Deutschland, deine Journalisten: Neuer Tiefpunkt im Trump-Bashing erreicht

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Donald Trump (Bild: shutterstock.com/Von Evan El-Amin)

Was sich „t-online“ mit dem Abdruck eines erneuten Hass-Pamphlets unter der Tarnkappe einer politischen Kolumne des Autors Georg Streiter gestern Abend leistete, markiert einen vorläufigen Tiefpunkt des deutschen Journalismus: Mit platten, voreingenommenen und bodenlos vermessenen Invektiven wird unter Berufung auf den Kronzeugen Bob Woordward die nächste Kampagne gegen Trump geritten.

Schließlich soll der US-Wahlkampf, so scheint es seit Monaten, ja hierzulande in Deutschland und nicht in den USA entschieden werden. Deshalb entdecken immer mehr deutsche Campagneros und „journalist-turned-activists“ ihre wahre Berufung als Wahlhelfer Joe Bidens – und betreiben ein pro-demokratisches Canvassing über die Gosse. Auch Streiter, der bei „Bild“, „Express“ und „Hamburger Morgenpost“ die hohe Schule der verbalen Tiefschläge gelernt hat, lässt sich da nicht lumpen:

Der fragliche Beitrag auf t-online (Screenshot:t-online)

 

Dabei dürfte es sich nicht nur um die mit Abstand primitivste und unterkomplexeste Schlagzeile eines „seriösen“ Mediums handeln, die in einer Überschrift den Niedergang des deutschen Journalismus versinnbildlicht. Streiters dümmlicher Antiamerikanismus macht denn auch nicht vor der unreflektiert-verkürzten Wiedergabe von Inhalten aus dem Buch „Rage“ von Watergate-Legende Bob Woodward nicht halt, die zu dessen Einschätzung als „Skandalbuch“ führten – darunter etwa solche  haarsträubenden Thesen wie die, dass Trump „die Presse ausgeschaltet“ habe, oder dass Trump Corona „verharmlost“ habe (zu einem Zeitpunkt übrigens, zu dem niemand die Gefahr mehr kleinredete und verharmloste als die deutsche Bundesregierung).

Dieser Artikel ist wieder eine jener Veröffentlichungen, von denen man sich als um sein Land besorgter Deutscher nur wünschen kann, dass sie nicht im Pressespiegel des Oval Office oder des State Departement landen mögen: Denn genau diese Art von Provokationen und Beleidigungen verstärken die Zweifel der US-Regierung am Sinn einer weiteren Truppenpräsenz in Deutschland.

Noch ein paar mehr dieser unterirdisch-dümmlichen Provokationen der deutschen Haltungsmedien – und sie haben ihr (gemeinsam mit Linksextremen, Reichsbürgern und Neonazis) insgeheimes Ziel erreicht, die verhassten Ami-Besatzer endlich zum Abzug getrieben zu haben. Auf dass Deutschlands militärische Wehrlosigkeit umso klarer hervortreten möge. (DM)

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