Das Corona-Kartenhaus

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Kartenhaus (Bild: shutterstock.com/Von Pixel 4 Images)

Durch eine falsche Zählweise bei angeblich Covid-19-Infizierten werden viele Existenzen zerstört.

Von Bertram Burian bei Rubikon

Ein Gebäude besitzt wenig Stabilität, wenn schon der Grundstein zerbröselt. Grundlegend für das weltweite Angst- und Gewinnspiel, dem wir momentan beiwohnen, ist der so genannte „PCR-Test“, dessen Ergebnisse immer auch falsch sein können. Viele haben inzwischen schon mitbekommen, dass es „falsch positive“ Testergebnisse gibt. Aber wird dieser Fehler nicht durch die Tatsache ausgeglichen, dass es auch „falsch negative“ Ergebnisse gibt? Der Artikel geht auf diese Frage anschaulich ein und gibt außerdem einen neuen Überblick (19) über die Anzahl angeblich an Covid-19 Verstorbener im Vergleich zu relevanten Bezugsgrößen. Beispielsweise gab es in Deutschland in diesem „Corona-Jahr“ bisher insgesamt 6.773 Verstorbene weniger als im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019!

Zunehmend mehr Menschen verstehen — und drücken auch mit ihrem Protest aus —, dass das, was den Menschen mit den Corona-Maßnahmen weltweit angetan wurde und weiterhin angetan wird, auf falschen Einschätzungen, auf Interessenspolitik, auf Panik und auf Willkür beruht.

Trotzdem bleibt für einen großen Teil verunsicherter Menschen, die noch immer geneigt sind, dem Staat und den Einheitsparteien grundsätzlich zu vertrauen, dieses Gefühl, dass — wenn nun die gemeldeten „Corona-Fälle“ angeblich wieder ansteigen — es ja doch irgendwie gefährlich sein müsse.

Wer dann wiederum schon gehört hat, dass es auch „falsch positive“ Testergebnisse geben kann und dass die Anzahl der freiwillig oder verordnet Getesteten ansteigt, der wird auch verstehen, dass es aus diesem Grund auch mehr „falsche positive“ Testergebnisse gibt. Dass also Menschen als infizierte „Fälle“ oder sogar als krank bezeichnet werden, die es gar nicht sind. Was ja auch damit zusammenpassen würde, dass man schon mal im Bekanntenkreis hören kann, dass jemand positiv getestet wurde, aber keinerlei Symptome zeigte.

Wer dann trotzdem skeptisch bleibt und noch immer denkt „na ja, irgendetwas muss an den Aussagen von Regierungen, Wissenschaftlern, Medien, Robert Koch-Institut (RKI) und so weiter doch auch wahr sein“, und wer sich auch dagegen verwahren will, als „Corona-Leugner“, „Covidiot“ oder „rechter Spinner“ abgetan zu werden, der bringt dann vielleicht das folgende scheinbar gewichtige logische Argument:

Ja, es gibt „falsch positive Tests“, aber es ist doch klar, dass es auch „falsch negative Tests“ gibt. „Falsch positiv“ und „falsch negativ“, das wird sich dann ausgleichen. Und darüber hinaus sind die „falsch negativen“ Tests doch viel problematischer, weil sich ja jemand, der wirklich „infiziert“ ist und es nicht weiß, viel gefährlicher verhalten könnte.

„Falsch positiv“ und „falsch negativ“ — gleicht sich das aus?

Von mehreren Menschen, die mir sehr nahestehen, wurde mir gegenüber dieses Argument vorgebracht. Es sind Menschen, mit denen ich gemeinsam großes Interesse habe, in Ruhe und mit Vernunft ein gutes Gespräch führen zu können, obwohl wir zum Thema „Corona“ vielleicht eine verschiedene Meinung haben mögen. Und ich gebe zu, zuerst fühlte ich mich mit diesem Gegenargument wie „erwischt“. Ach ja, dachte ich mir, da hast du dich vielleicht einseitig vom Argument der Fehlerhaftigkeit im „falsch positiven“ Sinn einfangen lassen und die andere Seite nicht ausreichend bedacht.

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Dann hab ich mich hingesetzt und mir die Sache genau angeschaut, mich durch Begriffe wie „Sensibilität“, „Spezifität“, „Prävalenz“ durchgearbeitet — das kann und darf man auch, ohne „Experte“ zu sein —, und ich habe mir Berechnungsmethoden angeschaut (1). Dann ist mir die Sache klar geworden. Dieses Ergebnis möchte ich hier mit einfachen Worten und Grafiken darzustellen versuchen.

Modell-Land: Alle werden getestet.

Nehmen wir an, die Einwohner eines beliebigen Landes werden alle beobachtet und getestet. Nehmen wir an, das Modell-Land hat eine Million Einwohner.

Es geht darum zu sehen, wie ein Test wirkt und wie zuverlässig er ist. Dazu wäre es am besten, zuerst objektiv das zu wissen, was man eigentlich testen will: Wie viele von den Menschen sind gesund und wie viele sind krank. Im Vergleich zu diesem objektiven Wissen könnten wir somit eindeutig sehen, wie aussagekräftig ein Test tatsächlich ist.

Wir könnten dann vergleichen: Erstens wie viele Menschen wirklich objektiv krank waren. Zweitens wie viele Menschen vom Test als krank angezeigt wurden, obwohl sie gar nicht krank waren. Drittens wie viele Menschen vom Test als gesund angezeigt wurden, obwohl sie krank waren (2).

Sicher und unbestritten ist, dass kein Test eine 100-prozentig richtige Aussage trifft (3). Da dem so ist, ist neben der Fehlerquote des Tests von entscheidender Bedeutung, wie viele Menschen wirklich objektiv krank sind.

Der Grund ist einfach:

Stellen wir uns vor, alle wären krank, so würden alle vom Test trotzdem als gesund Angezeigten — allein durch ihre Existenz — direkt klarmachen, wie viel „falsch Negative“ die Fehlerquote des Test hervorbringt. Sind hingegen alle mit Sicherheit gesund, so müssen alle vom Test als krank Qualifizierten zwingend „falsch Kranke“ sein, die eben in Wirklichkeit gesund sind.

Die Wirklichkeit erwiese dann die Qualität des Tests: Die „falsch Gesunden“ würden sich trotzdem krank fühlen und die „falsch Kranken“ sich trotzdem gesund fühlen, obwohl sie als vermeintlich krank getestet wurden.

Kurz vom Modell zurück in die Realität. Wie schon gesagt: Menschen, die sich gesund fühlen, obwohl sie „positiv“ getestet wurden, kennt in der Zwischenzeit wahrscheinlich schon fast jeder aus seinem Bekanntenkreis. Während so gut wie niemand jemanden kennen wird, der an Covid-19 verstorben ist, obwohl uns das von den Panikmachern dramatisch angekündigt wurde.

Gehen wir weiter in unserem Modell: Nehmen wir nun an, um das grafisch darstellen zu können, wir wüssten schon, dass der Test in beide Richtungen 2 Prozent falsche Ergebnisse liefert. Dann sähe die Sache — wenn die Hälfte der Modellbevölkerung (1 Million) „mit Sicherheit“ krank und die andere Hälfte „mit Sicherheit“ gesund wäre — beispielsweise so aus:

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In diesem Fall schlägt die Fehlerquote des Tests tatsächlich in beide Richtungen gleich aus: Von einer Million Menschen, die alle getestet wurden, waren in beiden Gruppen je 10.000 Menschen falsch in die Gruppen „gesund“ oder „krank“ eingeordnet worden. Es wird also in diesem Fall tatsächlich so aussehen — da sich der Fehler scheinbar ausgleicht —, als gäbe es gleich viel Kranke wie Gesunde, obwohl insgesamt 20.000 Testergebnisse falsch waren.

Hier eine wichtige Anmerkung: Ich spreche in diesem Modell von „Kranken“ und „Gesunden“. Der Test misst aber in der Realität nicht die Kranken, sondern er misst ein paar Schnipsel eines Gens, das man dem Coronavirus zugeordnet hat. Er zeigt auch Schnipsel von Viren an, die nicht mehr aktiv sind (4), ebenso von Viren, die möglicherweise von irgendwoher kommen (5). Der Test misst also — und das auch nur im besten Fall — die sogenannten Infizierten (6), die aber dann eben sehr oft keine Symptome aufweisen!

Weiter in unserem Modell: Nehmen wir nun an, 3 Prozent der Bevölkerung von 1 Million, also noch immer die riesige Anzahl von 30.000 Menschen, — umgerechnet auf Deutschland entspräche das 2,5 Millionen — wären krank, dann würde die Sache so aussehen:

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Wir hätten jetzt also 19.400 Menschen von 1 Million, die fälschlicherweise als krank gemeldet würden. Auf der anderen Seite hätten wir nur 600 Menschen, die als gesund gemeldet würden, obwohl sie krank sind.

Hier ist es an der Zeit, vom Modell wieder kurz in die Wirklichkeit zurückzukehren: Menschen, die wirklich krank sind, merken das bei solchen Erkrankungen so gut wie immer (8). Das hängt damit zusammen, dass die Immunabwehr so stark anspringt, dass sie uns untrüglich das Gefühl gibt, dass wir krank sind. Wer sich also tatsächlich krank fühlt, der wird, wenn es notwendig ist, einen zweiten Test machen und so darauf kommen, dass möglicherweise wirklich das Coronavirus die Ursache sein könnte. Und die Geschichte, dass man andere ohne Weiteres anstecken kann, obwohl man sich nicht krank fühlt, ist falsch (9)!

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Die 19.400 Menschen jedoch, die fälschlicherweise vom Test als krank bezeichnet wurden, müssten mindestens unter staatlicher Anordnung Quarantäne über sich ergehen lassen. In der Folge würden weitere Personen, zum Beispiel aus dem Haushalt oder dem Bekanntenkreis, ebenso getestet werden, und die Anzahl der falsch positiv Getesteten würde sich immer weiter ausbreiten — ganz von selbst, nur durch die falsch positiven Tests.

Kommen wir nun zu Zahlen, die halbwegs der Realität entsprechen könnten: Der Österreichische Rundfunk (ORF) gab nach den Angaben des österreichischen Gesundheitsministeriums vom 31. August 2020 folgende Zahlen bekannt (34):

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Die 3.479 „aktiven Fälle“ sind die aktuellen Fälle (10), die sich selbst also keineswegs als krank einstufen müssen. Nimmt man aber an, alle 3.479 Fälle wären krank, so kommt man in Österreich mit 8,7 Millionen Einwohnern auf 0,04 Prozent Kranke (11).

Hier könnte man einwenden, dass nicht alle Einwohner Österreichs getestet wurden. Das trifft zu, aber es ist trotzdem sehr wahrscheinlich, dass jeder Mensch, der sich heute irgendwie „in Richtung Covid-19“ krank fühlt, einen Test machen wird, wodurch er dann zu den 3.479 Fällen gehören wird.

Nehmen wir aber an — damit wir keine geschönte Hochrechnung erzeugen —, es gäbe doppelt so viele Kranke, die tatsächlich Covid-19 hätten (12), dann können wir also von einem Wert von 0,08 Prozent der Bevölkerung ausgehen. Von diesen 0,08 Prozent liegen übrigens, wie die obige Statistik zeigt, wiederum nur 1,8 Prozent, das sind 123 Personen, im Krankenhaus, und nur 0,4 Prozent von diesen 0,08 Prozent, also 31 Personen, benötigen eine Behandlung auf der Intensivstation. Zusätzlich können wir mit großer Sicherheit sagen, dass die allermeisten von diesen angeführten „Covid-19-Intensivstation-Fällen“ erhebliche Vorerkrankungen haben werden und das Coronavirus mit großer Wahrscheinlichkeit nicht die alleinige oder die Hauptursache dafür ist, warum sie auf der Intensivstation liegen (vergleiche Anmerkung 35).

Gehen wir also nach diesen Überlegungen — nun wieder in unserem Modell — von einem Prozentsatz von 0,08 Prozent „Kranker“ aus. Wie sieht nun die Fehlerquote des Tests aus?

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Nun haben wir nur mehr 16 Fälle von einer Million, bei denen der Test „falsch negativ“ war, aber 19.984 Menschen wurden „falsch positiv“ getestet!

„Falsch positiv“ und „falsch negativ“ heben sich nicht gegenseitig auf!

Wir sehen also, um nun zu der Ausgangsfrage zurückzukommen: In der Realität ist das scheinbar logische Argument, dass sich „falsch positiv“ und „falsch negativ“ gegenseitig aufheben würden, nicht einmal entfernt zutreffend! Ganz im Gegenteil: Die „falsch Positiven“ spielen statistisch eine deutliche Rolle, während die „falsch Negativen“ statistisch belanglos sind.

Nun erinnern wir uns noch einmal daran, dass bei denen, die jetzt als krank durch Coronavirus gelten — in unserem Beispiel 800 Personen von einer Million —, in der Realität mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch viele dabei sind, deren Erkrankung vor allem andere Ursachen hat. Wir können also durchaus annehmen, dass nicht einmal die 800 „wirklich“ Kranken in diesem Modell die richtige Grundlage für die Berechnung bilden.

Dafür spricht auch die Tatsache, dass beispielsweise in Deutschland die Sentinel-Überwachung (13) keine erhobenen Corona-Fälle mehr meldet (14). Das Wahrheitsorgan Correctiv zieht diese Aussage, wie nicht anders zu erwarten, in Zweifel und zitiert dazu das RKI, das sagt, es handle sich bei der Sentinel-Überwachung nur um eine kleine unrepräsentative Stichprobe (15). Man fragt sich nur, wozu man ein Überwachungssystem wie Sentinel eingeführt und gesetzlich vorgesehen hat, wenn es im Bedarfsfall von den Spitzen des RKI als nutzlos bezeichnet wird.

Jedenfalls, selbst wenn es keinen einzigen „Corona-Fall“ mehr gibt, wird durch die Tests trotzdem laufend weiter eine große Zahl von „Corona-Fällen“ gemeldet werden:

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19.984 oder 20.000 „falsch Kranke“ auf 1 Million Getestete (16)! So kann man schon mal Panik schüren und die Gesellschaft in den Abgrund stürzen, indem die Wahrheit, die wirtschaftliche Existenzgrundlage vieler und die Demokratie aus den Angeln gehoben werden!

Menschen und Aufklärung — „falsch erhängt“

Wir können und müssen heute resümieren, dass durch Interessen geleitete Teile der Wissenschaft, die den vielen ehrlichen Kräften einer wirklichen Wissenschaft entgegenstehen, nicht an der Aufklärung, sondern an der Panik und Hexenjagd arbeiten! Ob absichtlich oder aus Konformitätszwang spielt bezüglich der Auswirkung kaum eine Rolle.

Nicht nur Menschen sind weltweit von den katastrophalen Maßnahmen in ihrer Existenz, Freiheit und Psyche dramatisch betroffen, nein, auch die Aufklärung und die Demokratie werden gerade mithilfe eines Tests „falsch erhängt“.

Ob jemand die Katastrophe und die systemische Hinrichtung — von zum Beispiel wieder vermehrt verhungernden Kindern (17) —, die der weltweite Lockdown so mit sich brachte, vorher eingeplant hat, wissen wir — noch — nicht. Aber wir können sehr genau wissen, dass die Tests Hysterie und Panik am Köcheln halten — und dabei muss man davon ausgehen, dass das bewusst geschieht oder dass sich bestimmte Interessen auf der Basis der Ahnungslosigkeit von Politikern durchsetzen!

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In Anlehnung an einen alten Italo-Western (33) könnte man diese zynische Politik mit den Worten „Hängt sie höher“ beschreiben. Der Umgang mit den Zigmillionen von dramatisch betroffenen Menschen, einschließlich derer, die nur mehr den Selbstmord als letzen Ausweg sehen, ist damit erschütternd, aber zutreffend beschrieben (17)!

Jens Spahns eigene Aussage widerspricht der „2. Welle“

Wer diese Hysterie und Panik weiter schüren will, der wird das im Herbst und Winter wunderbar machen können, wenn es die übliche Verkühlungs- und Wintergrippewelle gibt. Das funktioniert klaglos, solange noch erhebliche Teile der Bevölkerung mithilfe der „Leitmedien“ die Sache nicht durchschauen.

Dabei hätten die „leitenden“ Medien in diesem Fall sogar die Chance, sich in Sachen Aufklärung auf ihren Krankheitsminister Jens Spahn zu stützen, wenn sie es schon selbst nicht schaffen aufzuklären: In dem unten verlinkten Interview hat Jens Spahn, aus welchen Grund auch immer, die Sache so formuliert, wie sie ist: Das Testen bringt, wenn es nur sehr wenig Kranke gibt, vor allem „falsch Positive“ (18).

Nur die Todeszahlen geben (relative) Gewissheit

Eine wirklich solide statistische Aussage über die Wirkung einer Krankheit kann aus den genannten und vielen weiteren Gründen nur aus der Todeszahl abgeleitet werden (19).

Allerdings wird es immer schwieriger, zu realen Todeszahlen zu kommen, wenn die Tests immer mehr fiktive Ergebnisse liefern. Denn je mehr Menschen als infiziert bezeichnet werden, desto mehr wird man Menschen, die an anderen Ursachen gestorben sind, Covid-19 zuordnen, was sogar unverblümt offiziell verordnet wird (20, vergleiche auch Anmerkung 35).

