MORIA BRENNT! Momentaufnahmen vom 9.9.2020 (Sommerfilms)

0

Stefanou Stamos berichtet Rebecca Sommer auf der Fahrt nach Moria auf Lesvos (griechisch Λέσβος) über die aktuelle Lage auf der Insel nach dem Brand des Migrantenlagers.

Seit dem 8.9.2020 in der Nacht brennt das Moria-Camp.
Am 9.9.2020 war Rebecca Sommer dann vor Ort. Auf Youtube schreibt sie:

„Seit 2 Monaten befinde ich mich auf der Insel Lesvos, das Tor zu Europa für illegale Migration.

Das überhaupt eine derart überbordende Massenmigration zu unserem Kontinent passieren kann, verdanken wir U.N. Zielen, von Agenda 2021 bis hin zur New Yorker Erklärung 2016 (https://www.unhcr.org/57e39d987) und seinen zwei Regelwerken, dem Flüchtlingspakt (https://www.unhcr.org/gcr/GCR_English.pdf) und dem Migrationspakt (https://www.un.org/en/ga/search/view_doc.asp?symbol=A/RES/73/195), die Ende 2018 ohne dem Wissen noch der Zustimmung von den Völkern Europas erarbeitet und verabschiedet wurden. Letzterer unter der Präsidentschaft von? Ja richtig. Deutschland.

In Deutschland wurde mir schon vor Jahren aufgrund von eigenere Beobachtung klar, Hauptdrahtzieher sind aber auch die Asyl&Migrationsindustrie, NGOs und Stiftungen. Die Refugees Welcomeers, die eine Narrative gestrickt haben, nach der selbst hochgradig gewalttätige kriminelle illegale Migranten als zu schützende traumatisierte Kuscheltiere verharmlost werden. Schuld sind immer wir, also privilegierte Weiße mit unserem systemischen Rassismus und dementsprechend bösen Taten. Eine unserer bösen Taten – dass sich in ganz Europa immer mehr Stimmen regen, die eine weitere Migrationsflut mit all seinen sicht- und spürbar negativen Folgen nicht weiter hinnehmen wollen.

Da nützt kein diskutieren, mit den zwar ebenfalls bleichhäutigen, aber hochgradig ideologisierten Landsleuten.

Ich war sowohl als Ehrenamtliche im Aufnahmelager Moria tätig als auch investigativ unterwegs, um mir ein genaues Bild von den Lage zu machen. Ich wollte genau wissen, was all diese NGOs wirklich tun, viele davon aus Deutschland. Das sind Geschichten, mein lieber Schwan. Aber darüber berichte ich später.

Der eigentliche Grund meines hierseins ist aber folgender:
Ich kam in Solidarität mit den Insulanern. Und weil ich mein eigenes Land retten will. Denn hier fängt u.a. alles an, in Sache Asyl & Migration und Europa.
Für mich wurden die Insulaner von Lesvos zu Hellenischen Helden, als die ganze Insel als auch die Nachbarinsel Chios Anfang des Jahres aufstand in Protest, jung und alt, links und rechts, Olivenbauer oder Geschäftsinhaber, und den Bau weiterer Riesenaufnahmelager verhinderten. Wie auch bei uns in Deutschland, entschieden von da oben, ohne den “Free, prior and informed consent” der Bevölkerung.
Kurz darauf, aber auch m.M.n. deshalb, wurde der Evros gesperrt, Erdogan leitete die Massen um und schickte eine „Alhamdullilah- Migrationsarmee“, es ward wie Krieg am Evros. Wir alle klebten an den Nachrichten und sahen uns fassungslos ob der Gewalt die von den “Flüchtlingen” ausging, das Szenario in zig Videos an.

Dann kam Corona.

Nun, seit Mitte Juli bin ich also hier. Reiste von Dorf zu Dorf, u.a. auch um mein Wissen als langjährige Völkerrechtsadvokatin und eheml. Zivilbevölkerungsvertreterin innerhalb des UN Systems, mit den Leuten von Lesvos zu teilen. Ich habe also über UN Ziele und EU Agendas aufgeklärt und die Dokumente dazu zur Verfügung gestellt.
Einige dieser Ziele sind in die historische Inseldeklaration „We, the People of Lesvos“ eingeflossen, die man hier auf Deutsch lesen kann (http://people-of-lesbos.simplesite.com/446964830). Diese Erklärung, mit Forderungen und Lösungsvortschlägen und einer Zusammenfassung der Inselgeschichte seitdem Lesvos von Migration geflutet wird, wurde noch kurz vor dem Grossbrand in Moria an die EU, UN und Griechenlands Regierung eingereicht. Da liegt sie jetzt, schwer verdaulich, weil so was ist nicht gewollt von denen da oben. Die arbeiten lieber mit eingereichten Dokumenten der Refugee Welcome Industrie, wo Flucht und Migration nicht mehr getrennt werden soll.“

 

Video © Rebecca Sommer, Sommerfilms
(Quelle)

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram