Ex-Vorsitzende der schwedischen Sozialdemokratinnen: „Die Grünen sind von Islamisten gekapert worden“

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Nalin Pekgul (Bild: gemeinfrei)

Nalin Pekgul, ehemalige Vorsitzende der „Frauenunion der Sozialdemokraten“ Schwedens, die als erste muslimische Frau im schwedischen Parlament saß, hat scharfe Kritik an ihrer eigenen Partei (SAP) und den Genossen bei den Grünen, geübt. Islamisten hätte in der SAP großen Einfluß. Die Grünen indes seien von Islamisten gekapert worden.

Nalin Pekgul, ehemaliger Abgeordneter der schwedischen Sozialdemokraten, die den  Vorsitz der Frauenunion in ihrer Partei innehatte, hat die schwedische rot-rot-grüne   Minderheitsregierung von Stefan Löfven dafür gegeißelt, dass Islamisten in ihrer eigenen Partei viel zu viel Einfluss hätten. Noch schlimmer aber sei es bei den schwedischen Grünen (Miljöpartiet), die in der Zwischenzeit von Islamisten gekapert worden seien. Das sei mehr als nur ein Unglück für das Land, es stelle eine existenzielle Bedrohung Schwedens dar.

Pekgul – in der Türkei geboren, ist ein Befürworter des „progressiven Islam“ und eine Aktivist gegen religiösen Extremismus und den sogenannten „Ehrenkultur“ – hatte der Politik vor Jahren wegen des zunehmenden isalmischen Einflusses in Schweden den Rücken gekehrt. Vor zwei Jahren aber sei sie auf die politische Bühne zurückgekehrt, weil sie nicht länger widerstandslos zusehen wolle, wie „meine Heimat, mein Schweden“ von „unfähigen Politikern offenen Auges und mit voller Absicht in den Abgrund geführt wird.“

„Wenn ich als alte Tante einen Rat geben soll, darf die Grüne Partei niemals die Asylpolitik und die Einwanderung kontrollieren. Niemals!“, so Pekgul. Obwohl die Grünen bei der Reichstagswahl 2018 lediglich 4,4 Prozent der Stimmen erhielten, konnten sie effektiv die Forderung der Opposition nach einer „zurückhaltenderen Einwanderungspolitik“ unterdrücken.

Selbst der Gründer der schwedischen Grünen, Pehr Gahrton, hat die islamistische Infiltration zugegeben, nicht zuletzt war dies ja durch seine eigene Idee möglich. „Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass Islamisten leider versuchen, in fast alle Parteien einzudringen“, so der Grüne Gahrton während einer öffentlichen Debatte im Sender SVT .

Mit dem selbstverschuldeten Problem der Islamisierung in weiten Teilen der Politik steht das einstige Multi-Kulti-Vorzeigeland Schweden jedoch nicht allein. In ganz Europa haben Islamfunktionäre seit geraumer Zeit damit begonnen, Vereine und staatliche Organisationen zu unterwandern.

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Peter Pilz, Gründer der österreichischen Liste JETZT, warnte im vergangen Jahr, dass das politische System in Österreich zunehmend durch Islamisten unterwandert werde. Mitglieder der türkischen Muslimbrüderwürden immer öfter, sich an ÖVP und SPÖ „heranmachen“. Thilo Sarrazin brachte das Problem der zunehmenden Islamisierung deutscher staatlicher Institutionen mit seiner aktuellen Kritik an seiner einstigen Partei, der SPD, ebenfalls auf den Punkt. In einem Interview mit dem Magazin „Tichys Einblick“ formulierte Sarrazin dies mit den Worten: „Die gegenwärtige SPD-Führung ist offenbar teilweise in den Händen fundamental orientierter Muslime, die eine kritische Diskussion des Islam in Deutschland grundsätzlich verhindern wollen.“ Wie jouwatch berichtete, entwickelt sich die CDU geradezu zum  Tummelplatz für „Graue-Wölfe“-Funktionäre. (SB)

 

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