Jetzt werden schon Roboter eingesetzt, um die Maskenpflicht durchzupeitschen

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Nun ist es soweit: Roboter sollen die Maskenpflicht durchsetzen. Pepper, entwickelt von SoftBank Robotics, ist der weltweit erste Maskenerkennungsroboter. „Setzen Sie Ihre Maske richtig auf“, fordert die Maschine den menschlichen Untertan auf, wenn es nach seinen Entwicklern geht. Unternehmen sparen so die Kosten für menschliches Sicherheitspersonal.

„Pepper“ ist als erster sozialer humanoider Roboter in der Lage, Gesichter und grundlegende menschliche Emotionen zu erkennen. Der vom Unternehmen SoftBank Robotics entwickelte Roboter ist stattliche 1 Meter 20 groß und erkennt mithilfe optischer Sensoren und künstlicher Intelligenz, ob Personen Masken tragen. Pepper bietet eine Sprachinteraktion, um Personen zu warnen, wenn sie ihren Gesichtslappen nicht korrekt tragen. „Ich sehe, Sie tragen keine Maske. Setzen Sie eine Maske auf“, fordert Pepper von jedem Unverhüllten. Kommt der identifizierte Maskenverweigerer der Aufforderung des Roboters nach, gibt es ein Lob von „Pepper“: „Danke, dass Sie Ihre Maske aufgesetzt haben.“

„Seit dem 20. Juli muss jeder über 11 Jahre in Frankreich in geschlossenen öffentlichen Innenräumen eine Maske tragen. Diese Maßnahme wird auch in vielen Ländern des europäischen, afrikanischen und persischen Golfs dringend empfohlen“, wirbt das Unternehmen für ihren Maskenroboter.

Mittlerweile hätten mehr als 50 Länder weltweit die islamisch anmutende Gesichtsbedeckung zur Pflicht gemacht, die somit zum „gesellschaftlichen Standard“ geworden sei, belehrt die Roboter-Entwicklungsfirma. Bereits im März stürzte sich Edeka Stöcker in Lindlar/NRW als erster Supermarkt gierig auf den Maskenroboter und gängelte gesichtsnackte Kunden mit „Pepper“.

Anfang April begeisterte man sich im schleswig-holsteinischen Ahrensburg über die „Kulleraugen“ von Pepper. Im Kassenbereich eines Supermarktes mache er die Kunden auf die Verhaltensregeln im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie aufmerksam. Den Sicherheitskräften habe kaum jemand Aufmerksamkeit geschenkt, aber von Pepper seien alle fasziniert, berichtete Die Rheinpfalz.

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Zum Einsatz kommen könnte der Roboter auch in Büros und an Flughäfen. In dem Werbevideo freut sich jedenfalls eine politisch korrekt diverse Angestelltengemeinschaft ungemein über den unmenschlichen Überwacher und begrüßt ihn aufgeregt bei Arbeitsbeginn mit „Hallo Pepper“. Artig lassen sich die unterwürfigen jungen Angestellten ihre bunte Maskenvielfalt vom Stasi-Roboter absegnen. In dem Video können es die Mitarbeiter offenbar kaum abwarten, ihre nackten Gesichter zu verstecken und unter erschwerten Atembedingungen ihr tägliches Werk zu vollbringen.

Die Idee, einen humanoiden Roboter in Bürogebäuden patrouillieren zu lassen, ist jedenfalls kostengünstiger als die Beschäftigung von Menschen, deren Arbeit teurer ist. Auch die üblichen verbalen Streitereien dürften ausbleiben. Wer legt sich schon mit einem Roboter an, der „Pepper“ heißt.

Auch in Forschungsabteilungen oder an der Wall Street könnte so ein Roboter von Vorteil sein, denn wer läßt sich schon gern von Mitmenschen über die Schulter gucken, wenn er mit sensiblen Daten hantiert. (MS)

 

 

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