Deutsch-irakischer Islamist von Stolberg: Nicht der erste Messerangriff

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(Symbolbild: Shutterstock)

Wie oft muss man in Deutschland eigentlich Menschen abstechen, bis die Justiz sich irgendwann bequemt, Haftbefehl zu erlassen? Der islamistische Gefährder Diyako G., sogenannter „Deutsch-Iraker“, der in der Nacht zu Sonntag in Stolberg (NRW) einen 23-jährigen mit einem Messer lebensgefährlich verletzt hatte, kam wegen jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung in Haft – aber nur, weil er schon einmal zugestochen hatte.

Es ist eine in doppelter Hinsicht verstörende Meldung, mit der „Bild“ zum Thema aufmacht: „Islamist stach schon einmal zu!“ Denn erstens bedeutet dies ja wohl, dass ein islamistischer Gefährder im besten Deutschland aller Zeiten nach erfolgter Messertat weiterhin auf freiem Fuß sein konnte. Und zweitens, dass er auch nach der neuerlichen Tat nur wegen „Wiederholungsgefahr“ in U-Haft genommen wurde – ansonsten womöglich nämlich nicht einmal das.

Mit IS-Grußgeste: Der deutsch-irakische Messertäter von Stolberg (Screenshot:Bild)

Vielleicht sah sich die Staatsanwaltschaft auch genötigt, auf diese Umstände hinzuweisen, weil der eine oder andere Gutmensch womöglich empört auf die Nachricht von der Festnahme des IS-Anhängers reagiert hätte – war doch der Vater des Opfers von Sonntag doch auf einem AfD-Werbeplakat für die NRW-Kommunalwahlen abgebildet gewesen. Klar, dass es sich somit also um gar keinen Anschlag, sondern um ein „Zeichen gegen Rassismus“ dieses Kulturbereicherers gehandelt haben muss. Und das „Allahu Akbar“, das Diyako G. während er Tat ausstieß, war ein Schrei nach Frieden und Toleranz. (DM)

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