Ben & Jerry’s ruft Deutsche zur Aufnahme von „Flüchtlingen“ auf – und verliert Kunden

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Ben&Jerrys - da bleibt einem das gutmenschliche Eis im Hals stecken (Bild: Screenshot)

Der deutsche Zweig des US-amerikanischen Eisproduzenten Ben & Jerry’s blamiert sich in sozialen Medien erneut durch politische Äußerungen. Ein Facebook-Beitrag des Eisherstellers hatte unerwartete Reaktionen in den sozialen Medien hervorgerufen.

zuerst erschienen auf flinkfeed

n einem Facebook-Beitrag verlinkte das Unternehmen die linke Seite leavenoonebehind2020.org und schrieb dazu: „Schnell & einfach deinen politischen Vertreter*innen schreiben und sie auffordern, sich für die Menschen in Moria einzusetzen! #WirHabenPlatz #LeaveNoOneBehind“.

Wer auf den Link klickt, wird sofort auf eine linke Seite weitergeleitet. Screenshot Facebook

Über den Link kann man mit nur ein paar Klicks eine vorgefertigte Mail an Kommunalpolitiker aus jedem deutschen Wahlkreis schicken.

In dieser Mail wird der jeweilige Politiker eindringlich dazu aufgefordert, sich für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria einzusetzen. Das Lager auf der griechischen Insel Lesbos war in der zweiten Septemberwoche niedergebrannt, nachdem afghanische Asylbewerber es angezündet hatten.

»Wie viele nehmen denn der Vorstand und ihr Schreiberlinge persönlich auf?«

Die Reaktionen auf Facebook sind vernichtend: „Gut dass ihr euch so klar positioniert, dann muss ich jetzt nicht mehr überlegen, ob ich euer überteuertes Eis weiterhin kaufe“, schreibt eine Frau.

Screenshot Facebook

„Na klar, holt sie alle her. Ausbaden dürfen das dann vor allem die ärmeren Menschen unter uns“, schreibt eine weitere Nutzerin.

Dass „kapitalistische Großkonzerne“ mit „linken Ideologen“ kooperieren, stößt mehreren Nutzern sauer auf. Aber auch humorvolle Antworten sind zu finden. Eine Nutzerin fragt, ob Ben & Jerry’s Joghurt-Eis „mit linksdrehender Milchsäure hergestellt“ werde.

Ben & Jerry’s wirbt nicht das erste Mal links

Der Eisproduzent war bereits in der Vergangenheit einschlägig aufgefallen. Die Marke hatte in der linksradikalen Anarchie-Zone CHAZ in Seattle von Anfang an einen Eisstand. Auf ihrer deutschsprachigen Seite bittet sie den Leser, sich ihnen im Kampf mit Black Lives Matter anzuschließen, um sich „nicht mitschuldig zu machen“.

In der linksextremen Zone CHAZ wurde geplündert, vergewaltigt, gemordet und Ben & Jerry’s verkauft. Screenshot Twitter

Ben & Jerry’s gehört seit 2000 zum britisch- niederländischen Großkonzern Unilever. Mehrere von Unilevers Tochter-Unternehmen, wie die Deo-Marke Axe, spenden Geld an die linksradikale Black Lives Matter Global Network Foundation. Zu Unilever gehören auch die Marken Dove, dusch das, Rexona, Coral, Bertolli, Du darfst, Knorr, Langnese, Lipton, Magnum, Mondamin, Pfanni und ganze 30 weitere bekannte Unternehmen.

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