Wenn trotzdem die Todeszahlen verschwindend gering bleiben, so ist die Sache völlig eindeutig: Alle Wahrheit dieser Welt wird heute „falsch erhängt“:

Hier die Sterbestatistik für Deutschland:

Dieses Jahr 6.773 Tote weniger als im Durchschnitt 2016 bis 2019 (21)

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Es zeigt sich, dass auch bisher trotz alle Panikmache, trotz einer viel beschworenen 2. Welle und trotz aller täglichen Angstmeldungen in Deutschland in diesem Jahr bisher 6.773 Personen weniger verstorben sind als im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019! Und wie jeder sehen kann, gibt es seit der 25. Woche so gut wie keine Verstorbenen mehr, die Covid-19 zugeordnet werden (blaue Linie unten). In der 31. Woche waren zum Beispiel von 16.953 Verstorbenen nur 23 Todesfälle nach offiziellen Angaben mit Corona infiziert.

Auch EuroMOMO zeigt bis zur 34. Woche dasselbe Bild. Hier sind Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Schweden herausgegriffen (7):

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Es ist offensichtlich: Seit der 15. Woche gibt es keinen Anstieg der Gesamt-Verstorbenen mehr, und es gibt daher auch keine „Corona-Toten“ zu beklagen.

Das zeigt auch diese Grafik, die Spanien als Beispiel darstellt (22):

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Der von den Tests erzeugten „2. Welle“ entsprechen so gut wie keine Menschen, die mit dem Merkmal „Covid-19“ verstorben sind! Jedem muss auffallen, dass da etwas nicht stimmt. Daher muss man den Politikern sowie den beteiligten Wissenschaftlern und Medien hier Absicht unterstellen.

Schaut man sich die Lage auf der ganzen Welt an, so sieht es bezüglich der als „mit Covid-19 verstorben“ Gemeldeten so aus:

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Die 20 EuroMOMO-Länder und die USA sind blau dargestellt Der Rest der Welt ist rot dargestellt (23).

Die Zahlen beziehen sich laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf „mit Covid-19 verstorben“ Gemeldete. Seit Anfang Juni gibt es weltweit täglich nicht mehr als 1 bis 2 Tote pro 1 Million, die unter die Einordnung „mit Covid-19 gestorben“ fallen! Wobei bemerkenswert ist, wie sehr sich die 20 europäischen Länder und die USA vom Rest der Welt unterscheiden — es gab also scheinbar die Corona-Toten vor allem in den „reichen“ Ländern.

Insgesamt meldete am 1. September 2020 die WHO 850.780 Verstorbene weltweit. Man kann mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass sehr viele davon vielleicht wohl „mit“, aber nicht „an“ dem Coronavirus gestorben sind (vergleiche auch Anmerkung 35).

In dem betrachteten Zeitraum von 8 Monaten sind jedoch weltweit ganz allgemein circa 38.500.000 (38,5 Millionen) Menschen verstorben (24). Von allen „üblichen“ Verstorbenen waren also nur 2,2 Prozent mit dem Merkmal „Covid-19“ versehen worden.

In einer schweren Grippewelle, die sich über die Welt erstreckt, werden 750.000 bis 3 Millionen Tote in 32 Wochen gezählt (25). Nun sind wir bereits in der 34. Woche und die WHO und die Regierungen lassen weltweit weiter mit Druck und Hysterie Tote zählen, wobei keiner exakt sagen kann, welche Rolle das Coronavirus bei diesen Verstorbenen überhaupt gespielt hat.

Die Panik wird weiter geschürt

Da große Teile der Bevölkerung bereits Immunität erlangt haben (26), werden trotz hunderter Millionen Tests weltweit (27) nicht annähernd alle Personen gefunden, die tatsächlich mit dem Virus bisher in Kontakt gekommen sind — und dabei völlig oder großteils symptomfrei blieben. Wenn man daher in der Logik der Panikmacher die Gesamtzahl der von der WHO gezählten Fälle mit den gezählten Toten, die angeblich an Covid-19 gestorben sind, vergleicht, kommt man weiterhin auf eine weltweit dramatische Sterblichkeitsrate von 3,4 Prozent.

Dies ist eine Zahl, die jedoch keineswegs stimmt, wie viele wissenschaftliche Studien klar belegen (28). Dass diese Zahl völliger Unsinn ist, zeigt sich darüber hinaus zum Beispiel auch, wenn man die Fälle in Deutschland von Juli und August mit den Todeszahlen der beiden Monate vergleicht. Man kommt dann auf eine Sterblichkeitsrate von 0,68 Prozent (29). Und auch die ist aus den schon genannten Gründen noch immer mit Sicherheit viel zu hoch!

Aber das gemeingefährliche Panikdrama wird fortwährend weiter angeheizt. So verfasste nun jemand eine Studie, die belegen soll, wie der Merkur schreibt, dass das „Virus — trotz medizinischen Fortschritts — wohl tödlicher wäre als die Spanische Grippe“ (30). Jeder Grundschüler, der schon gelernt hat zu dividieren, kann berechnen, dass dies blanker Unsinn ist:

Bei der Spanischen Grippe sind laut Wikipedia 27 bis 100 Millionen Menschen — vor allem in der Folge des barbarischen Ersten Weltkriegs — gestorben (31). Die 850.000 dem Coronavirus zugeordneten Toten sind also gerade einmal ein Sechzigstel von 50 Millionen. In dem Artikel werden auch prompt die Millionen in Zehnerpotenzen durcheinander gebracht (32). Aber warten wir ab. Bestimmt wird sich bald ein „Correctiv“ finden, das uns erklärt, dass alles seine Richtigkeit habe und in Kürze die restlichen 49 Millionen Menschen sterben werden, die ständig angekündigt werden, den Panikmachern jedoch nie den Gefallen tun wollen, endlich das Zeitliche zu segnen!

Es ist summa summarum ganz klar, dass jene, die die Vormacht über die veröffentlichten Angstzahlen, über die „Studien“, die Medien und das Geld haben, das Spiel endlos weitertreiben können.

Wir brauchen einen Lockdown der Macht der Milliardäre!

Wenn wir uns den gesamten Sachverhalt anschauen und nun auch gesehen haben, dass sich „falsch positiv“ und „falsch negativ“ keineswegs ausgleichen und wir mit falsch positiven Tests beliebig in Angst und Schrecken versetzt werden können, dass eine machtgierige „Elite“ diesen Umstand auskostet und nebenbei die Existenz von hunderten Millionen sowie die Demokratie zerstört, dann ist klar: Wir brauchen einen Lockdown — aber den richtigen!

