Rollkommando Gesundheitsamt: Mit Seuchenschutzanzügen Drittklässler zwangsgetestet

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Kein Erbarmen mit den Jüngsten beim Corona-Test (Symbolbild:Imago/Zuma)

Ausgerechnet an einer Waldorfschule, wo anthroposophische Prinzipien, Unversehrtheit und Selbstbestimmung doch so großgeschrieben werden, wurden Kinder einem Corona-Zwangstest unterzogen, ohne dass alle Eltern davon wussten geschweige denn ihr Einverständnis erteilt hätten. Die Kinder waren extrem verstört, weinten und ängstigten sich, als der Trupp des Gesundheitsamtes in Schutzanzügen unerwartet aufkreuzte.

Was sich im ostfriesischen Aurich abspielte, ist leider kein Einzelfall in diesen Tagen – in denen Politik und Behörden wie weite Teile der Gesellschaft kollektiv den Verstand verloren zu haben scheinen, indem sie eine „Pandemie“, die sich in ihrer Gefährlichkeit in NICHTS mehr unterscheidet von immer schon zirkulierenden sonstigen Infektionskrankheiten, insbesondere Influenza (wo es ebenfalls kritische Verläufe gibt), zur nationalen Bedrohung hochjazzen, obwohl es trotz steigender „Neuinfektionen“ so gut wie keine Kranken mehr gibt.

Hätte jemand noch vor keinen sieben Monaten prophezeit, dass  Szenarien wie derartige Zwangstestungen (die das Kindeswohl und die seelische Gesundheit von Schülern massiv zu beschädigen geeignet sind) an Schulen stattfinden würden – derjenige wäre für komplett irre erklärt worden. Doch im Corona-Staat ist es Realität. Wie das Portal „reitschuster.de“ berichtet, hatte das Gesundheitsamt an der Auricher Waldorfschule zum Entsetzen zahlreicher Eltern ohne jede vorherige Benachrichtigung der Sorgeberechtigten agiert. Zwar seien laut dem für die Testaktion verantwortlichen Landkreis Aurich die Eltern aller Schüler der Freien Waldorfschule Ostfriesland vor Beginn der Testreihe informiert worden. Doch zuvor hatte der Landkreis selbst eingestanden, nicht alle Eltern seien informiert worden.

Untragbare Zustände zu Lasten des Kindeswohls

Eine Mutter berichtet, ihr neunjähriger Sohn sei nach der Aktion völlig verstört gewesen. Sie habe von dem Test nichts gewusst, sagte die Frau in einem Interview mit einem regionalen YouTube-Kanal, und berichtete laut „reitschuster.de“ von weiteren aufgebrachten und verängstigten Klassenkameraden. Ein Mädchen habe bitterlich geweint hat, die Kinder waren alle sehr eingeschüchtert. Vor allem dass die Tester „in voller Infektionsschutz-Montur“ erschienen und die Kinder in den Klassen überrumpelten, sorgt jetzt für Ärger.

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Den Kindern wurden ohne ihr Einverständnis und ohne Wissen ihrer Eltern bis zu dreimal Teststäbchen „aus einer milchigen Flüssigkeit ziemlich weit unten in den Hals geschoben“, klagt eine der Mütter, deren neunjähriger Sohn sich später zuhause ständig an den Hals fasste, weil er von dem groben Rachenabstrich noch immer starke Schmerzen hatte. Damit nicht genug: Den 13 betroffenen Kindern bzw. ihren Eltern wurde (natürlich erst nach der Aktion) von der Schule und den Gesundheitsämtlern eröffnet, dass sie nun allesamt in Quarantäne müssten. Diese war allerdings schnell wieder vorbei – da, was auch sonst, „alle Tests negativ ausfielen“, wie der Landkreis Aurich verlautbarte.

Ein Wirbel um nichts also, der möglicherweise ein juristisches Nachspiel für Schule und Gesundheitsamt haben dürfte, und somit nichts anderes ist als ein weiterer Fehlalarm –  wie diese gesamte Pandemie mittlerweile. (DM)

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