Wer hätt’s gedacht: Linksgrüne Unterwanderung von Polizei und Verfassungsschutz in Berlin

0
Berlin-Grüner Benedikt Lux freut sich über linientreue Sicherheitsbehörden des Linksstaats (Foto:Imago/Zeitz)

Selten sprachen die Strategen des rot-rot-grünen Gesellschaftsexperiments in Berlin offener und schonungsloser über ihre zersetzenden und klandestinen Ziele, den Regierungs- und Verwaltungsapparat, dabei insbesondere die Sicherheitsbehörden, auf „Vordermann“ zu bringen (und eigene Kader in Schlüsselpositionen unterzubringen, um den ideologischen Staatsumbau durchzusetzen), als in einem aktuellen Interview.

Im alt/neo-sozialistischen Meinungsblatt „Neues Deutschland“ durften sich die „Innenexperten“, sofern dieser Begriff überhaupt hier anwendbar ist, von SPD, Linken und Grünen – Frank Zimmermann, Niklas Schrader und Benedikt Lux – über ihre Vorstellungen der politischen Entwicklung Berlins ausbreiten und dabei ihre Sicht auf Polizei, Krawalle, “Rigaer-94″, „strukturellen Rassismus“ und innere Sicherheit darlegen. Das Ergebnis war eine schamlose, von der linientreuen Redaktion durch keine störende kritische Rückfrage unterbrochene Selbstbeweihräucherung und Verteidigungsrede, die die eklatante Erosion des Sicherheitsgefühls der Bürger in der Hauptstadt ins Reich der Legende verwies und als eine Art taktische Erfindung der Opposition abtat, die sich seit Formierung des R2G-Bündnisses darauf eingeschossen habe, den Senat über dieses Thema „zu treiben“.

Schrader unterstellte der Polizei dreist, wenn auch in anderen Worten, dasselbe wie taz-Hetzerin Hengameh Yaghoobifarah oder „Antifa-Esken“ von der SPD: Es gäbe eine „Regelmäßigkeit von Fällen, in denen Beamtinnen oder Beamte rechtsextremistisch aktiv oder sogar straffällig geworden sind… alle paar Monate haben wir so einen Fall.“ Es sähe deswegen sehr danach aus, „dass wir ein strukturelles Problem haben“. Woraufhin der Karrieregrüne Lux in rabulistisch-anmaßenden Verrenkungen versuchte, den Befund des „strukturellen Rassismus“ zu einer deutschen Banalität zu erklären: „Jeder Mensch hat Vorurteile, Abneigungen gegenüber bestimmten Gruppen. Eine schlimme Form ist der Rassismus. Deswegen halte ich es auch für keinen schlimmen Befund, dass die Berliner Polizei strukturell rassistisch sei.

Buch Christian Jung Die Staats-Antifa
Christian Jung – Die Staats-Antifa – Kopp Verlag – 19,99 Euro

Agenda der Säuberungen

So unterirdisch geht es auf drei Seiten weiter – wobei der eigentliche Kracher mit Sprengkraft in dem Dreigespräch fast untergeht: Ganz unumwunden gibt Benedikt Lux zu, dass es tatsächliche eine Agenda gibt, in Polizei und Verfassungsschutz linksgrüne Apparatschiks und Gewährsleute zu installieren. „Wir haben die gesamte Führung fast aller Berliner Sicherheitsbehörden ausgetauscht und dort ziemlich gute Leute reingebracht. Bei der Polizei (…) und auch beim Verfassungsschutz. Ich hoffe sehr, dass sich das in Zukunft bemerkbar macht.

So soll die politische „Zuverlässigkeit“ dieser Schlüsselbehörden gewährleistet werden – was nicht nur das für Linksautonome, Drogendealer und Clankriminelle äußerst zurückhaltende, fast respektvolle Verhalten der Ordnungskräfte erklärt, sondern auch die anhaltenden Attacken gegen angebliche rechte Seilschaften: Die Säuberungen sind in vollem Gange. Und „bemerkbar“ macht sich die Infiltration und Unterwanderung längst. (DM)

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram