Ex-WDR-Journalist postet Mordphantasien gegen Trump: Sind die öffentlich-rechtlichen Sender Brutstätte für Terroristen und geistige Brandstifter?

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Ex-WDR-Journalist Horst Klausur (Foto:ScreenshotYoutube)

Von einem ehemaligen Rundfunkreporter mit langjähriger journalistischer Erfahrung, der 1996-2002 das WDR/NDR-Hörfunkstudio in Washington leitete und als USA-Korrespondent tätig war, sollte man eigentlich erwarten, dass er professionelle Distanz zu politischen Belangen hält. Doch bei Horst Kläuser, zuletzt WDR2-Chefreporter und bis zu seiner Frühverrentung 2017 Moderator der WDR-Auslandssendung „Weltzeit“, hat die typische öffentlich-rechtliche Berufsauffassung – eher Aktivist als Journalist zu sein – anscheinend nachhaltige Spuren hinterlassen: Auf Facebook wünschte sich Klausur unverhohlen den Tod Trumps.

Wörtlich schrieb Kläuser, in überdeutlicher Anspielung an Stauffenbergs Attentat gegen Hitler im Führerhauptquartier Rastenburg am 20. Juli 1944: „Nachdem Trump offizielle Warnungen vor seinem Besuch in Kenosha zurückweist, weil er ‚Liebe und Respekt‘ vermitteln wolle, denke ich so langsam, dass es Zeit wäre, wenn jemand eine Aktentasche unter seinen Schreibtisch stellte.“ So klingt lupenreiner Hass, in dem Fall nicht von einem „völkischen“, „rechtsextremen“ oder „faschistischen“ AfD-Sympathisant vorgebracht, sondern von einem Kollegen von Restle & Co., ein typischer salonlinker Gutmensch und Rotarier dazu, dessen Pension wie zuvor auch schon sein berufliches Wirken von Zwangsgebührenzahlern bestritten wird (die diese dreckige Hetze indirekt auch noch finanzieren dürfen).

Foto: Screenshot

Nicht auszumalen, wie die öffentliche Reaktion wäre, wenn ein Trump-Anhänger oder ein deutscher „Rechtspopulist“ über einen linken Politiker hüben wie drüben des Teichs eine solche Geschmacklosigkeit wie die Kläusers gepostet hätte. So herum jedoch wird ein Schuh daraus: Gegen den Untermenschen, die Inkarnation des Leibhaftigen, die Hassfigur Trump ist keine Invektive zu plump und überzogen.

„Korrekte Hassrede“ kein Anlass für Facebook-Sperre

Überflüssig zu erwähnen, dass Facebook deswegen auch keinen Anlass sah, Kläusers Post zu zensieren und ihn zu löschen. Abgesehen von dem völlig aberwitzigen deplazierten Hitler-Vergleich ist es vor allem die rohe Menschenverachtung und gewaltbereite Gesinnung, die hier aus jedem Wort trieft. Anscheinend brennen in der größten ARD-Einzelsendeanstalt bei aktiven ebenso wie bei ausrangierten Redakteuren alle Sicherungen durch, sobald es gegen gewisse Reizthemen und -figuren geht – darunter auch die Person Trump.

Man mag Trump, den einwandfrei ordentlich gewählten Präsidenten einer seit über 230 Jahren intakten Demokratie, durchaus kritisieren – doch Morddrohungen sind etwas völlig anderes. Kläusers Tiefschlag bietet deshalb nicht nur Anlass zu einem diplomatischen Protest der USA bei der Bundesregierung. Sie müsste auch Ermittlungen des Staatsschutzes nach sich ziehen – und ist zudem ein eindeutiger Fall für die US-Staatsanwaltschaft und das FBI. Aus den Äußerungen des Staatsfunk-Veteranen Kläuser trieft eine unmissverständliche terroristische Gesinnung. Dies geht um Dimensionen zu weit – und toppt sogar die Hetzpropaganda bisheriger gebührenfinanzierter „Highlights“ wie die Oma-Umweltsau- (bzw. dann Nazisau-Affäre) um den WDR-Kinderchor, oder den kürzlichen veröffentlichten zynischen Comic für Kinder, in dem diese „Corona-Leugner“ und -Demonstranten tottreten müssen. (DM)

 

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