CDU-Stadträtin: Lokalverbot für Andersdenkende!

0
Itlienisches Restaurant (Symbolbild: shutterstock.com)

Lili Fischer ist CDU-Stadträtin. Die 20-jährige Studentin feiert auf Twitter wie wild den Umstand, dass Menschen aus politischen Gründen aus Lokalen geschmissen werden. 

Lili Fischer sitzt für die CDU im Erfurter Stadtrat. Über den Internetauftritt ihrer Fraktion erfährt man, dass Fischer knackige 20 Jahre jung ist, irgend etwas als Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung studiert und sich der evangelischen Kirche zugehörig fühlt.

Auf Facebook indes erfährt man, dass sich Lili wie blöd darüber freut, dass politisch Andersdenkende wieder aus Lokalen geschmissen werden. Aktuell feiert sie – ganz im Stil von 1933:

Lili Fischer (Screenshot Twitter)

Lili bekommt für ihren Jubelgesang nicht von jedem Applaus:

„Das undemokratische Verhalten (des Restaurantbesitzers)ist natürlich nicht strafbar Und die Häme einer Nachwuchspolitikerin über GesinnungsSelektion im Privatbereich ist auch nicht strafbar Aber beides zeigt eine illiberale Wertewelt, die nicht besser ist, als die von Kalbitz“

„Ab sofort schmeißen wir dann auch noch Grün gerichtete, Verschwörungstheoretiker, Esoteriker, Christen und Menschen die Socken in Sandalen tragen raus, weil das so von der Gesellschaft gefeiert wird. Langsam wird es lächerlich. Diese Leute wollten da essen und nichts weiter.“

Mutmaßlich um sich „abzusichern“, zwitschert das junge CDU-Fräulein die Stellungnahme des italienischen Gastronoms, der heldenhaft seine Gäste vor AfDlern schützen wollte:

Calice Doro (Bild: Screenshot Twitter)

Nun fragt sich der eine oder andere, wie in Rausschmiss-Italiener mt Schwarzen oder Juden umgegangen wird, nachdem es offensichtlich wieder en vogue ist, unter Applaus Andersdenkende hinauszuwerfen:

„Oha. Kein Zutritt für Schwarze, Juden, oder halt kein Zutritt für einen AFDler. Ein politisch Andersdenkender ist nicht erwünscht. Sind wir wirklich noch Demokratie? Ich würd mich was schämen.“

„Ich mag Herrn Kalbitz nicht, aber die Wiedereinführung von Vogelfreien und Aussätzigen wie im Mittelalter finde ich bedenklich. Ich hatte gedacht das wir darüber hinweg sind.“

„Wie sieht es aus mit AFD- Wählern. Findet da am Einlass eine Überprüfung der Gesinnung statt. Nicht jeder ist so bekannt wie Kalbitz. Und dann lieber auf Geld verzichten, Hauptsache das „Raumklima“ stimmt. Vorschlag: Plakat aufhängen: AFD-freie Zone. Hoffentlich auch Mafiafrei“

„Gut zu wissen, welches Lokal man meiden soll, wird gleich unter den Freunden verbreitet. Faschistenlokale besucht man nicht.“

„Gibt es da vor Einlass einen Gesinnungstest? Hatten wir leider schon mal“

„Sie wissen schon in wessen Tradition sie sich damit stellen? „Rücksicht auf ihre Gäste”? Welche Menschen könnten denn hier noch Anstoß bei „ihren Gästen“ erregen? Ich empfehle jedem ihnen und ihrem Lokal diese Selektionsmaßnahmen zu ersparen und ihm einfach fern zu bleiben.“

„Soo mutig –  ihr wärt auch damals die Ersten gewesen die das Schild „..Kauft nicht bei…“ im Schaufenster gehabt hätten. Hausrecht ist Hausrecht. Gäste nach politischer Gesinnung aussuchen für ein bisschen Gratis-Wohlgefühl charakterschwach.“ (SB)

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram