Wenn sie sich wieder selbst feiern: Drosten erhält den Deutschen Radiopreis

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Christian Drosten (Bild: Pressebild Deutscher Radiopreis)

Er ist der Shootingstar der Corona-Hysterie: Der Haus- und Hofvirologe der Merkel-Regierung, Christian Drosten. Es vergeht nahezu kein Monat, in dem der „Godfather of Corona“ nicht irgend einen Preis verliehen bekommt. Gestern wurde er mit dem „Deutschen Radiopreis“ geehrt. Gestiftet wird das Ding vom öffentlich-rechtlichen ARD. Drosten bekam ihn für sein „Mitwirken“ beim öffentlich-rechtlichen Sender NDR im „Info-Podcast Coronavirus-Update“. Ob irgendjemandem diese peinliche Selbstinszenierung noch ernst nimmt?

Drosten sei es gelungen, „komplexe naturwissenschaftliche und epidemiologische Zusammenhänge allgemeinverständlich darzulegen“, hieß es in der Begründung des Sonderpreis-Beirats. Drosten habe die Zuhörer mit dem Podcast „auf eine spannende Entdeckungsreise zum Virus“ mitgenommen. Drosten habe dabei populär erklärt, ohne populistisch zu werden, habe sich aufgrund neuer Erkenntnisse auch korrigiert und auf Trennung zwischen Politik und Wissenschaft bestanden. Das habe ihn zur „zentralen Stimme in der Pandemie“ werden lassen.“

Wie vertrauenswürdig, wie kritisch und unabhängig beim „Deutschen Radiopreis“ über die Preisträger entschieden wird, erklärt sich beim Blick „hinter die Kulissen“: „Gestiftet“ – sprich bezahlt – „wird der deutsche Radiopreis von den Hörfunkprogrammen der ARD, des Deutschlandradios und den Privatradios in Deutschland“. Zu den Kooperationspartnern zählen das Grimme-Institut – benannt nach dem Generaldirektor des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR) – in Marl. Hier sind die Gesellschafter: der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV), die Filmstiftung Nordrhein-Westfalen, der WDR, das ZDF, die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen. Des Weiteren fließen Gelder der Freien und Hansestadt Hamburg, der Radiozentrale (eine gemeinsame Initiative von öffentlich-rechtlichem und privatem Rundfunk), sowie der Radio-Vermarkter AS&S Radio GmbH und RMS. Die Federführung des ganzen Preisspektakels liegt – wen wundert es noch – beim öffentlich-rechtlichen Norddeutschen Rundfunk, dem NDR.

Der stolze Preisträger Drosten zeigt sich total überrascht, da er erst sehr kurzfristig von seinem Preis – den er vorher nicht kannte – erfahren habe. Der ganzen Selbstbeweihräucherung setzt Merkels Leib-und Magen-Virologe noch die Krone durch seine Behauptung auf: „Ich bin ja kein Medienmensch.“

Folgende „Ehrungen“ wurden dem Nicht-Medienmenschen Drosten im Corona-Jahr 2020 stakkatoartig zuteil:

  • 2020 wurde Mr. Corona von der DFG ein einmaliger Sonderpreis für „herausragende Kommunikation der Wissenschaft in der Covid19-Pandemie“ des Communicator-Preises zuerkannt. Der Sonderpreis ist mit 50.000 Euro dotiert.
  • Dann der benannte Grimme Online-Award für den NDR-Podcast „Das Coronavirus-Update“. Er erhielt sowohl den Preis der Jury als auch den Publikumspreis.
  • Ebenso heimste Drosten den „KlarText Sonderpreis für Wissenschaftskommunikation“ der Klaus Tschira-Stiftung für „außerordentliches Engagement im gesellschaftlichen Dialog über Wissenschaft“ ein.
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