Wir brauchen einen Lockdown für Ultra-Milliardäre und ihre Stiftungen, die Einfluss auf Wissenschaft, Institute, Medien und Politik nehmen! Von den Superreichen geht letztlich der in Kauf genommene Sieg des Irrationalismus — zum Zweck der Anhäufung immer größeren Reichtums und Macht — aus. Setzen die 99,9 Prozent der Menschheitsfamilie nicht den Lockdown gegen deren verschwindend kleine Minderheit von 0,1 Prozent durch, wird unser System immer rasanter auf Zusammenbruch getrimmt.

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Es geht darum, weltweit die grundlegenden Regeln der Ökonomie, der Politik und der Gesellschaft neu zu schreiben!

Post Scriptum:

Die amerikanischen Centers for Disease Control (CDC) gaben Anfang September bekannt, dass nur bei 6 Prozent der „Coronavirus-Todesfälle“ als einzige Ursache COVID-19 ausgewiesen wurde (35). N-TV brachte am 31. August 2020 einen Artikel mit dem Titel: „So kann es nicht weitergehen, zu viele positiv Getestete harmlos“ (36), und in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) wurde am 1. September ein Kommentar veröffentlicht, der den Titel trägt: „Kollabierte Kommunikation: Was, wenn am Ende die ‚Covidioten’ recht haben?“.

Ist hier ein „Zurückrudern“ und ein Zusammenbruch des Corona-Panik-Kurses zu erkennen? Es wäre erfreulich, wenn all die Menschen, die konsequent gedacht und protestiert haben, mit ihrem entscheidenden Anstoß dies bewirkt hätten.

Allein, die Vernunft und ein „gutes Leben aller“ werden nicht so ohne Weiteres wiederkehren. Erstens weil es beides schon vorher nicht gegeben hat, nicht für einen Großteil der Menschen auf diesem Planeten, und zweitens weil die Corona-Zäsur Ausdruck eines allgemeinen Zusammenbruchs war und ist.

Bedenken wir nur ein Beispiel: Wird es nun offensichtlich, dass die Lockdown-Maßnahmen der Regierungen falsch waren, dann müssten in einem Rechtsstaat Lawinen von Schadensersatzforderungen auf die Gerichte zurollen (38). Es ist kaum vorstellbar, dass dies so geschehen wird. Da wird wohl eher am Rechtsstaat gedreht werden, als diesen berechtigten demokratischen Forderungen Recht zu geben.

Überhaupt war der „Coronamaßnahmen-Kampf“ der Regierungen ein Kampf gegen eine „Ersatzbedrohung“. Die entscheidenden Bedrohungen — die Spaltung der Menschheit in Superreiche und den Rest in einer Bereicherungsökonomie, die Zerstörung der Biosphäre und der Raubbau an nicht erneuerbaren Ressourcen sowie die Gefahr sich ausweitender Kriegshandlungen vom Sanktionen- und Propagandakampf zu einem dritten Weltkrieg — wurden durch den Scheinkampf gegen den bösen Corona-Weltfeind nur zugedeckt. Wenn nun der Scherbenhaufen der Ersatzbedrohung sichtbar werden sollte, stellt sich mehr denn je die Frage, wie die Menschheit auf einen Pfad gebracht werden kann, wo auch den tatsächlich substanziellen anderen Bedrohungen ernsthaft der Boden entzogen werden kann.

Quellen und Anmerkungen:

