Fieberambulanzen und Zwangsquarantäne: Kommt bald die Corona-Gestapo?

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Duo Infernale der "Coronadiktatur": Spahn mit Chefin (Foto:Shutterstock)

Die Besessenheit, mit der die Bundesregierung und nicht minder wahnhafte Landespolitiker ihre Dauerfokussierung auf nur noch das eine, alles bestimmende Monothema Corona intensivieren, lässt einem mit der Zeit angst und bange werden. Jetzt will CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Deutschland auch noch mit flächendeckenden Fieberambulanzen, wieder einmal einer „neuen Teststrategie“ und einem besonderen Schutz für Risiko-Gruppen beglücken – um das Volk so, wieder mal, auf einen „möglichen weiteren Anstieg der Corona-Infektionszahlen“ vorzubereiten.

Der einfachste Weg, Corona nach Logik der Politik zu beseitigen, wäre, einfach nicht mehr zu testen. Diese Argumentation, die wohl jedermann für unwissenschaftlich und absurd hält, entspricht jedoch genau der Logik der Regierung – die immer mehr testet und die so ermittelten Testzahlen als Beweis für den „Anstieg der Infektionen“ fehlinterpretiert, nach wie vor – obwohl Kritiker sein Monaten auf diese statistische Desinformation hinweisen.

Doch unverdrossen (nicht unver-„drosten“) hält Merkels Gruselkabinett an ihrem obsessiven Alarmismus und Test-Quarantäne-Zwang fest… und der soll noch weiter ausgebaut werden. „Wir brauchen im Herbst regional und lokal sogenannte Fieberambulanzen, an die sich Patienten mit klassischen Atemwegssymptomen wie Corona und Grippe wenden können„, erklärte Spahn gestern gegenüber der „Rheinischen Post„. Er setze darauf, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen solche zentralen Anlaufstellen vor Ort anbieten würden: „Konzeptionell gibt es die schon – sie sollten im Herbst idealerweise flächendeckend zugänglich sein.“

Für eine Weiterentwicklung der Teststrategie will sich Spahn bis Mitte Oktober Zeit lassen. „Entscheidend ist, dass wir für den Herbst und Winter unsere Test- und Quarantänestrategie fundiert und sorgfältig weiterentwickeln. Ich denke, dass das in Abstimmung mit den Ländern eher bis Mitte Oktober braucht“, sagte der Minister. Er verwies darauf, dass eine Neuaufstellung der Teststrategie bereits im Gang sei. Beendet seien die kostenlosen Tests für Reiserückkehrer. Weiter kündigte Spahn an: „Zum Oktober wird das Bundesinnenministerium die Vorgaben der Quarantäne-Zeit für Rückkehrer aus Risikogebieten anpassen.“ Außerdem sollten Antigen-Schnelltests Bestandteil der Teststrategie werden. „Das wäre ein qualitativer Schritt nach vorne.“

„Gesundheitsminister befiehl, wir folgen“

Und der entscheidende Punkt, das ganze Geheimnis hinter den „Neuanstiegen“, wird von Spahn sogar völlig nonchalant im Nebensatz eingestanden: Beiläufig räumt er ein, dass die Testkapazitäten enorm hochgefahren worden seien – aber wie! „Allein in den letzten vier Wochen wurde etwa ein Drittel aller Tests seit Beginn der Pandemie gemacht.“ Für die Risikogruppen soll es Spahn zufolge eine eigene Strategie geben. „Wichtig ist, dass wir die besonders betroffenen Risiko-Gruppen weiter besonders schützen und die Konzepte dafür im Alltag wieder schärfen“, sagte der Minister. „Deshalb werden präventive Reihentests in den sensiblen Bereichen wie zum Beispiel Pflegeheime ein fester Bestandteil der Teststrategie für Herbst und Winter. Dort müssen wir den Eintrag des Virus verhindern. Es gilt weiter höchste Wachsamkeit.“

Und besonders „gute“ Nachrichten hat Spahn auch für Touristen, beruflich zum Reisen gezwungene und private Kurzurlauber: Er fordert, Reisen in Risikogebiete womöglich sogar komplett zu verbieten. Kein Wunder: Solange die Bevölkerung mit deutlicher Mehrheit einer Regierung Top-Zustimmungswerte in Umfragen beschert, die sie unter einen Stofffetzen zwingt, ihre Wirtschaft ruiniert, ihr Vermögen ins Ausland verschiebt, sie zur Verletzung sämtlicher Datenschutzbestimmungen zwingt, ihre Freizügigkeit von willkürlichen epidemiologischen Bulletins abhängig macht und ihr mit Zwangsquarantäne droht – solange ist Hopfen und Malz verloren.

Man fragt sich unweigerlich: Reiseverbote, Präventive Tests, Eingreifteams der Gesundheitsämter, Quarantäne-Überwachung – was kommt  als nächstes? Eine Geheimpolizei zur „Abholung“ von Testunwilligen? Rollkommandos zum häuslichen Fiebermessen? Vor den „Strategien“ dieser Regierung im Zusammenhang mit dieser Pandemie, wo Realität mit Risikobeschwörung nicht das Geringste mehr gemein hat, kann einem schon jetzt nur noch grauen. Und doch bleibt da die wahre Hoffnung, dass Vernunft, seriöse wissenschaftlich-fundierte Gefahreneinschätzung, Augenmaß und Verhältnismäßigkeit irgendwann wieder triumphieren könnten. Und zwar dann, wenn irgendwann doch die Stimmung kippt – und die uns dauerkujonierenden „Krisenpolitiker“ zum Teufel gejagt worden sind. (DM)

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