Gaga-Experten fordern 10 Euro Innenstadt-Maut für Anwohner pro Tag und Auto – gegen Staus

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Stau bei München (Foto:Imago)

Der Erfindungsreichtum zur weiteren Pervertierung all dessen, was einmal als „normales, unbeschwertes Leben“ empfunden wurde, ist in Deutschland grenzenlos. Die durch Pandemie, immer mehr Kontrollen und Verbote sowie ideologische Generalpläne schon dauerdrangsalierte Bevölkerung muss täglich neue Zumutungen ertragen. Neueste „Verheißung“: Eine Zwangsmaut von täglich bis zu 10 Euro für ausnahmslos alle Autofahrer, also auch für Anwohner – getarnt als „Anti-Stau-Gebühr“.

Mit dieser irren Idee wollen Ökonomen des unter Hans-Werner Sinns Präsidentschaft noch ernstzunehmenden, heute zum linksspinnerten Thinktank mutierenden ifo-Instituts den „verstopften Innenstädten“ beikommen, welche die Bewohner „nicht nur Zeit, sondern auch viel Geld“ kosteten. Durch die Zwangsgebühr für jedes Auto, von der nicht einmal Anlieger und Citybewohner ausgenommen sein sollen, wird im Prinzip eine Maut für Innenstädte erhoben – auch wenn die Forscher um den Wirtschaftswissenschaftler Oliver Falck diesen Begriff vermeiden.

Wie die „Welt“ berichtet, hat der Leiter des Münchener ifo-Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien am Beispiel der Münchener Innenstadt in einer Studie untersucht, wie eine „Anti-Stau-Gebühr“ aussehen könnte – und gelangte zu der bahnbrechenden Erkenntnis, dass durch Verteuerung des Individualverkehrs das automobile Verkehrsaufkommen zurückgeht.

Sozial unausgewogener Humbug

Welche Überraschung: Um das zu wissen, braucht man allerdings weder Volks- noch Betriebswirtschaft zu studieren. Die von den Grünen immer wieder in die Debatte geworfene Verdoppelung des Spritpreises, am besten noch bei gleichzeitiger Abschaffung der Pendlerpauschale, führt auch schlagartig zur Senkung des Autoaufkommens.

Allerdings nicht bei denen, die die ausladendsten, dicksten und sprintintensivsten Schlitten fahren – denn denen ist die Verteuerung des Autofahren reichlich schnuppe, und sie freuen sich umso mehr, die leeren Straßen für ihre Statussymbole zu haben, während die aufs Auto zwingend Angewiesen es sich nicht mehr leisten können. Auf Kosten der Normalbevölkerung die Stausituation in deutschen Innenstädten zu senken, ist daher nichts als eine weitere sozial unausgegorene Theorie vom Reißbrett, mit der akademische Volksbeglücker einmal mehr meinen, Regulierung durch Abzocke zu erreichen. (DM)

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