Nicht mehr klar im Kopf? Steinmeier will Gedenkstunde für Corona-Opfer

0
Foto: Frank-Walter Steinmeier (über dts Nachrichtenagentur)

Das berühmt-berüchtigte Corona-Virus scheint besonders in den Hirnen einiger Politiker großen Schaden angerichtet zu haben, anders ist folgender Vorschlag nicht zu verstehen:

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat eine offizielle Trauer-Veranstaltung für die Corona-Opfer in Deutschland angeregt. Er werde einen entsprechenden Vorschlag mit Bundestag, Bundesrat, Bundesregierung und Bundesverfassungsgericht besprechen, sagte Steinmeier dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben). „Wir müssen den Menschen in ihrer Trauer helfen – und darüber nachdenken, wie wir unser Mitgefühl ausdrücken können“, so Steinmeier.

„Wann dafür der richtige Zeitpunkt ist und ob etwa eine Gedenkstunde der richtige Rahmen ist, darüber muss man sprechen, und das tue ich mit den Repräsentanten der anderen Verfassungsorgane.“ Man dürfe die Trauer der Angehörigen nicht vergessen, mahnte er. „Wir haben 9.300 Tote zu beklagen.“

Das seien zwar niedrigere Todeszahlen als anderswo. „Aber es sind in sechs Monaten dreimal so viel wie die jährlichen Verkehrstoten. Das sollten wir nicht übersehen.“

Ohnehin würden die Zahlen jene nicht trösten, die gerade einen geliebten Menschen verloren haben. „Der Corona-Tod ist ein einsamer Tod“, so Steinmeier. Die Patienten in Krankenhäusern und Altenheimen seien meist ohne den Beistand ihrer Angehörigen gestorben.

„Auch die Hinterbliebenen hatten keine Möglichkeit, Abschied zu nehmen“, sagte der Bundespräsident. „Das ist eine Seelenqual, davon haben mir viele Angehörige berichtet.“

Dass es die Bundesregierung war, die das einsame Sterben auf Grund von völlig überzogenen Sicherheitsmaßnahmen vorgeschrieben hat, verschweigt Steinmeier natürlich.

Und was sollen all die Menschen denken, die Angehörige durch Krebs, Grippe, Mord und Totschlag verloren haben? Wie wär’s denn mal mit einer Gedenkstunde für die Opfer migrantischer Gewalt, Herr Steinmeier? Da kämen Sie aus dem Feiern gar nicht mehr raus.

Traurig aber wahr: Hier wird ein ziemlich normaler Sommer-Schnupfen zu einem Heiligtum hochgejazzt. So etwas kann keinem gesunden Geist entspringen.

Aber es kommt noch schlimmer:

Frank-Walter Steinmeier schließt nämlich eine zweite Amtszeit als Bundespräsident nicht aus. „Ich darf unser Land nach außen vertreten, internationale Beziehungen pflegen und die innenpolitischen Diskussionen um den Blick von außen bereichern. All diese Aufgaben sind nach dreieinhalb Jahren unverändert fordernd und spannend“, sagte Steinmeier dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben) auf die Frage nach einer weiteren Amtsperiode.

Das Amt des Bundespräsidenten biete zudem weitere „vielfältige Herausforderungen“ wie Debatten über die Demokratie, historisches Gedenken, das Zusammenführen unterschiedlicher Menschen, so Steinmeier. „Ich kann denen Aufmerksamkeit schenken, die sonst eher im Schatten stehen, sich abgehängt, missverstanden oder gar verraten fühlen.“ Konkreter wolle er sich derzeit nicht äußern: „Über alles andere ist jetzt nicht zu entscheiden“, sagte der Bundespräsident dem RND. Die laufende Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier endet 2022. Für eine Wiederwahl wäre er nach jetzigem Stand auf breite Unterstützung über seine frühere Partei, die SPD, hinaus angewiesen.

Deutschland bleibt auch nichts erspart. (Mit Material von dts)

 

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram