Der Staat als räuberischer Erpresser: Linnemann – Können nicht allen Unternehmen helfen

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Erpressung (Bild. Shutterstock.com/Von Motortion Films)Erpressung (Bild. Shutterstock.com/Von Motortion Films)

Es wird so kommen, wie viele befürchtet hatten. Große Konzerne wie Lufthansa und Tui werden mit Hilfe der Steuergelder am Leben gehalten, der Mittelstand, die Selbstständigen, die Künstler, die Gastronomie und die kleineren dürfen elendig krepieren:

Nach einer Demonstration der Veranstaltungsbranche in Berlin hat der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Carsten Linnemann (CDU), deutlich gemacht, dass nicht alle Firmen staatliche Unterstützung erwarten können: „Entscheidend ist, dass wir Unternehmen unterstützen, denen es vor der Krise richtig gut ging, die innovativ sind, die jetzt sich auch umstrukturieren. Firmen, denen es bereits vor der Krise schlecht ging, können wir jetzt kaum helfen, weil wir dann vielen helfen, die sowieso in die Insovlenz gehen“, sagte Linnemann, der auch Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion ist, am Mittwoch im ARD-Mittagsmagazin. Diese Gratwanderung sei schwierig, aber notwendig.

Die Veranstaltungsbranche erleidet seit Ausbruch der Corona-Pandemie massive Umsatzverluste. Viele Veranstalter sehnten sich vor allem nach einer Perspektive, so der CDU-Politiker. „Ich freue mich über Bürgermeister und Landräte, die Veranstaltungen unter Corona-Bedinungen und Hygiene-Vorschriften erlauben, damit die Veranstalter schon mal eine kleine Perspektive haben“, sagte Linnemann.

Was für ein Zyniker, denn Linnemann weiß, dass kein Veranstalter unter Corona-Bedingungen und Hygiene-Vorschriften überleben wird – das machen nämlich die Kunden und Gäste nicht mit und das betrifft auch die anderen Branchen.

Nein, wichtig ist der Hinweis auf „Umstrukturierung“. Der Staat mischt sich nämlich ab sofort in die Wirtschaft ein, indem er über Leben und Tod einzelner Branchen bestimmt: Entweder ihr macht das so, wie wir das wollen, oder es gibt kein Geild.

Räuberische Erpressung hat man das früher genannt. (Mit Material von dts)

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