Corona als Fahrkarte in den Neo-Kommunismus und die Klimadiktatur?

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Levitenlesen am Vorabend von Corona: WEF-Chef Klaus Schwab im Januar in Davos (Foto:Imago/Xinhua)

Ganz allmählich wird uns scheibchenweise die Wahrheit hinter der längst zum Mittel zum Zweck mutierten Corona-Pandemie vor Augen geführt – und worum es hier eigentlich geht, ja möglicherweise von Beginn an ging: Geräuschlos soll, im Windschatten einer kollektiven Dauererregung und -fixierung auf die angebliche Giga-Menschheitsbedrohung eines Killervirus, eine neue, neokommunistische globale Wirtschaftsordnung Wirklichkeit werden. Kein geringerer als WEF-Chef Klaus Schwab ließ nun die Katze aus dem Sack.

Schwab, Gründer des Weltwirtschaftsforums (WEF), jener in Politik- und Wirtschaftskreisen als weltweit wichtigste Konferenz angesehen jährlichen Zusammenkunft von Spitzenökonomen, Managern und Staatenlenkern, schlug nun ganz unverblümt Töne an, die man bislang nur von systemkritischen Links-NGOs, von Linken- und Grünen-Parteitagen oder von Klimaschutzverbänden kannte. Es brauche, so Schwab gegenüber „Zeit-Online„, „ein Wirtschaftssystem, das widerstandsfähiger, inklusiver und nachhaltiger ist„. Die Corona-Pandemie habe gezeigt, dass „der Neoliberalismus in seiner jetzigen Form ausgedient hat„.

Nicht nur der Gebrauch des postsozialistischen Kampfbegriffs „Neoliberalismus“ aus dem Mund eines führenden Netzwerkers des globalen Freihandels und kapitalistischer Strukturen  lässt hier aufhorchen. Alle Alarmglocken müssen schrillen, wenn mittlerweile sogar die Hohepriester der freien Marktwirtschaft ganz nonchalant wieder vom großen Systemumbau reden. Noch nie in der Geschichte ist eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Neuordnung nach Reißbrett-Entwürfen, nach für unverzichtbar gehaltenen ideologischen Zielvorgaben je geglückt. Aus gutem Grund: Jede Abkehr Evolutionsprinzip durch Revolutionen von unten oder oben mündete früher oder später in der Katastrophe, weil das dazu nötige „Primat der Politik“ entweder der Anarchie oder freiheitsfeindlichen Unrechtsregimes den Weg bahnte.

Erst recht wird dies so kommen, wenn die neue Agenda diesmal sogar weltweit verwirklicht werden soll – was nur über die Aushöhlung der Souveränität von Staaten, die Allmacht von bürokratisch-weltzentralistischen Superinstitutionen ohne demokratische Legitimation und über internationale Nichtregierungsorganisationen möglich wäre – und zwangsläufig zu einem globalen Wirtschaftsdirigismus und letztlich Totalitarismus führen wird. Der neue Mensch soll im globalen Maßstab zum Sklave der neuen Axiome „Gleichheit, Diversität, Nachhaltigkeit“ gemacht werden.

Ordoliberaler mutiert zum Linksaktivist

„Der Markt löst allein keine Probleme“, behauptet Schwab und nähert sich so bis zur Unkenntlichkeit dem sozialromantischen Lager all derer von „Attac“ bis „Fridays for Future“ an, die vor seinen Davoser Konferenzen stets die Straßen blockiert und wütend protestiert hatten: Es brauche einen starken Staat für ein System von Regeln, „das ein Überborden in die eine oder andere Richtung verhindert„. Schwab sprach sich auch dafür aus, den „Kapitalismus neu zu definieren„. Auch das kommt sehr vertraut vor – man denke nur an China. Dort wurde zwar der „Sozialismus“ neu definiert (er lässt sich von Raubtierkapitalismus nicht mehr unterscheiden), doch das Prinzip ist auch genau umgekehrt anwendbar: Sozialistischer Dirigismus, Klima-Planwirtschaft, Überregulierung im Anstrich der „freien“ Marktwirtschaft. Anscheinend schwebt Schwab dies vor.

Ob der WEF-Gründer im Alter etwa noch zum Renegat wird oder ob Anzeichen von Frühsenilität seinen alarmierenden Sinneswandel bedingen, kann nur spekuliert werden:  „Wir dürfen nicht nur das Finanzkapital berücksichtigen, sondern auch das Sozialkapital, das Naturkapital und das menschliche Kapital.“ Unternehmen, die heute erfolgreich sein wollen, müssten alle diese Komponenten in ihre Strategie einbeziehen. Der 82-Jährige warb dafür, den Kampf gegen den Klimawandel zu forcieren: „Wir müssen die Dekarbonisierung der Wirtschaft so schnell wie irgend möglich vorantreiben“, so der WEF-Chef.

Ob es wirklich Zufall ist, dass solche bemerkenswerten Forderungen aus dem Mund des Chefs eines Weltwirtschafts-, nicht Klima-Forums just inmitten einer globalen Pandemie erhoben werden, die nicht zufällig konzertiert und von der Weltgesundheitsorganisation ausgerufen wurde – und die vielen wie ein Testlauf konzentrierter staatenübergreifender Kriseninterventionen auf Basis eines gesundheitspolitischen Notstands erscheint? (DM)

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