(1) Zum Beispiel im Ärzteblatthttps://www.aerzteblatt.de/archiv/214370/PCR-Tests-auf-SARS-CoV-2-Ergebnisse-richtig-interpretieren und: https://www.aerzteblatt.de/archiv/213794/COVID-19-Krise-Falsch-Positiv-Rate-als-Problem
Statistik zum Beispiel: http://jumbo.uni-muenster.de/index.php?id=194 und: https://lifecodexx.com/wp-content/uploads/2017/05/WM-1236-DE-001-PraenaTest-Medizinstatistik-kurz-erkl%C3%A4rt.pdf und: https://www.youtube.com/watch?v=ApxpxEKhpIA&t=929s
Mein Bezirkhttps://www.meinbezirk.at/niederoesterreich/c-lokales/corona-tests-mit-falsch-positiven-ergebnissen-verursachen-massnahmen-ohne-evidenz_a4129710
Mein Bezirkhttps://www.meinbezirk.at/niederoesterreich/c-politik/grosszuegiger-umgang-mit-angeblich-positiven-testergebnissen-auf-corona-infektion-in-oesterreich_a4132281*Rubikon*, Konstantin Demeter, Torsten Engelbrecht: https://www.rubikon.news/artikel/die-nonsens-tests
KenFm, Torsten Engelbrecht: https://kenfm.de/faktenferne-faktenchecker-von-torsten-engelbrecht-podcast/
Mike Hearn: Pseudopandemie: https://blog.plan99.net/pseudo-epidemics-7603b2da839 und: https://blog.plan99.net/pseudo-epidemics-part-ii-61cb05669608
Swiss Policy Researchhttps://swprs.org/fakten-zu-covid-19/
Paul Schreyer: https://multipolar-magazin.de/artikel/faktencheck-fallzahlen
(2) Wenn man nicht weiß, wie viele objektiv krank oder gesund sind, kann man keine endgültige Aussage treffen, wie viele Testergebnisse falsch waren. Denn selbst wenn wir mit 100-prozentiger Genauigkeit ein Virus bestimmen könnten, wüssten wir noch nicht 100-prozentig, wer krank wird. Da der Test herausfinden soll, was man vorher schon wissen müsste, um seine Fehlerquote völlig exakt bestimmen zu können, kann man beispielsweise mit sogenannten Ringversuchen zu einem Näherungswert für „Sensibilität“ und „Spezifität“ kommen.
Hierzu zum Beispiel: https://www.instand-ev.de/ und: Spezifität liegt bei 98,6 Prozent: https://corona-transition.org/IMG/pdf/corona-anfrage-an-das-ges-amt-ohz_bergholz.pdf, und: https://swprs.org/fakten-zu-covid-19/
(3) Auch das RKI schreibt beispielsweise über die PCR-Tests: „Es steht inzwischen eine Reihe von kommerziellen Testsystemen mit hoher Spezifität zur Verfügung.“ https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Vorl_Testung_nCoV.html
In dieser Aussage steckt der klare Hinweis, dass es nur eine „hohe“ Spezifität (wie hoch oder niedrig auch immer) gibt und keine 100-prozentige. Liegt die Spezifität unter 100 Prozent, so ist dies ein entscheidender Faktor für das Entstehen „falsch positiver“ Testergebnisse. In einem Ringversuch wurde die Spezifität auf 98,6 Prozent ermittelt:
Springstein: http://springstein.blogspot.com/2020/05/drosten-test-untauglich-aber-nutzlich.html
und: Rubikon, 27. Mai 2020: https://www.rubikon.news/artikel/der-evidenz-betrug
(4) Vergleiche: https://swprs.org/fakten-zu-covid-19/ und US-Gesundheitsbehörde CDC: https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/hcp/duration-isolation.html
(5) Vergleiche Dr. Drosten im Deutschlandfunk: (https://www.deutschlandfunk.de/neues-coronavirus-diagnostischer-test-aus-berlin-weltweit.676.de.html?dram:article_id=468640)
Dr. Drosten erzählt hier mit eigenen Worten, stolz und auskunftsfreudig, dass sein Test von ihm niemals mit echten Viren geeicht wurde, sondern am Reißbrett — Computer — entstand: „Kein einziges Viruspartikel kam aus China nach Berlin“, sagte er. Und dann weiter: „Wir haben diesen Test Kollegen in China zur Verfügung gestellt, deren Namen ich jetzt nicht nennen kann. Und die haben das für uns getestet und uns gesagt, dass es gut funktioniert.“ Hm… Wissen wir durch diesen „Lackmustest“, was da wirklich im Test angezeigt wird?
Dr. Wodarg (https://www.wodarg.com/) zitiert: „Der Drosten-Test weist SARS-ähnliche Viren nach, die bereits vor Wuhan weltweit existierten. ‚Diese virus-positiven Proben stammten von europäischen Nashornfledermäusen. Der Nachweis dieser phylogenetischen Ausreißer innerhalb der SARS-verwandten CoV-Kategorie lässt vermuten, dass wahrscheinlich alle asiatischen Viren nachgewiesen werden’.“ Siehe hier: https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.3.2000045#html_fulltext
In einem Artikel von Science.lu (https://www.science.lu/de/coronavirus/wie-forscher-ein-neues-virus-untersuchen) stellt die Interviewerin die Frage: „Wie identifizieren Wissenschaftler ein neues ansteckendes Virus wie das Coronavirus?“ Als Antwort bekommt sie zuerst einmal, dass epidemiologische Erscheinungen entscheidend waren! Warum diese Antwort, wenn die Wissenschaft uns doch sagen will: Wir haben genau dieses Virus gefunden und der Krankheit zugeordnet? Eine befremdliche Antwort. Man braucht aber ein eindeutig nachweisbares Virus, sonst hat man eben keines „identifiziert“! In der Folge wird in dem Interview nur allgemein davon geredet, dass man mit dem Elektronenmikroskop Viren darstellen könne und dass „es nun möglich ist, aus einer Viruskultur oder sogar aus der Probe des Patienten in wenigen Stunden die vollständige Sequenz des Virusgenoms zu erhalten.“ Aber niemand scheint zu sagen, dass man bei dieser Untersuchung zuerst das richtige Virus isoliert und gereinigt hat, damit man auch weiß, was man wirklich untersucht hat. Und niemand scheint ein tatsächliches Bild eines Covid-19 verursachenden Virus zu zeigen. Das muss auch einen Laien stutzig machen. Schöne Computerzeichnungen von Viren können reale Abbildungen nicht ersetzen!
Besonders wichtig und umfassend haben diese und andere Problematiken der Viren-Forschung die beiden Autoren Dr. med. Claus Kühnlein und Tristen Engelbrecht in dem Buch „Virus-Wahn“ angesprochen (Emu-Verlag 2006, Neuauflage mit Corona-Problematik 2020). Der emeritierte Professor für Pathologie an der Universität Toronto, Etienne de Harven, sagt zu diesem Buch: „Der Inhalt dieses Buches muss gelesen werden, eilig und weltweit“. Es verwundert natürlich nicht, dass die Propagandamaschine Correctiv, wie andere Medien, bei jeder Gelegenheit Dr. Claus Kühnlein und Tristen Engelbrecht inhaltsleer diskreditiert.
Bemerkenswert ist auch die Frage von Karin Mölling: „Hat unser gesamtes Genom einmal ausschließlich aus Viren bestanden?“ (Karin Mölling: Supermacht Viren, C.H. Beck Verlag, 2015, Seite 164) Bemerkenswert ist diese Frage deshalb, weil sie die sich logisch anschließende Frage aufwirft: „Was sind Viren für Wesen, wenn sie zur Hälfte oder gar in Gänze unser Genom bilden oder gebildet haben?“
(6) Vergleiche auch Paul Schreyer auf Multipolarhttps://multipolar-magazin.de/artikel/faktencheck-fallzahlen
(7) EuroMOMOhttps://www.euromomo.eu/graphs-and-maps/
(8) Vergleiche Dr. Sucharit Bhakdi und Dr. Karina Reiss: Corona Fehlalarm, Goldegg Verlag, 2020, Seite 114 folgende
(9) Die WHO sagt: „Ansteckungen durch asymptomatische Infizierte sind sehr selten.“ https://www.presseportal.de/pm/133833/4620963
(10) Österreichisches Gesundheitsministerium: „Gesamtzahl der jemals positiv getesteten Personen abzüglich genesener und verstorbener Personen. ‚Aktiv‘ bedeutet nicht, dass diese Fälle ansteckend sind.“ https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Dashboard.html
(11) 3.479 von 8,7 Millionen Einwohnern Österreichs ergibt 0,04 Prozent.
(12) Wir könnten auch dreimal so viele annehmen, es würde nicht viel an der Gesamtaussage ändern. Auch wenn wir annehmen, dass 1,2 Prozent der Bevölkerung krank wären (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7417847/), würde das Verhältnis von „falsch positiv“ zu „falsch negativ“ 19.760 zu 240 betragen! Prävalenz: https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4valenz
(13) Das Sentinel-System ist ein Überwachungssystem, das unter der Mitarbeit von hunderten Arztpraxen im ganzen Land funktioniert. Zum Sentinel-System: https://de.wikipedia.org/wiki/Sentinelerhebung
(14) Corona-Transition: https://corona-transition.org/sentinel-meldungen-an-rki-kein-einziger-sars-cov-2-fall-ab-13-april-bis-20-juni
(15) Zitat des RKI: „Aufgrund der geringen Zahl eingesandter Proben ist keine robuste Einschätzung zu den derzeit eventuell noch zirkulierenden Viren möglich.“ Correctivhttps://correctiv.org/faktencheck/2020/08/19/rki-bericht-sagt-nicht-dass-seit-wochen-kein-sars-cov-19-fall-nachgewiesen-wurde
(16) Auch wenn die Spezifität der Tests nicht bei den angenommenen 98 Prozent, sondern einem anderen Wert liegt, ändert dies nichts Grundlegendes an der verheerenden Wirkung der Fehlerquote, die in diesem Artikel dargelegt ist.
(17) Christian Kreiss, KenFm: „Wir lassen Millionen von Menschen verhungern, weil sie sich sonst mit Covid-19 infizieren könnten.“ https://kenfm.de/wirtschaftliche-auswirkungen-der-corona-lockdowns-von-christian-kreiss/
Vergleiche auch die umfassende Eruierung der Umstände und Folgen der Corona-Zäsur im höchst bedeutenden Außerparlamentarischen Corona Untersuchungsausschuss, geleitet von den Rechtsanwälten Antonia Fischer, Viviane Fischer, Dr. Reiner Füllmich, Dr. Justus P. Hoffmann: https://corona-ausschuss.de/
„Systemische Hinrichtung“ meint, dass durch Politik oder durch eine andere Wirkmächtigkeit Systemregeln aufgestellt werden, die letztlich zu einem Zustand führen, in dem Menschen infolge dieser Systemregeln zu Tode kommen. Ein Beispiel, das vielen verständlich sein wird, ist der „Große Sprung nach vorn“ der Chinesischen Revolution, in dessen Folge Millionen von Menschen verhungerten. (https://de.wikipedia.org/wiki/Großer_Sprung_nach_vorn) In der Suche nach einer anderen historischen Analogie könnte man auch auf den Zusammenbruch der Wirtschaft im Russland der 1990er-Jahre und der brutalen Privatisierung unter Jelzin schauen. Dort sank die Lebenserwartung um 4,7 Jahre, was nichts anderes als Millionen von vorzeitig Verstorbenen bedeutete (39).
Welche Faktoren sind es, die „systemische Hinrichtung“ bewirkten und bewirken? Hier eine Auswahl von Hinweis-Beispielen: Kranke, die plötzlich nicht mehr den Dienst eines über Jahrhunderte entwickelten Gesundheitssystems in Anspruch nehmen konnten oder durch Angstmache zu einem solchen Verzicht veranlasst wurden. Selbstmorde, die aus der Perspektivlosigkeit entstanden. Gesundheitsschäden, die aus geringerem Achten auf Gesundheit hinsichtlich Ernährung, Sport, sozialer Kommunikation, rechtzeitiger Behandlung von Mangelerscheinungen und Krankheiten letztlich zu einem früheren Versterben führen werden. Verhungern von Menschen, die keinerlei Vermögensressourcen haben und durch die Umstände oder durch staatliche Gewalt gehindert werden, einem Lebenserwerb nachzugehen.
Ein Beispiel zu den genannten Faktoren ist die Meldung der New York Times, dass 1,4 Millionen zusätzliche Tote durch Nichtbehandlung von Tuberkulose befürchtet werden müssen: https://www.nytimes.com/2020/08/03/health/coronavirus-tuberculosis-aids-malaria.html?fbclid=IwAR3NsN58qiCGilJ48PnTDsX-LydcDsXrqCyIk%E2%80%A6
Eklatant ist, dass vor allem Menschen betroffen sind, die weltweit bisher schon zu denjenigen gehörten, die deklassiert, ausgeschlossen, prekarisiert, extrem ausgebeutet oder missbraucht werden. Hingegen mögen so manche Gutgestellte und Reiche die Zeit der durch die Lockdown-Umstände bedingten Ruhepause als entspannende, geschenkte Urlaubszeit empfunden haben. Es ist bezeichnend, dass erschreckend viele dieser Menschen nicht bemerkten, dass es zugleich die Zeit der Einleitung einer „systemischen Hinrichtung“ unsichtbarer Mitglieder am Rande der Gesellschaft war.
(18) Jens Spahn: https://www.youtube.com/watch?v=iN9QAvtV2hA
(19) Vergleiche: Rubikon vom 23. Mai 2020, Die Todesfalle: https://www.rubikon.news/artikel/die-todesfalle
(20) Kurier vom 5. August 2020: „ ‚Wir haben die Definition von der europäischen Seuchenbehörde. Jeder, der in den vergangenen 28 Tagen mit Covid-19 infiziert wurde, muss als Todesfall angegeben werden’, sagt Franz Allerberger, Gesundheitsabteilungsleiter bei der AGES im Ö1-Morgenjournal.“ https://kurier.at/chronik/oesterreich/ministerium-stellt-zaehlweise-bei-coronavirus-todesfaellen-um/400991600
(21) Corona-Verstorbene: https://data.europa.eu/euodp/de/data/dataset/covid-19-coronavirus-data
Allgemein Verstorbene: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/Tabellen/sonderauswertung-sterbefaelle.html
(22) Die Grafik ist direkt vom Dashboard der WHO entnommen: https://covid19.who.int/region/euro/country/es
(23) Alle Daten über Covid-19-Verstorbene stammen vom Dashboard der WHO (https://covid19.who.int/); die Zahlen über die Bevölkerung von der Weltbank.
(24) Berechnung: 7,7 Milliarden Menschen; Sterblichkeitsrate 0,78 Prozent im Jahr; 11. Januar 2020 bis 1. September 2020 = 234 Tage.
(25) https://t3-web.meduniwien.ac.at/ueber-uns/news/detailseite/2018/news-jaenner-2018/weltweit-bis-zu-650000-influenza-todesopfer-pro-jahr/ und: https://www.ichbinanderermeinung.de/Dokument93.pdf . Wenn man die Zahl von EuroMOMO für die Grippewelle 2014/15 von 430 Tote pro 1 Million auf die Welt hochrechnet kommt man auf 3,3 Millionen Tote weltweit. EuroMOMO-Report für 2014/15: https://www.euromomo.eu/how-it-works/reports-and-publications/
(26) Sucharit Bhakdi in der Fuldaer Zeitunghttps://www.fuldaerzeitung.de/fulda/coronavirus-debatte-thesen-sucharit-bhakdi-karina-reiss-maskenpflicht-mundschutz-kritik-90028917.html
(27) Wikipedia hat mit Veröffentlichung vom 3. September 2020 423.069.371 durchgeführte Tests in 116 Ländern gezählt! https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pandemie/Statistik Rechnerisch wurden also bisher etwa 5 Prozent der Weltbevölkerung getestet.
Rechnet man die Kosten von geschätzten 100 EURO pro Test, so sind in dieser Zeit also 42 Milliarden Euro umgesetzt worden. Mag die Schätzung über den Preis weltweit anders ausfallen müssen, es ändert nichts daran, dass man klar sehen muss, dass mit den Corona-Tests ein unglaubliches Geschäft gemacht wird!

