Pussy-Power gegen „Maskenverweigerer“: Staatshörige Prominente terrorisieren Fahrgäste

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Carolin Kebekus (Foto:Imago/Eibner)

Wo Denunziation, Strafandrohung und Bußgeld-Schikanen nicht mehr helfen, wird nun auf öffentliche Bloßstellung als Instrument gesetzt: Um die Gefügigmachung der Bevölkerung bei der  Befolgung des Maskenzwangs zu steigern, kommen nun Prominente als Hobby-Sheriffs zum Einsatz, die renitente Abweichler auf ihre Fehler hinweisen und sie mit plumpen Botschaften zur „Räson“ verhelfen sollen.

In Köln fungieren deshalb neuerdings penetrante TV-Krawallschachteln wie Carolin Kebekus und Gaby Köster als Testimonials für Lautsprecherdurchsagen in Straßenbahnen und Bussen, um die bezeichnenden vereinzelten „Maskenverweigerer“ in Straßenbahnen möglichst publikumswirksam zu maßregeln – mit platten Parolen. Wenn die Macher dieser an Staatsterrorismus grenzenden Kampagne den Hintergedanken hatten, die Menschen „dort abzuholen, wo sie sind“, dann müssen die für die federführenden Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) ihre eigenen Fahrgäste mehrheitlich wohl für echte Primitivlinge und bildungsferne Proleten halten.

Wir in Köln sind keine Asis und tragen darum Masken, um uns gegenseitig zu schützen – auch in der KVB„, poltert etwa Kebekus laut „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ in einer Durchsage, und ergänzt: „Das Ordnungsamt bekommt auch 150 Euro von euch… Und das ist doch scheiße!“ Gaby Köster setzt ähnlich simple Sprüche ab – stilecht in breitestem Kölsch. Vermutlich soll all dies irgendwie besonders pfiffig, kreativ und lustig sein. Es spricht dabei Bände, dass ausgerechnet Kebekus (Programmtitel: „Pussy Power“) in ihren Bühnenshows mehr als nur „asi“ auftritt und nicht nur Anstands- sondern auch Geschmacksgrenzen mit Wollust übertritt. Wieso ausgerechnet so eine als Testimonial für „Regelbefolger“ und Masken-Mitläufer auftritt, bleibt ein Rätsel.

Die Aktion zeigt erneut, welche abstrusen Mittel inzwischen von öffentlicher Seite ergriffen werden, um die wissenschaftlich als nutz- und sinnlos eingeschätzten Masken im öffentlichen Raum um jeden Preis durchzusetzen, als hinge davon das Überleben der Menschheit ab.

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