Impfstoff: Erst die anderen, dann wir?

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Corona-Impfungen - ein Gates.Muss für die ganze Welt (Symbolfoto: Von Avatar_023/Shutterstock)

Das Fell des Bären verteilen, ehe er erlegt ist – was den vielgepriesenen Corona-Impfstoff betrifft, so versucht die Weltgesundheitsorganisation WHO im Gleichklang mit den reichen Industrieländern, schon lange vor der Verfügbarkeit der Vakzine die globale „Teilhabe“ und „Umverteilung“ zugunsten ärmerer Länder zu fördern. Die soziale Frage stellt sich wieder einmal vor der medizinischen – und Staaten, die zuerst an die Gesundheit der eigenen Bevölkerung denken, stehen gleichmal präventiv am Pranger.

Allen voran natürlich die USA unter Präsident Donald Trump, der nicht nur seinen Wahlspruch „America First“ auch in der Pandemie zum Maßstab der eigenen Politik gemacht hat, sondern auch noch die korrupte, lobby-hörige und von dubiosen Interessengruppen gesteuerte WHO zum Teufel jagte (die zu einem Großteil etwa von der Melissa-and-Bill-Gates-Foundation finanziert wird, nicht länger jedoch von der US-Regierung – wofür Deutschland dann gerne einsprang). Für europäische und speziell deutsche Politiker wie Bundeskanzlerin Angela Merkel, die den Verrat ihres Amtseids („Schaden vom deutschen Volke abzuwenden“) seit Amtszeiten verinnerlicht haben, wirkt Trumps Position natürlich gleichermaßen verstörend wie abstoßend.

Nicht nur in der Migrationskrise stellen sie Tag für Tag aufs Neue unter Beweis, dass die Existenz- und Zukunftssicherung aller Dahergelaufenenen dieser Welt faktischen Vorrang gegenüber „denen, die schon länger hier leben“ hat. Da ist es gar kein Wunder, dass die „reichen“ EU-Staaten unter Ägide Deutschlands nun schon wieder alles dafür tun, einer „gerechten Verteilung eines Corona-Impfstoffes“ Vorschub zu leisten –  noch ehe dieser fertig entwickelt ist und ohne dass überhaupt feststeht, ob die Zahl verfügbarer Impfdosen für die eigene Bevölkerung (die mit ihren Steuern die entsprechenden Programme erst finanzieren) ausreicht. Im Zweifel sollen dann die, die für die Forschung – und damit Gates-Patente für den Milliardenmarkt von morgen – blechen dürfen, das Nachsehen gegenüber der Bevölkerung fremder Staaten haben.

Erst die anderen, dann wir?

Das Ganze schimpft sich dann wieder einmal „globale Solidarität“ oder „Humanität“. Federführend für den Umverteilungsplan für den von der WHO-Initiative Covax entwickelten kommenden Impfstoff ist die WHO selbst, die bislang 64 Länder zusammengetrommelt hat (weitere 38 Regierungen wollen in den nächsten Tagen ebenfalls beuteten, so die WHO vorgestern Montag in Genf laut „Redaktionsnetzwerk Deutschland„), um „armen Ländern beim Einkauf von Impfdosen“ zu helfen. Offenkundig sollen hier zukünftige Absatzmärkte für die Pharmariesen frühzeitig freigehalten und abgesichert werden.

Die Initiative bezieht sich dabei auf die Impfstoffkandidaten, die von Covax unterstützt werden. Einige haben sich unabhängig davon auch über Vorverträge mit einzelnen Firmen Impfdosen gesichert, sollte das Unternehmen erfolgreich sein, darunter auch Deutschland. Auf der anderen Seite verpflichten sie sich, 92 Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen, die an dem Programm teilnehmen, beim Einkauf von Impfdosen zu helfen.
Die WHO hat das Ziel, bis Ende 2021 zwei Milliarden Dosen eines Impfstoffs bereitzustellen, berichtet die „dts Nachrichtenagentur“. Voraussetzung ist, dass ein effizienter Impfstoff schnellstens gefunden und behördlich genehmigt wird. Die Gesundheitsorganiation geht davon aus, dass zwei Impfdosen pro Person nötig sind.

Nur noch Trump mit Verantwortungsbewusstsein

Während sich also Großbritannien, Frankreich, viele andere europäische Länder und ganz vorne natürlich wieder Merkeldeutschland dem propagandistisch aufbereiteten Ziel anschließen, „die gerechte Verteilung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus weltweit finanziell zu unterstützen„, und damit der Pharma- und Impfstoff-Entwicklerlobby einen protektionistischen Boost der Extraklasse verschaffen, scheint es so, als wären nur die USA unter Donald Trump – und interessanterweise auch China – willens, nüchtern und mit Augenmaß zu agieren und das nationale Eigeninteresse zugunsten ihrer Bevölkerung zu respektieren.

Aus demselben Grund beteiligt sich auch China – das lange die WHO kontrollierte, ehe sich dort Gates breitmachte – nicht länger an der sogenannten Covax-Initiative der WHO. Dennoch gibt der federführende Chef der Gates-Impfallianz Gavi, Seth Berkley, die Hoffnung nicht auf – und betont, er führe „permanente Gespräche mit allen Regierungen der Welt“. Der Corona-Impfstoff muss offenbar, koste es was es wolle, zum planetaren Geschäftsmodell werden, bei dem alle mitmachen. Und möglicherweise ging es ja von Anfang an nur darum. (DM)

 

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