Janine Wissler – eine Radikal-Trotzkistin demnächst an der Spitze der Linken

0
Extreme Genossinnen: Susanne Hennig-Wellsow (Bild: Ralf Roletschek ; siehe Link; CC BY-SA 3.0 de)   - Janine Wissler (Bild: Martin Kraft; siehe link; CC BY-SA 3.0
Extreme Genossinnen: Susanne Hennig-Wellsow (Bild: Ralf Roletschek ; siehe Link; CC BY-SA 3.0 de)   - Janine Wissler (Bild: Martin Kraft; siehe link; CC BY-SA 3.0)

Die hessische Linken-Fraktionschefin Janine Wissler, die für das Amt der Bundesvorsitzenden der SED-Nachfolgepartei kandidiert, hat sich von zwei – von den Mainstreammedien verharmlosend als „umstrittene parteiinternen Gruppierungen“ bezeichnet – zurückgezogen. Dass der Rückzug der Hardcore-Kommunistin reinen taktischen Charakter hat, dürfte ebenso klar sein, wie die Tatsache, dass Wissler ihr gefährliches Gedankengut nicht an der Garderobe des Plenarsaals abgeben wird. Wann ihre Doppelspitzen-Genossin, die Blumenstraußwerferin Susanne Hennig-Wellsow, ihren Austritt aus der linksextremistischen „Roten Hilfe“ erklären will, ist noch nicht bekannt.

„Ich bewerbe mich als Parteivorsitzende, da ist es üblich und richtig, die Unterstützung und Mitgliedschaft in innerparteilichen Strömungen und Zusammenhängen zu beenden“, so Wissler gegenüber „Zeit-Online“. Das gelte in ihrem Fall für die Sozialistische Linke, die Bewegungslinke und Marx21.

Sowohl die Sozialistische Linke als auch Marx21 werden vom Verfassungsschutz beobachtet. Marx21 zusammen mit ihrem gleichnamigen, vierteljährlich erscheinenden Magazin ist eine trotzkistische Organisation innerhalb der Partei Die Linke. Der Verfassungsschutz sieht das Ziel der als linksextremistisch eingestufen Organisation in der „Errichtung einer kommunistischen Gesellschaftsordnung“, der VS in Bayern stuft Marx21 als offen extremistische Vereinigung ein, die zu dem die kommunistische Taktik des Entirismus verfolgt und gezielt, mitunter heimlich in Organisationen und Parteien eindringt um so den Kurs der Organisation in die gewünschte, in die kommunistische Richtung zu drehen.

Die 39-jährige Wissler – man ahnt es – eine Vertreterin aus dem Massenheer der Diplom-Politologen – holte sich ihre „Prägung“ in der sektiererisch-trotzkistischen Vereinigung Linksruck. Der nicht minder extremistische Nachfolger ist Marx21, das auf die Genossen in der Links-Partei massiven Einfluss nimmt. Unzweifelhaft dürfte der Grund für den Rückzug Wisslers von diesen Gruppierungen sein, dass die Kommunistin damit ihre Wahlchancen auch bei den Genossen im „gemäßigte“ Flügel steigern will.

Um was für eine Gestalt es sich bei Wissler handelt, machen ihre seit Jahren offen vertretenen Positionen klar: Die Hardcore-Kommunistin lehnt den Kapitalismus als „unmenschliches, grausames System“ ab. Die angestrebte klassenlose Gesellschaft ist ihrer Ansicht nach „nicht über Parlamente oder Regierungen zu erreichen“; vielmehr sei geschichtlicher Fortschritt stets durch Revolutionen erkämpft worden, bekundete Wissler laut der FAZ schon 2012. Man dürfe sich „nicht der Illusion hingeben“, dass man die Gesellschaft über „Anträge und Reden im Parlament […] aus den Angeln heben“ könne. Die CDU-Fraktion im hessischen Landtag betrachtete dereinst diese Aussagen als „besonders besorgniserregend“ und als Beleg dafür, dass die Linke eine „in Teilen verfassungsfeindliche“ Partei sei und die „Abkehr von der parlamentarischen Demokratie“ fordere.

Mainstreammedien jubeln Extremistinnen zu

„Die Frankfurterin geht nach Berlin. Zunächst will sie eine der Bundesvorsitzenden der Linken werden, voraussichtlich gemeinsam mit der Thüringerin Susanne Hennig-Wellsow. Wenn sie gewählt wird, dürfte 2021 der Weg in den Deutschen Bundestag folgen. […] Sie zählt zu den besten Rednerinnen des Landtags, ist schlagfertig und in allen politischen Sachfragen sattelfest“, trommelt der Frankfurter Rundschau (FR)-Schreiberlin Pitt v. Bebenburg für die linksradikale Trotziskin und ihre nicht minder radikale Blumenstrauß-werfende Genossin Hennig-Wellsow.

Bewerbung Hennig-Wellsow 2019

Ob diese – ebenfalls aus politischem Taktieren heraus – bereits ihren Austritt aus der linksextremen, vom Verfassungsschutz beobachteten „Roten Hilfe“ erklärt hat – zumindest war sie dort im vergangen Jahr noch Mitglied -, oder ob die linke Diplom-Pädagogin das gar nicht erst tun muss, weil Medien sie eh als „Pragmatikerin für einen klaren Regierungskurs“ darstellen, diese Frage stellt sich nicht nur Felix Krautkärmer auf Twitter:

Buch Christian Jung Die Staats-Antifa
Christian Jung – Die Staats-Antifa – Kopp Verlag – 19,99 Euro

Um was für freiheitsfeindliche Hardlinerinnen es sich bei Janine Wissler, in der Oskar Lafontaine bereits ein „großes politisches Talent“ erkannt haben will, und ihrer Genossin Hennig-Wellsow handelt, welche gefährlichen Ideen, die bereits Millionen von Menschen unendliches Leid beschert haben, in den kommunistischen Hirnwindungen dieser Linken-Bundesvorsitzenden in spe wabern, davon unterrichte die FR ihre Leser nicht. Warum auch, schließlich war das Blatt zu 90 Prozent in SPD-Hand, also jener Partei, die gerade die Bettdecke für Linksextremisten wie Wissler und Hennig-Wellsow aufgeschlagen hat und deren Geist immernoch viral durch die FR-Redaktionsstuben geistert. (SB)

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram