Kriegt die keine Jobs mehr? Anke Engelke schämt sich für ihre früheren Shows

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Foto: Anke Engelke (über dts Nachrichtenagentur)

Um zu wissen, was in dieser geisteskrank gewordenen Gesellschaft mittlerweile lost ist, braucht es manchmal nur sehr wenig. So wie diese Meldung hier:

Anke Engelke blickt angesichts der aktuellen Debatten um Rassismus und Diversität kritisch auf einige ihrer früheren Sketchrollen, etwa auf die Figur der Ricky, die ihr in der „Wochenshow“ in den Neunzigern den Durchbruch brachte. Diese würde sie heute so nicht mehr spielen, sagte Engelke dem „Spiegel“. Sie würde sich nicht mehr dunkel schminken lassen.

„Und ich würde viele `Ladykracher`-Figuren nicht mehr spielen, zum Beispiel keine Asiatinnen mehr. Ich bin heute nicht empört über mich, aber traurig, dass ich damals nicht gesehen habe, dass das nicht in Ordnung ist.“ Vorgeschaltet müsse immer die Frage stehen: „Wann entstand das und in welchem historischen Kontext? Genauso viel Gewicht muss dann aber die rein subjektive, emotionale Einschätzung der Menschen haben, die von diesem bestimmten Wort oder von diesem Witz betroffen sind.“

Ist das peinlich, ist das armselig, ist das beschämend. Der einst freie Humor verkümmert zusehend zu einer ideologisch verklemmten Kleinkunst.

Kann aber natürlich sein, dass Frau Engelke keine Aufträge mehr kriegt, weil die Auftraggeber selbst alle geisteskrank geworden sind. (Mit Material von dts)

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