Bibel bald verfassungsfeindlich?

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Park Young-Ai (Bild: Screenshot)

Seit geraumer Zeit hetzen Medien und Homosexuelle in Berlin gegen eine aus Korea stammende Christin, die in Schöneberg einen Imbiss betreibt. Die Berliner Staatsanwaltschaft hat nun Ermittlungen wegen des Verdachts auf Volksverhetzung gegen die Wirtin eingeleitet. Der Grund: Bibelverse, die die Frau an den Wänden ihres Lokals aufgehängt hat.

Park Young-Ai ist gläubige Christin und liebt ihr kleines Restaurant, aber noch mehr Jesus Christus. So sehr, dass sie in ihrem Restaurant Bibelverse aufgehängt hat, um ihren Kunden von der Liebe zu Jesus zu berichten.

Das jedoch erregt seit geraumer Zeit bei Medien und der Homosexuellen-Lobby in Berlin mehr als nur Unmut. Denn: Pak hat einen Vers aus dem dritten Buch Moses an die Wand tapeziert, in dem es heißt: „Einem Mann sollst du nicht beiliegen, wie man einem Weib beiliegt; Greuel ist dies (…) jeder, der einen von allen diesen Gereueln tut – die Personen, die sie tut, sollen ausgetilgt werden aus der Mitte ihres Volkes.“

Nun hat die Berliner Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Volksverhetzung aufgenommen und – wie der Anwalt der 71-jährigen Wirtin gegenüber dem Nachrichtenportal idea berichtet – das Lokal durchsuchen lassen. Das Gericht begründete das Vorgehen mit einer angeblich „homophoben und menschenfeindlichen Haltung“. Der Jurist habe Beschwerde eingelegt und auf die Religionsfreiheit verwiesen. Die Bibel sei in Deutschland frei und unzensiert erwerbbar. „Wenn die Bibel aber in Deutschland gelesen werden darf, darf sie auch zitiert werden.“

Wegen der Verse und Psalmen sei sie bereits mehrfach angefeindet worden. Sie könne es verstehen, wenn etwa Homosexuelle einige der Bibelstellen nicht gefielen, so die gläubige Christin in einem Interview mit idea. (SB)

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