Wehrbeauftragte Högl: Geld für Gesinnungs-Stasi statt für bessere Ausstattung der Truppe

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Wehrbeauftragte Högl schwingt große Worte - wie üblich nicht zum Nutzen der Truppe (Foto:Imago/photothek)

Keine drei Monate im Amt, da zeigt die Wehrbeauftragte der Bundeswehr, die gänzlich materie- und fachfremde Nicht-Wehrexpertin Eva Högl (SPD), was sie als ihre eigentliche Aufgabe sieht: Durchmusterung und anschließende Säuberung der Streitkräfte von politisch unzuverlässigen Subjekten. Da verwundert es nicht, dass sie mehr Geld für bessere (und funktionierende) Waffen fordert oder für bessere Ausrüstung der Truppe – sondern zusätzliches Personal für Sicherheitsdienste und Ermittlungsbehörden, um auf Facebook und Twitter die eigenen Kameraden auszuspionieren.

Beides sei unerlässlich im internen „Kampf gegen den Rechtsextremismus“ so Högl. Praktischer Nebeneffekt:Der wahnhafte Kampf gegen das rechte Phantom in der Bundeswehr lässt sich ideal mit der ewigen Leib- und Magenforderung sozialistischer Apparatschiks kombinieren, die für immer mehr Staat, immer mehr Bürokratie und immer mehr öffentlich alimentierte (vom Staat und damit von den Groko-Parteien abhängige) Planstellen eintreten.

„Die Dienste brauchen nicht unbedingt mehr Kompetenzen, sondern vor allem mehr Personal“, so Högl dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland„: Gemeint ist damit vor allem die Aufstockung der Schnüffel-Stäbe, die die virtuellen und angeblich informellen suspekten „Netzwerke“ ausheben sollen, von deren Existenz Högl ebenso überzeugt ist wie die Regierungsmatrone Annegret Kramp-Karrenbauer, die unrühmliche CDU-Verteidigungsministerin. Die Wehrbeauftragte hat schon einen Plan, wo die noch gar nicht eingestellten Spürhunde zu schnüffeln anfangen sollen: „Schon auf Facebook und Twitter ist viel Material für den MAD. Nötig sind bessere Gehälter, um die besten Leute gewinnen zu können.“

Widerlicher Generalverdacht gegen eigene Soldaten

Außerdem müssten, so Högl laut „dts Nachrichtenagentur“, jegliche „Verdachtsfälle schneller aufgeklärt“ werden: „Die Verfahren dauern zum Teil sehr lange. Da ist noch Luft nach oben.“ Auch hier müsse – was auch sonst – möglicherweise beim Personal aufgestockt werden. Verbessert werden müsse zudem „die psychologische Betreuung von Soldaten“, denn eine gute Einsatznachbereitung sei sehr wichtig. Hier dürfte es allerdings weniger um posttraumatische Belastungsstörungen gehen als vielmehr um die passende Gehirnwäsche: Wankelmütige oder verunsicherte Soldaten sollen nicht zu Opfern „rechter Rekrutierungsversuche“ werden.

So hätte, findet Högl, die Elitetruppe Kommando Spezialkräfte zwar etwa gute psychologische Betreuung, böte ihren Angehörigen bisher aber keine Therapiemöglichkeiten: „Das zu verbessern ist wichtig.“ Für den Fall der Beschaffung bewaffneter Drohnen, die sie befürworte, müssten auch deren Piloten gut betreut werden. Welch eine sagenhafte Verirrung dieser Parlamentsbeauftragten für die deutschen Streitkräfte: Wohl ausnahmslos jeder Elitesoldat des KSK würde es lieber sehen, wenn die – von AKK Ende Juli in einem Akt beispiellosen unfähig-unsinnigen Aktionismus auf dubiose Anschuldigungen hin angeordnete – Auflösung der 2. Kommandokompanie sofort rückgängig gemacht würde. Das wäre allemal für die Moral der Truppe und für Deutschlands Sicherheit hilfreicher, als Psychodocs und Stasi-Spitzel für soziale Medien anzuheuern. (DM)

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