Vergleiche auch Statista.dehttps://de.statista.com/statistik/daten/studie/1105095/umfrage/anzahl-durchgefuehrter-tests-fuer-das-coronavirus-nach-laendern/
(28) Swiss Policy Research: Sterblichkeitsrate liegt bei 0,1 bis 0,5 Prozent. https://swprs.org/fakten-zu-covid-19/ https://swprs.org/studies-on-covid-19-lethality/
(29) 41.842 Fälle und 325 Tote = 0,68 Prozent. Daten von: https://data.europa.eu/euodp/de/data/dataset/covid-19-coronavirus-data
(30) Der Merkurhttps://www.merkur.de/welt/usa-coronavirus-spanische-grippe-sterblichkeit-todesrate-new-york-wissenschaft-studie-zr-90024106.html
(31) Wikipediahttps://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_Grippe
(32) In dem Artikel heißt es: „Die Spanische Grippe von 1918 kostete etwa 5,5 Millionen Menschen das Leben.“ Wie schon zitiert, ist eher von zehnmal so vielen Toten, also von 55 Millionen Verstorbenen auszugehen!
(33) https://avguide.ch/filmrezension/persoenliche-rache-haengt-ihn-hoeher
(34) ORF: https://orf.at/corona/stories/daten/
(35) CDC: Nur „für 6 Prozent der Todesfälle war Covid-19 die einzige erwähnte Ursache.“ https://www.cdc.gov/nchs/nvss/vsrr/covid_weekly/index.htm?fbclid=IwAR34uO23mcISh05Tw68laqeXJdG2ZilIJ_GQ6Pc_jKOn5cFNPvO5Fqf557c#Comorbidities
(36) NT-Vhttps://www.n-tv.de/wissen/Zu-viele-positiv-Getestete-harmlos-article22006224.html?utm_medium=Social&utm_source=Facebook#Echobox=1598893616
(37) NZZhttps://www.nzz.ch/meinung/kollabierte-kommunikation-was-wenn-am-ende-die-covidioten-recht-haben-ld.1574096
(38) Vergleiche die sehr gründlich durchdachte Stellungnahme des Rechtswissenschaftlers Prof. Dr. Martin Schwab von der Universiät Bielefeld in der 13. Sitzung des Corona-Ausschusses ab Minute 3:33:00. https://corona-ausschuss.de/sitzung13/
(39) Die Wirtschaftskrise in Russland ab 1990 hat die Lebenserwartung in diesem Land um 4,7 Jahre herabgesetzt. (https://www.laenderdaten.info/Europa/Russland/bevoelkerungswachstum.php)
Wenn man bezüglich dieser Zahl der gesunkenen Lebenserwartung um 4,7 Jahre davon ausgeht, dass die Lebenserwartung mit anderen wirtschaftlichen Maßnahmen gleichgeblieben wäre, so kann man ebenfalls davon ausgehen, dass diese Wirtschaftskrise 7,8 Millionen Menschen das Leben gekostet hat. Das ist natürlich eine Rechnung, die man nicht überprüfen kann, und die Zahl mag insofern auch nicht stimmen, aber sie ermöglicht uns trotzdem die Abschätzung einer Größenordnung, hinter der sich grausame Schicksale verbergen. Oder glaubt jemand, dass ein Mensch, der an mangelnder gesundheitlicher Hilfe, Mangelernährung oder ähnlichem stirbt oder der sich das Leben nimmt, weil seine Existenz gefährdet wurde, leicht und zufrieden stirbt?

Bertram Burian, Jahrgang 1954, war Lehrer und interimistischer Direktor an einer Wiener Neuen Mittelschule. Er absolvierte ein Hochschulstudium für politische Bildung, war über lange Jahre als Erfinder tätig und lernte als jugendlicher Spät-68er den Marxismus kennen. Er sagt: Die Frage lautet nicht, ob Karl Marx oder Karl Popper recht hatten — sie hatten beide recht und irrten zugleich. De facto geht es um das gute Leben aller als Teil einer intakten Biosphäre. Das heißt eben auch, dass wir eine neue Ökonomie brauchen und vor allem auf das Wohl der 99 Prozent abzielen müssen.

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