1,50 Meter Mindestabstand auch im Privathaushalten: Messen die Corona-Blockwart jetzt auch im Ehebett nach?

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Sicherheitsabstand - auch zuhause? Völlig gaga (Symbolbild:Imago/MiS)

Je harmloser Corona insgesamt wird, desto irrer und verrückter werden die Maßnahmen der Politik zu seiner Bekämpfung. Die Krönung des hysterischen Pandemie-Spitzeltums kommt jetzt aus Berlin: Dort teilte SPD-Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci in einer Pressekonferenz mit: Der „Sicherheitsabstand“ von 1,50 Metern gilt nicht nur bei Demos, sondern „auch in Privathaushalten“: Personen, auch miteinander verwandte, müssten diese staatlichen Vorschriften also auch in den eigenen vier Wänden befolgen; das habe der Senat nun deutlich formuliert und in der Infektionsschutzverordnung explizit festgelegt.

Wie bitte-  geht’s eigentlich noch? Würde diese Bestimmung wörtlich genommen, ergäben sich daraus noch weit drastischere Kontakt- und Abstandsregeln, als sie während des Lockdowns gegolten hatten. Der Grund für diese famose Anmaßung der Berliner Politik, die mehr als nur totalitäre Anklänge aufweist: „Steigende Infektionszahlen auch in Berlin“, so die Senatorin.

Dass diese auch dort nur Folge der verstärkten Testungen und der bevorzugten Testung von Risikogruppen wie Reiserückkehrern sind, und als Resultat von Zusammenkünften muslimischer bzw. migrantischer Parallelmilieus ansteigen, erwähnt Kalayci nicht. Schließlich muss der Zweckalarmismus geschürt werden, idealerweise um so noch mehr Unmut bei der drangsalierten Bevölkerung zu schüren, die sich dann auf die „Corona-Demo“ von vergangenen Samstag schieben lässt.

Eingriff in die Privatsphäre aufgrund künstlich hochgetriebener Zahlen

Dilek gibt an, die Entwicklungen der Infektionszahlen in den Berliner Bezirken sei sehr unterschiedlich; besonders bei den 20- bis 24-Jährigen sei die Inzidenz der Neuinfektionen sehr hoch. Weil 63 Prozent der Infektionen laut der Senatorin „im privaten Haushalt“ geschehen, müsse die eine Abstandsregel von 1,50 Meter auch dort gelten. Dies sei jedoch „noch nicht in allen Köpfen angekommen“, deshalb sei die Ergänzung der Verordnung nötig geworden.

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Interessant dürfte werden, wie Kalayci sich die Überwachung dieser Bestimmung vorstellt. Dürfen Ordnungs- und Gesundheitsamtbedienstete ab sofort die Unverletzlichkeit der Wohnung brechen, um mit dem Zollstock nachzumessen – am Esstisch, auf dem Klo, im Ehebett? Ist Intimität nur noch für gutbestückte Männer à la LongDongSilver möglich, die unter Wahrung des Mindestabstands zum Einsatz kommen – während für alle anderen dann Maskenpflicht beim Sex gilt? Fragen über Fragen, auf die der R2G-Senat in seiner Weisheit bestimmt die Antworten parat hat. (DM)

 

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