Linker Medien-Mob macht sich für den Wahlkampf warm

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Den Feind im Visier (Symbolbold:Shutterstock)

Die Meinungsschlacht und der informelle Wahlkampf sind eröffnet: Noch bevor der faktische Einparteienblock mit Plakataktionen und Kandidatenauftritten für die Bundestagswahl in einem Jahr beginnt, schickt er seine öffentlich-rechtlichen Pioniere ums Rennen und sorgt für Frontenklärung. Weil in Deutschland nur ein stramm linientreuer Links-Kandidat Kanzler sein darf – idealerweise natürlich Angela Merkel in fünfter Auflage – bringen sich die ersten gebührenfinanzierten Journalistendarsteller in Stellung.

Allen voran natürlich Aktivist Georg Restle, „Monitor“-Anchorman und in puncto Einseitigkeit die mit weitem Abstand tendenziöseste mediale Zumutung seit den Zeiten des „Völkischen Beobachters“: Weil Friedrich Merz einen völlig sachlichen, politisch weitgehend wertfreien Post zu Moria auf Twitter abgesetzt hatte (in dem lediglich konstatiert worden war, dass Griechenland die von Deutschland in humanitäts-imperialer Einseitigkeit signalisierte Hilfestellung durch Aufnahme von Lesbos-Flüchtlingen zur Zeit gar nicht wünscht!), schlug der WDR-Mann einen ganz kurzen Bogen zu Merz‘ Aussicht auf die Kanzlerschaft (oder den Aussichten, die sich Restle erträumt):

Herz statt Verstand, Haltung vor Vernunft, Ideologie vor Sachpolitik – das entspricht so ganz der Selbststilisierung von „Journalisten“ wie Restle. Informiert, neutral berichtet und wertfrei dargestellt – zur Ermöglichung eigenständiger Urteilsbildung beim Zuschauer – wird hier überhaupt nichts mehr. Sondern gewertet, vorgeurteilt, bevormundet und moralisiert. Betreutes Denken „at its best“.

So macht sich eine linksgrüne Medien-Meute startklar, die zuverlässige Haltung von Kandidaten zu „sondieren“ und ihnen nicht genehme Personen, die nicht auf Linie sind, schon am Boden zu zerstören, bevor sie gar zu Überfliegern werden könnten.

Derart plump und unverhohlen, wie es ÖRR-Kampagnenjournalisten hier treiben, ist selbst bei loyalen Gefolgsleuten und Masochisten unter ARD-Konsumenten das Toleranzlimit schneller erreicht, als es Restle und seinen Pendants gleichfalls links-oder grün-affinen Kollegen bei den übrigen Sendeanstalten sein kann. Es gilt daher, bevor der eigentliche Wahlkampf startet, andere Kanäle zu nutzen – und sich hierfür sogar, wo notwendig, deren bisher noch relativ hohe „Credibility“ nutzbar zu machen.

Aktuell verheizt deshalb gerade Facebook sein Image-Feigenblatt einer zumindest scheinbaren inhaltliche Neutralität – indem es grüne Wahlkampfthemen zum Teil der vorinstallierten Funktionalitäten und Infoblöcke macht. „Klima-Wandler“ oder gegenüber unvoreingenommenen Fakten aufgeschlossene Nutzer sollen so auf Linie gebracht werden – als quasi letzte Warnung, bevor dann bei andersklingenden Posts die „Faktenfinder“-Kavallerie angeritten kommt und löscht oder zensiert:

(Screenshots:Facebook)

Man beachte hierbei vor allem, wer als seriöse wissenschaftliche Referenzquellen angeführt sind und auf welche Medienveröffentlichungen hier verlinkt wird. Kein Zweifel: Die Verengung der Meinungskorridore wird immer weiter vorangetrieben, indem Meinungen zu Tatsachen und weltanschauliche Axiome zum Teil von Geschäftsbedingungen werden. Nur noch auf Regierungslinie liegende Inhalte, die der „großen Transformation“ in den Fragen Zuwanderung, Klima und Wirtschaftsneuausrichtung förderlich sind, sind erlaubt – und dann auch nur mit Unfehlbarkeits- sprich: „Informations“-Charakter. Der mentale Drill der linken Gesinnungsvektoren ist in vollem Gange. (DM)

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