Merz hat nichts gegen Schwule, wohl aber gegen Pädophile: Da flippt die „Edathy-Partei“ aus

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Foto: Friedrich Merz am 07.12.2018 (über dts Nachrichtenagentur)

Wie wenig es im politisch-korrekten Philistertum des neuen Deutschland darauf ankommt, was einer wirklich gesagt hat, und dass allein das zählt, was hinzugedacht/gedichtet oder hineininterpretiert wird: Diese Erfahrung darf aktuell gerade wieder Friedrich Merz machen, der mit einer völlig sachlichen, liberalen und nicht zu beanstandenden Äußerung zur sexuellen Orientierung die Kantonisten der linken Opposition und den Widerspruch von Schwulenvertretern auf den Plan rief.

Merz hatte, auf die Interviewfrage der „Bild“ nach einem homosexuellen Kanzler (bezogen auf Spahn) ganz allgemein geantwortet, dass die Frage der sexuellen Selbstbestimmung in der Politik keine Rolle spielen dürfe. Wörtlich sagte Merz: „Also, ich sage mal so über die Frage der sexuellen Orientierung: Das geht die Öffentlichkeit nichts an. Solange sich das im Rahmen der Gesetze bewegt und so lange es nicht Kinder betrifft – an der Stelle ist allerdings für mich eine absolute Grenze erreicht -, ist das kein Thema für die öffentliche Diskussion.“ Es dauerte keine paar Stunden, bis sich die linkstotalitäre Medien-Kamarilla sofort auf Merz einschoss – und ihm vorwarf, er habe damit Homosexuelle in die Nähe der Pädophilie gerückt.

Ausgerechnet Vertreter der SPD jaulten über Merz los, die mit ihrem einstigen Spitzenpolitiker Sebastian Edathy einst tatsächlich ein prominentes Beispiel für Homosexualität und Neigung zu Kinderpornographie in den eigenen Reihen hatten – wofür übrigens gegen Edathy, anders als gegen Thilo Sarrazin, bezeichnenderweise nie ein Parteiausschluss verhängt wurde. Vermutlich fühlte man sich hier angesprochen; getroffene Hunde bellen bekanntlich. Merz hatte jedenfalls nichts dergleichen nahegelegt und in seiner Antwort überhaupt nicht von Homosexualität gesprochen, sondern von der Frage nach der sexuellen Orientierung im Rahmen geltender Gesetze – die Spielarten wie Pädophilie eben ausschließe, nicht jedoch das Schwulsein. In der „Welt“ stellte er dies gestern nochmals explizit klar – für die ganz Doofen.

Klingbeil & Restle – Schnappatmung der Scheuklappenträger 

Wer Lesen und Schreiben kann, ist auch in diesem Jahrhundert also wieder klar im Vorteil – und SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil scheint nicht dazuzugehören: Er zählte zu den ersten, die Merz „rückständiges Denken“ vorwarfen. Klingbeil unterstellte dem CDU-Parteivorsitzkandidat laut „dts Nachrichtenagentur“ – objektiv wahrheitswidrig und ehrabschneiderisch – dieser habe Schwule in den „Verdacht“ gerückt, „dass da etwas mit Kindern sei„. Hier sei „eine deutliche Entschuldigung fällig„, so der Super-Heuchler einer Partei, die wegen Einzelfällen mit rechtsextremer Vergangenheit die ganze AfD zu Faschisten und Nazis erklärt, sich selbst aber dagegen verwahrt, analog dazu als „Kinderschänderpartei“ diffamiert zu werden – wie übrigens auch die Grünen trotz ihrer anderslautenden Positionen der Anfangszeit zum Thema „Sex mit Kindern“.

In die Falle der Fehldeutung nach erster – wenn überhaupt, wohl nur oberflächlicher – Kenntnisnahme von Merz‘ tatsächlichen Äußerungen tappte auch der Mann, auf den sich die Interviewfrage latent bezogen hatte: CDU-Bundesgesundheitsminister und Merz‘ designierter Kanzler-Rivale Jens Spahn „konterte“ dessen Einlassung mit folgender Aussage: „Wenn die erste Assoziationen bei Homosexualität Gesetzesfragen sind oder Pädophilie sind, dann müssen sie eher Fragen an Friedrich Merz richten„, sagte Spahn auf einer Pressekonferenz in Berlin.

Und auch die Homosexuellenlobby war ganz begierig darauf, ihren Senf dazuzugeben. der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) verurteilte Merz‘ Aussage zur Homosexualität als „zutiefst homophob„; Bundesvorstandsmitglied Stephanie Pawlak entrüstete sich künstlich: „Wenn man meint, die sexuelle Orientierung ginge die Öffentlichkeit nichts an, dann fordert man von Lesben und Schwulen implizit, sich nicht zu outen“. Dies sei, aber klar doch, „homophobe Denke“ und ebenfalls „von vorgestern„.

Die These, dass mit Merz ein Kanzlerkandidat „ganz tief aus der Vergangenheit“ (Klingbeil) antrete, griff natürlich auch begierig WDR-Hetzer Georg „Monitor“ Restle auf Twitter auf und schrieb:

(Screenshot:Twitter)

Der hier aus jeder Pore triefende Hass auf alte (hinzugedacht: „weiße“) Herren mit ihren angeblich reaktionären Standpunkten ist schon deshalb lächerlich, als Restle gerade einmal neun Jahre jünger ist als Merz. Er zeugt auch von Scheuklappendenken und verbohrter Faktenresistenz, wie sie für Journalisten ein Unding wäre (zum Glück handelt es sich bei Restle um keinen, sondern um einen parteiischen, voreingenommenen Aktivisten der Öffentlich-Rechtlichen): Mit dem ebenfalls schwulen Vizekanzler hatte Merz ein enges Vertrauensverhältnis; nicht nur hatte er mit ihm studiert, sondern er ging mit ihm Wandern und hätte ihn als Kanzler selbst in erster Wahl zum Koalitionspartner genommen, hätte die CDU ihn Anfang der Nullerjahre zum Chef gemacht und nicht den Selbstzerstörungskurs unter Angela Merkel beschritten. Schon dieser Zusammenhang entlarvt die Rest(le)-Verblödung der Haterszene gegen Merz.

Wenn Merz‘ Distanzierung von Pädophilie im Kontext der sexuellen Orientierung in der Politik als „rückständig“ gebrandmarkt wird, dann muss die Gegenposition demnach fortschrittlich sein. Was aber, so stellt sich dann im Umkehrschluss die Frage, haben Kinderschänder mit Moderne zu tun? (DM)

 

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