkeit von Männern und Frauen getäuscht haben. Daß Geschlecht ausschließlich ein soziales Konstrukt sei, ist schließlich ein sehr junger Glaubenssatz, der, würde er eine wahre Aussage transportieren, zugleich impliziert, daß frühere Generationen ziemlich bescheuert gewesen sein müssen, weil nicht erkannt wurde, was man heute einfach „weiß“. Dabei ist es von einer derartigen Dämlichkeit, zu unterstellen, die unterschiedlichen biologischen Funktionen von Männer und Frauen gingen nicht auch mit einer unterschiedlichen psychischen Verfasstheit einher, daß man vor Entsetzen über so viel egalitaristische Verstiegenheit nur noch in die Tischkante beißen will.

Jede Wette: Mit ausschließlich männlichen Staatschefs in den Nationen und ohne einen institutionalisierten Feminismus mit der seit Jahrzehnten erfolgten Hirnerweichung würde heute niemand an die Existenz einer „Pandemie“ glauben. Ein Blick auf die Mortalitätsraten würde ausreichen, um kurz und knapp zu dem Schluß zu kommen, daß es keine gibt.

Es ändert aber nichts. Es ist eine heutige, moderne Frau mit ihren zeitgemäßen Gewißheiten gewesen, die mir anläßlich einer im Fernsehen laufenden Tierdoku aus der Serengeti erklärte, der Gepard sei ein Arschloch, weil er das Antilopenjunge erst gejagt und dann getötet hatte. Vielleicht wäre diese Frau vor zweihundert Jahren sogar klüger gewesen als heute? Ich meine, damals, als die Welt noch keinen Pfifferling auf ihr gefühliges Gemeine & Gefinde gegeben hat, sofern es den künstlerischen Bereich nicht verließ.

Heute hat der inzwischen institutionalisierte Feminismus noch ganz andere Funktionen. Er dient durchaus auch als Maulkorb und als Keule. Kritisiere eine Frau für das, was sie tut, und du bist ein Frauenfeind. Kritisiere den Blödsinn einer „feministischen Verkehrspolitik“ oder einer „queerfeministischen Klimagerechtigkeit“ – und du bist ein Frauenfeind. Wage es, die These aufzustellen, das Merkelsche oder das von der Leyen´sche Politdesaster habe durchaus mit dem Geschlecht der beiden zu tun – und du bist ein Frauenfeind. Wage es, das Dogma vom „empathischeren Geschlecht“ anzuzweifeln – und du bist ein Frauenfeind. In Wahrheit bist du ein Feind von Denkbeschränkung, vorauseilender Selbstzensur und Dummheit. Du bist ein Freund des Selberdenkens und jeder zweite Mensch in deinem Leben ist eine Frau. Du brauchst wahrlich nicht erst eine Frau, die dir erklärt, wie und was Frauen sind. Wer nicht ständig über sein eigenes Gemächt stolpert, indem er Frauen idealisiert, ist immun gegen die allgegenwärtige feministische Gehirnwäsche.

Die olle Hitlerei

„Gerade wir als Deutsche“ müssen uns natürlich auch immer überlegen, daß die bösen Nazis allesamt Männer gewesen sind – und still und leise unterstellen, daß Frauen niemals zu solchen Scheußlichkeiten fähig gewesen wären, wie sie u.a. auf der Wannseekonferenz beschlossen worden waren. Die Realität sieht anders aus. Hitler war bei den meisten deutschen Ladies ein wahrer Popstar der Politik. Nach dem Krieg gab es die KZ-Prozesse, an deren Ende das Todesurteil für viele KZ-Wärterinnen stand. Sie standen ihren männlichen „Kollegen“ oft in nichts nach, was ihre Menschenverachtung und ihre Grausamkeit anging. Bei den Reichstagswahlen 1932 und 1933 gab es kaum Unterschiede zwischen dem männlichen und dem weiblichen Wahlverhalten. Frauen im Dritten Reich waren mit der ihnen zugedachten Rolle so sehr einverstanden, wie heutige Frauen mit der ihrigen.

Erreicht hat der Feminismus vor allem etwas für die feministischen Funktionär*Innen und deren Begünstigte. Und nur für die. Die Masse der Frauen lacht heute nicht mehr oder weniger als zu allen früheren Zeiten, Männer lachen eher weniger.  Von allen marxistischen Derivaten ist „der Feminismus“ das verheerendste. Und so viel steht heute schon fest: Es wird eine Frau sein, die als erste deutsche Bundeskanzlerin zugleich auch als derjenige Kanzler in die Geschichtsbücher eingehen wird, der die deutsche Nation endgültig gar um die Ecke gebracht – und hunderte von unschuldigen Einheimischen ins sprichwörtliche Messer ihres eigenen, äußerst gefühligen Migrationsfimmels hat laufen lassen. Augenblicklich zählen wir mehr als 300 Tote, die wegen des „freundlichen Gesichts“ von Frau Merkel seit 2015 ihr Leben lassen mussten. Das entspricht von den Opferzahlen her einem größeren Flugzeugabsturz.

Und das ist auch das einzige, relativ „Positive“, das ich der voranschreitenden Islamisierung in Merkelstan abgewinnen kann: Wenn die so weitergeht, dann sind diese fürchterlich verpeilten Nebelkrähen Geschichte. Allerdings um einen Preis, den eigentlich auch wieder niemand bezahlen will. Es hätten dann andere Verpeilte das Sagen. Wenn das nicht zum Haare ausraufen ist?

Ich kann es nicht mehr ertragen, dieses Frauendings und Frauenbums den ganzen Tag. So ist das Leben im Linksstaat. „Feministische Verkehrspolitik“, „querfeministische Klimagerechtigkeit“ …. – WAAAHHH!

 

 

 

 

 

 

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