Der größte Crash aller Zeiten steht bevor: Deutschland auf dem Weg zum Entwicklungsland

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Deutschland in wenigen Jahren? (Foto:Imago/HindustanTimes)

Es ist die nächste Hiobsbotschaft aus der deutschen Wirtschaft, von der viele Bürger, die in den letzten Wochen wieder zur Tagesordnung oder zur „neuen Normalität“ übergegangen sind, annehmen, sie sei wieder auf gutem Wege oder gar zum Vor-Corona-Zustand zurückgekehrt: Auch bei der Volkswagen-Tochter MAN, einem der weltweit führenden Hersteller von LKW und Bussen, werden massenhaft Stellen abgebaut – in Deutschland und Österreich alleine in den nächsten drei Jahren rund 9.500. Es sind nur erste, vereinzelte Tropfen des heraufziehenden Monsuns.

So wie sich die wenigsten klarmachen, dass bei rund fünfeinhalb Millionen Kurzarbeitern (die zu den auf 2,6 Millionen angestiegenen Arbeitslosenzahlen strenggenommen noch dazuaddiert gehörten) von einer Erholung am Arbeitsmarkt vier Monate nach Ende des Lockdowns lange keine Rede sein kann, so realisieren sie nicht, dass die künstlich verschobene Pleitewelle noch jede Menge sozialen Sprengstoff bereithalten wird – wenn nämlich im Verhältnis noch mehr Jobs auf der Kippe stehen als in den USA. Während sich dort die Beschäftigung aufgrund flexibler Arbeitsgesetze schnell wieder erholen wird, wird die Rezession in Deutschland mit seinen verkrusteten und überregulierten Strukturen Auswirkungen auf Jahrzehnte haben.

Jetzt kommt es, wie Olaf Gersemann in der „Welt“ bitter konstatiert, wahrlich Schlag auf Schlag: Schaeffler will weitere 4400 Stellen in Europa abbauen, bei 12 von 14 betroffenen Standorte in Deutschland. Bei Continental wackeln 13.000 deutsche Arbeitsplätze. Bereits bekannt, verdaut, verdrängt sind die Jobeinbußen bei Lufthansa, bei TUI, bei Adidas, bei Mercedes-Benz im ebenfalls oberen vier- bis satten fünfstelligen Bereich – von den hunderttausenden wegfallenden Stellen alleine im Zuliefererbereich der Automobilindustrie, die bereits vor der Pandemie auf der Kippe standen, ganz zu schweigen. Und dies alles sind nur die überwiegend hochqualifizierten Jobs. Nicht berücksichtigt sind Millionen Beschäftigte in Gastronomie, Einzelhandel, Veranstaltungsgewerbe, Mittelstand und Dienstleistungen, die demnächst stempeln gehen dürfen.

Mit Blindheit geschlagen

Wer wollte, konnte sich bisher einlullen lassen„, schreibt Gersemann. Lügen wie die Altmaiers aus den Anfangstagen der Krise, dass durch Corona idealerweise „kein einziger Arbeitsplatz“ verlorengehe, folgen zweckoptimistische amtliche Verlautbarungen im Wochentakt, wie zuletzt etwa die des staatlichen Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, „die Lage am Arbeitsmarkt“ würde sich „weiter stabilisieren“. Es sind weltfremde Ammenmärchen, die vor allem deshalb geglaubt werden, weil die Funktionäre und Politiker, die sie in die Welt setzen, selbst Teil des fetter werdenden Wasserkopfes namens Öffentlicher Dienst sind – und weil die Journalisten, die sie verbreiten, mehrheitlich aus Zwangsgebühren bezahlt werden. Beide Gruppen sind von der Gemeinschaft alimentiert und somit selbst überhaupt nicht materiell von der Krise betroffen, deren Auswirkungen sie schönreden.

Selbst bei einer radikal unternehmerfreundlichen und marktliberalen Politik wäre es ein Ding der Unmöglichkeit, die eingetretenen Schäden ungeschehen zu machen. Doch Deutschland setzt bekanntlich noch einen drauf – und widmet sich mitten in der Coronakrise mit Hingabe ideologischen Spinnereien und grünen Zukunftsprojekten, die nur mit extremem Zentralismus, Dirigismus und planwirtschaftlicher Härte durchführbar sind und die Wirtschaftskraft weiter schwächen werden: „Green Deal“-Klimapaket; Energiewende; Corona-Hilfsfonds. Und die weiterhin ungebremste Aufnahme von Problem- und Elendsmigranten, die den Rechts- und Sozialstaat aus den Angeln hebt.

Der einzige Generator, der diesen ganzen Umverteilungs- und Transformierungsirrsinn finanzieren soll, ist die deutsche Wirtschaft – und diese wird ramponiert, geschröpft, zerschlagen. Doch es ist dasselbe wie mit den deutschen Vermögen und Sparguthaben, die durch Fortsetzung der EZB-Nullzinspolitik, durch Corona-bedingt erhöhte Erbschaftssteuer, anstehende Sonderabgaben oder demnächst auch durch die bereits herbeigetrommelte Vermögenssteuer enteignet und vernichtet werden: Was erst einmal abgeschmolzen und verfrühstückt ist, ist unwiederbringlich verloren. Wenn die Kuh geschlachtet ist, ist nichts mehr mit Melken. Dann ist zuerst der Wohlstand weg und dann auch die Sozialleistungen, die man in die ganze Welt schütten könnte, um seinen planetaren Retterkomplex auszuleben. (DM)

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