Corona-Hysterie immer irrer: Verweis für Schüler, weil er im Pausenhof an Getränk nippt

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Wen Flüssigkeitsaufnahme an der Schule zum Verbrechen wird... (Symbolbild:Imago)

Die idiotischen, teilweise einander direkt widersprechenden Masken-Regeln in den einzelnen Bundesländern folgen weder irgendeinem medizinisch-infektionologischen Nutzen noch rational nachvollziehbaren Kriterien der Einheitlichkeit. Leidtragende sind die Schüler, die diesen kafkaesken Unsinn ausbaden müssen. So jetzt auch ein Schüler in Hessen – der bei sommerlicher Hitze nichts anderes getan hatte, als im Schulhof einen Schluck aus einem Getränk zu nehmen.

Dieses hatte er zuvor am Schulkiosk gekauft – und hatte, weil er so durstig war, im Pausenhof kurz die Maske heruntergezogen, um davon zu trinken. Keine gute Idee: Die Argusaugen eifriger Mitschüler-Denunzianten und der Pausenaufsicht brachten das schwere Verbrechen sogleich vor die Schulleitung, die eine schriftliche „Missbilligung“ – eine Art Direktoratsverweis – ausstellen und den Eltern des Schülers schicken ließ. Über die groteske Geschichte berichtete unter anderem der „Merkur„.

Denn in Hessen gilt, genau wie beispielsweise in Baden-Württemberg, aber anders als in NRW oder Mecklenburg-Vorpommern, die Maskenpflicht nicht direkt im Unterricht, dafür aber auf dem Pausenhof (also sogar im Freien!), den Gängen und der Aula. Auf Facebook und in den sozialen Medien wurde der Fall schnell publik und dort – leicht verfälschend – zu einem „Trinkverbot an Schulen“ aufgebauscht. Dieses besteht zwar nicht generell, wohl aber für die Pause und für den Schulhof (weil dort ja jeder, der kurz den Gesichtsschlüpfer lupft, gleich hunderte infizierten könnte, ist klar…), also genau zu den Zeiten, wo man sich als Schüler erfrischt, stärkt und etwas trinkt.

Nur in knappen Zeitfenstern trinken, ansonsten kommt das Fallbeil

Besonders widerlich: Das Treiben der bei Facebook auch hier wieder auf den Plan tretenden selbsternannten „Faktenchecker“, in diesem Fall die der „dpa“, die ganz nach entsprechend ihrer tendenziösen Manier die für den Vorfall verantwortliche Geschwister-Scholl-Schule in Niddatal in Schutz nahmen und beckmesserisch-zynisch feststellten: „Dass ein Trinkverbot in der Schule besteht und die Schüler somit den ganzen Unterricht über ohne Wasser verbringen müssen, ist falsch. Die Regelung gilt lediglich für die Pausen auf dem Schulhof!“

Und die stellvertretende Schulleiterin betet den Wahnsinn mit folgenden Worten gesund: „Die Kinder dürfen lediglich zweimal 15 Minuten nicht trinken, sonst während des Schulvormittags schon.“ Zweimal 15 Minuten „do“, dazwischen „don’t“: Eine famose, ungemein logische Form des Infektionsschutzes fürwahr – die an das Motto „play stupid games, win stupid prizes“ erinnert. Auf den Gedanken, die Absurdität solcher Regeln zu hinterfragen, kommt die Dame anscheinend nicht. (DM)

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