Corona-Stasi im Aufbau: RKI sucht Quarantäne-Blockwarte und Vollzeitschnüffler

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In Corona-Zeiten gefragt: Totalüberwachung (Symbolbild: Shutterstock/Gorodenkoff)

Mit dem Stellenprofil der angeblichen Bekämpfung der Corona-Pandemie schreibt das Robert-Koch-Institut derzeit (zunächst befristete) Vollzeitstellen aus. Gesucht werden Bewerber, die Spaß daran haben, mit detektivischem Eifer andere Leute zu überwachen, die Einhaltung von Quarantäne oder Isolationen zu kontrollieren und Kontaktpersonen zu erfassen. Ein Job, der die passende staatsbürgerliche Gesinnung – unbedingte Regierungstreue – mit der Neigung zum Denunziantentum verbindet.

Offiziell lautet hier der Auftrag, die Gesundheitsämter dabei zu „unterstützen, die Pandemie einzudämmen“. Bereits hier müsste die ketzerische Frage gestellt werden: Welche Pandemie? Bzw. lässt sich das, was wir an Infektionsgeschehen derzeit verzeichnen, tatsächlich noch als Pandemie oder lebensgefährliche Infektionskrankheit bezeichnen – angesichts vernachlässigterer Zahlen Neuinfizierter, praktisch keiner Erkrankten und kaum mehr Intensivpatienten mehr?

Vollmundig neudeutsch wird die neue Stelle vom RKI als „Containment Scout“ definiert: Arbeitskräfte, die die Gesundheitsämter „in der Corona-Krise dabei unterstützen, die Ausbreitung der Pandemie zu verhindern“, so die „Welt„. Diese gibt es bereits, doch ihre Zahl von 500 bundesweit soll aufgestockt oder zumindest beibehalten werden.

Zu den Pflichten dieser „Corona-IM“ gehört, euphemistisch ausgedrückt, das „Telefonieren mit Covid-19-Patienten und möglichen Kontaktpersonen“ (gemeint ist hier wohl eher: Kontrollanrufe bei Quarantänepatienten und Entsendung von Außendienst, bedarfsweise Ordnungsamts- oder Polizeikräften bei Verstößen); „sonstige Kontaktpersonennachverfolgung“ (vulgo: Aufspüren von Infektionsketten durch Auswertung von Daten, detektivisches Nachschnüffeln von privaten und beruflichen Kontakten) oder „Falleingabe in entsprechende Software“ (will sagen: Anlegen von Akten und „Vorgängen“ nach Stasi-Manier). Nicht von ungefähr sollen die „Scouts“, so die Zeitung, „Flexibilität, Mobilität, Sonderformen der Arbeit“ tolerieren und über fließende Deutschkenntnisse, hohe Selbstständigkeit, „Belastbarkeit und Stresstoleranz“ verfügen.

Institutionalisierte Gängelung

Auch diese RKI-Jobmaßnahme bestätigt wieder einmal den Eindruck, dass hier bürokratische Strukturen und Abläufe verstetigt werden sollen, die nicht nur für die derzeitige Corona-Krise, sondern auch für die Zukunft bei den noch kommenden „Pandemien“ zum Einsatz kommen sollen, wenn es darum geht, die Totalüberwachung und Gängelung der Deutschen im Namen des allmächtigen Infektionsschutzgesetzes zu garantieren.

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Die Ausschreibung passt daher zum Regierungsbeschluss vom Wochenende, für insgesamt 4 Milliarden Euro den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) aufzurüsten, unter anderem durch 5.000 neue Planstellen.

Insofern ist die vorläufige Befristung der laut „Welt“ mit 2.325 Euro brutto monatlich alimentierten Vollzeitstellen, die das RKI nun „geeigneten Bewerbern“ mit den oben genannten, konkreten Kompetenzen offeriert, zu relativieren. Wer hier einmal an Bord ist, dem bietet der Corona-Linksstaat aller Voraussicht nach eine glänzende Zukunft. Nicht von ungefähr ist denn auch die Rede von einem „außergewöhnlichen Jobangebot“. (DM)

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